Game, Set & Match: Stefan

Boris Becker ist zweifellos eine der größten deutschen Sportlegenden. Gleich viermal wurde er als Deutschlands Sportler des Jahres geehrt. Als Profi gewann er 49 Turniere im Einzelwettbewerb, darunter 6 Grand-Slams, sowie 15 Titel im Doppel – mit der Olympischen Goldmedaille als Höhepunkt. Becker war 12 Wochen lang die Nummer Eins der Welt.

Ich spiele seit zweieinhalb Jahren wieder regelmäßig Tennis. Olivia, meine Tennispartnerin, sieht einige Fortschritte. Für einen Wimbledonsieg wird es jedoch vermutlich nicht mehr reichen.

Dafür bin ich dem guten Boris in einer Disziplin meilenweit voraus: Finanzen. Während ich mein Netto-Vermögen in den letzten 3 Jahren verzehnfachte, lief es für Herrn Becker finanziell gar nicht gut.

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Wie ich mein Vermögen in 3 Jahren verzehnfacht habe

Quartal um Quartal schießen neue Finanzblogs wie Pilze aus dem Boden. Dabei habe ich das Gefühl, die Blogger werden immer jünger. Manch einer, der bereits beim Telekom-Börsengang 1996 einen nennenswerten Bartwuchs vorzuweisen hatte, fragt sich womöglich: „Was will mir dieses junge Gemüse über Vermögensaufbau erzählen?“

Auch ich bin noch Bärenmarkt-Jungfrau und werde weniger für meine Weisheit als für meine Unternehmensanalysen geschätzt.

Vermögensaufbau – das ist das zentrale Thema meines Blogs. Heute soll es um die Frage gehen: Was habe in dieser Hinsicht vorzuweisen, und zwar unabhängig von bestimmten Anlageklassen, denn die Zinseszinslawine ist bei mir ohnehin erst eine kleine Schneeflocke.

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The Great One: Was wir von Wayne Gretzky über Vermögensaufbau lernen können

Wayne Gretzky wird von der Mehrheit der Eishockey-Fans und –Experten als bester Spieler aller Zeiten angesehen. Wenn von „The Great One“ die Rede ist, wissen Sportinteressierte sofort, dass Gretzky gemeint ist.

Er glänzte in seiner Profi-Karriere durch mehr als 1.000 Tore und mehr als 2.000 Torvorlagen.

Die Verehrung geht so weit, dass Gretzkys alte Trikotnummer 99 in der gesamten NHL gesperrt ist und damit an keinen Spieler mehr vergeben werden darf (seit 17 Jahren). Kein anderer Spieler wurde bisher auf diese Weise geehrt.

Gretzky fiel auch durch einige bemerkenswerte Zitate auf.

I skate to where the puck is going to be, not where it has been.

Auf Deutsch: Ich bewege mich dorthin, wo der Puck sein wird, nicht wo er gewesen ist. Man könnte auch sagen: Richte den Blick in die Zukunft, nicht in die Vergangenheit.

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Hinten wird die Ente fett

14% der Deutschen besitzen Aktien oder Aktienfonds. In zahlreichen anderen Ländern liegt der Anteil höher – darunter die USA, Großbritannien, die Schweiz, Spanien, Norwegen, Finnland, Schweden, Dänemark, Niederlande, Russland, Australien, Kanada und Japan.

Einer der Gründe dafür ist die deutsche Ängstlichkeit. Im Ausland spricht man von „German Angst“.

Angst entsteht häufig dann, wenn man etwas nicht kennt. Angst haben wir, wenn wir erstmals ohne Schwimmflügel schwimmen sollen oder Fahrrad fahren ohne Stützräder. Wir haben Angst davor, Insekten zu essen, was in vielen Ländern völlig normal ist.

Am Aktienmarkt kommt erschwerend hinzu, dass Medien, Banken und Fondsmanager ein großes Interesse daran haben, Angst vor dem nächsten Crash zu verbreiten.

Ich verbreite Optimismus in meinen bisher 140 Beiträgen, die mehr als 100.000 Mal aufgerufen wurden.

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Von Buffett lernen heißt siegen lernen

Im Jahr 2016 las ich sechs Bücher mit Bezug zum Thema Geldanlage. Jedes machte mich zu einem besseren Anleger. Doch bei keinem war der Mehrwert so hoch wie bei meinem ersten Werk in 2017: „The Warren Buffett Way“ von Robert Hagstrom, der sich seit 30 Jahren mit Buffett beschäftigt.

Nun stand ich vor der Entscheidung: Schreibe ich eine Rezension? Oder lieber einen Beitrag, der das zusammenfasst, was ich in den letzten zwei Jahren über Buffett gelernt hatte? Oder versorge ich euch mit wertvollen Zitaten aus dem Buch? Ich dachte mir, die dritte Variante bietet euch den größten Mehrwert.

Und los geht’s.

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Die Deutschen sind Versager

… beim Vermögensaufbau.

Wir leben in einem der reichsten Länder der Welt. Doch wenn es darum geht, privat Vermögen aufzubauen, landen wir im internationalen Vergleich auf den hinteren Rängen – hinter Ländern wie Slowenien, Portugal und der Slowakei. (Quelle)

Die Deutschen lassen sich bei der Altersvorsorge gern bemuttern.

Demografischer Wandel? Firlefanz! „Mutti“ Merkel wird es schon richten. Wir schaffen das. Und zwar ohne die Renten zu kürzen, ohne die Rentenbeiträge der Arbeitnehmer zu erhöhen und ohne das Renteneintrittsalter nach hinten zu verschieben. Ist doch klar.

Bei der privaten Vorsorge geht es weiter. Riester? Was ist das? Oh, es gibt staatliche Zuschüsse. Her mit dem Kugelschreiber, ich unterschreibe! Auf den Seiten 12, 34 und 47? Alles klar.

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