Das Haar in der Suppe

Mehr als sechs Monate sind vergangen seit der Veröffentlichung meines Artikels: Tolle Unternehmen – und warum ich ihre Aktien (noch) nicht kaufe.

Ihr würdet nicht glauben, wie viele Unternehmen ich seitdem analysiert habe. Das läuft mittlerweile  ganz automatisch: Ich sehe ein Produkt – egal ob auf der Straße, im Büro, im Supermarkt oder in der Glotze – und stelle mir zwei Fragen: 1.) Welches Unternehmen? 2.) Könnte eine Beteiligung an diesem Unternehmen eine gute Investition sein? Dann beginnt die eigentliche Analyse.

Und so habe ich inzwischen genug Material für einen zweiten Teil des eingangs erwähnten Beitrags, der sich großer Beliebtheit erfreute.

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Erste Schritte zur finanziellen Unabhängigkeit

Viele von euch werden meine Grafik zur Wertentwicklung meines Aktienportfolios (hier) bereits kennen. Heute möchte ich euch eine Grafik präsentieren, die zwei weitere Komponenten enthält und meine Vermögensentwicklung im Zeitverlauf glättet. Genauer gesagt zeigt sie nicht mein Vermögen, sondern mein Eigenkapital.

Zum Aktienportfolio-Wert hinzuaddiert habe ich mein Bankguthaben. Abgezogen habe ich meine Schulden. Übrig bleibt, was ihr in der Abbildung seht. Einflussfaktoren sind also Gehälter/Boni, Dividenden, Zinsen, Geldgeschenke, Konsum (bzw. Ausgaben) und die Wertentwicklung meiner Aktien. Sonstigen Firlefanz wie die monatliche Wertentwicklung meines Autos oder meiner Wohnungseinrichtung lasse ich außen vor.

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War was?

„Denke nicht in Kursbewegungen. Denke in Geschäftsergebnissen.“
 
„Seien Sie ängstlich, wenn die Welt gierig ist und seien Sie gierig, wenn die Welt ängstlich ist.“
 
„An der Börse ist 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1. Man muss nur die Nerven und das Geld haben, das minus 1 auszuhalten.“
 
„Wenn jemand gute Aktien hat, wäre er verrückt, wenn er nur wegen eines Kursrückschlags verkaufen würde. Ich suche Unternehmen, die ich verstehe und von deren Zukunftsaussichten ich überzeugt bin.“
 
„Ich denke nicht darüber nach, ob ein Markt nach oben oder nach unten geht. Ich kümmere mich nur darum, ob ich ein Unternehmen zu einem akzeptablen Preis kaufen kann. Ich sehe mich nicht als Teil eines Bullenmarkts, sondern als Teilhaber an wunderbaren Firmen. Ich muss zu einem Preis kaufen, der mich glücklich macht.“

Mit diesen 5 Zitaten von Warren Buffett und André Kostolany ist eigentlich alles gesagt, was man zum gestrigen Börsentag – dem Tag nach dem Brexit-Votum – sagen muss.

Bereits früh am Morgen war klar: Es wird ein wunderbarer Tag für Schnäppchenjäger. Ich selbst habe nicht zugeschlagen, da mir mein Notgroschen heilig ist (den ich zuletzt zweimal erhöht habe) und da ich für größere Ausgaben im vierten Quartal spare. Unter anderem plane ich, meine Bafög-Schulden auf einen Schlag zurückzuzahlen.

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Literatur-Empfehlungen

Heute bin ich kurz angebunden, denn morgen geht es im Morgengrauen nach Neapel. Doch vorher möchte ich euch gern noch einige themenbezogene Bücher ans Herz legen. Die Übersicht ist noch recht überschaubar.

Jedes der Bücher hat mich weitergebracht, sodass ich jedem (potentiellen) Kleinanleger nur empfehlen kann: lies, lies, lies!

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Unterschätzt nicht die Gebühren

Ihr könnt nicht beeinflussen, wie sich eure Aktien und Indexfonds entwickeln. Doch an einer Schraube könnt ihr drehen: die Gebühren. Unterschätzt sie nicht.

Das gilt beispielweise

  • bei der Wahl der Bank bzw. des Brokers,
  • bei der Auswahl eines ETFs,
  • bei der Bestimmung des Ordervolumens,
  • bei der Frage, ob ihr eine Aktie / einen Aktienfonds verkauft,
  • bei der Bestimmung des Handelsplatzes und der Uhrzeit eines Kaufs (aufgrund des Spreads).

Manche Banken verlangen 8 Euro pro Order, andere 12.
Manche Anleger kaufen immer für 1000 Euro, andere warten bis sie 2500 Euro angespart haben.
Manche Anleger kaufen US-Aktien außerhalb der Öffnungszeiten der US-Börse und nehmen einen deutlich höheren Spread in Kauf.
Manche Anleger kaufen Aktien von Schweizer Unternehmen und holen sich die zu viel bezahlte Quellensteuer nicht von den Schweizer Behörden zurück.

Sagt nicht: „Die paar Euro machen den Kohl nicht fett!“. Wenn ihr Kosten akzeptiert, die höher sind als sie sein müssten, setzt ihr eine negative Zinseszinslawine in Gang, die euch langfristig viel Geld kosten kann.

Rechnen wir es durch.

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Der Interne Zinsfuß als Königsweg der Rendite-Ermittlung

Eine Investition in Aktien führt zwangsläufig zu der Frage, wie erfolgreich man sich dabei anstellt, denn die Spanne zwischen Lieschen Müller und Warren Buffett ist enorm.

In drei Beiträgen hatte ich meine Rendite bisher dargestellt:
Rendite-Update Februar
Rendite-Update Januar
Rendite-Update Dezember

Von Monat zu Monat optimierte ich die Berechnungslogik, um im letzten Beitrag schließlich zu folgender Formel zu gelangen:

Rendite = (Depotwert + Nettodividenden + Verkaufserlöse – gesamtes investiertes Kapital) / gesamtes investiertes Kapital

Mittlerweile ist mir klar, dass das noch längst nicht die beste Art der Berechnung ist.

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