Was kann ein Mensch ertragen, bis er zerbricht?

Vor sechs Wochen begleitete ich als Übersetzer einen Kollegen zu einer Wohnungsbesichtigung, die vom dortigen Hausmeister durchgeführt wurde.

Nachdem wir uns gleich mehrere Wohnungen angesehen hatten, kam ich auf dem Weg nach draußen mit dem Herrn ins Plaudern. Beiläufig erwähnte er, dass seine Lebensgeschichte in den USA verfilmt werden wird. Erstaunt fragte ich nach. Er schien erleichtert zu sein, dass ich als Mitglied der Generation Y sofort weiß, dass der geplante Filmtitel „Sympathy for the devil“ auf den Rolling Stones Song bezogen ist.

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Weder Covid-19, noch Black Lives Matter – worauf es bei der US-Wahl wirklich ankommt

Bei der US-Präsidentschaftswahl bekommt jeder der 50 US-Bundesstaaten eine bestimmte Anzahl an Wahlmänner-Stimmen („Electoral Votes“) entsprechend seiner Einwohnerzahl zugewiesen.

Der Kandidat mit den meisten Wählerstimmen erhält sämtliche Electoral Votes (EV) dieses Staates. Ab 270 EV ist man Präsident.

Somit ist es bspw. irrelevant ob der Kandidat der Demokraten in Kalifornien auf 60 oder 90 Prozent der Stimmen kommt.

Dieses System kann man für unfair oder undemokratisch halten. So ist es nun mal. Der Wahlkampf ist darauf abgestimmt. So kann sich hinterher auch niemand beschweren.

In 41 der 50 Bundesstaaten sicherte sich 2016 einer der beiden Kandidaten (Trump, Clinton) einen Vorsprung von mindestens 4 Prozentpunkten. Bleiben 9 Staaten übrig.

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