Mein Jahr 2020

Ein verrücktes Jahr neigt sich dem Ende. Und natürlich versorge ich euch nach 2016, 2017, 2018 und 2019 auch dieses Jahr wieder mit einem persönlichen Jahresrückblick – diesmal auf der Grundlage von Bildern.

Gleich das erste Bild vom 9. Mai steht stellvertretend für die emotionale Achterbahnfahrt des Jahres 2020. Es macht mich traurig und zugleich schwelge ich in einer schönen Erinnerung.

Es war das einzige Wochenende, an dem ich meine Eltern gesehen habe. Seit meiner Geburt gab es kein Jahr, in dem ich meine Eltern und Großeltern seltener gesehen habe. (Weihnachten kommt ja zum Glück noch! Und wenn die Bundeswehr keine Leopard 2 Panzer auf der Autobahn A2 postiert, wird mich auch nichts davon abhalten.)

An diesem sonnigen Mai-Abend saß ich mit meinem Papa im Strandkorb im Garten und wir genossen einen edlen Tropfen. Weiterlesen

Der US-Aktienmarkt unter der Lupe

In meinem letzten Artikel hatte ich über meinen ersten ETF-Kauf berichtet. Als Index entschied ich mich für den S&P 500, den ich heute genauer betrachten möchte.

 

Was ist langfristig zu erwarten?

Gestern habe ich den Kursverlauf des S&P 500 von 1968 bis 2017 auseinander genommen, um euch tabellarisch und grafisch zu zeigen, welche Jahresrenditen man in verschiedenen 15-, 20- und 30-Jahres-Zeiträumen erzielt hätte, und zwar mit Dividenden-Reinvestition und inflationsbereinigt.

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Mein Fotoalbum für Bärenmärkte

Heute möchte ich einige Bilder mit euch teilen, die mich in meiner Rolle als langfristig orientierter Privatanleger  sehr motivieren und die ich mir immer wieder gern ansehe – und ich hoffe, dass es euch ebenso geht.

Einen ähnlichen Beitrag hatte ich vor anderthalb Jahren veröffentlicht. Inzwischen sind viele neue Bilder hinzugekommen – und Leser 🙂

 

#1 – Der Dow und sein Lichtschwert

Das erste Bild stammt aus einem Beitrag, der etwas älter als ein Jahr ist.

Der Dow Jones hatte zuvor erstmals die Marke von 20.000 Punkten überschritten und die Medien träumten von 25.000 oder gar 30.000 Punkten. Ich denke schon an die Million.

Möge die Macht (der Zinseszins) mit uns sein.

Dow Jones

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Was halten deine Nerven aus?

Ich spiele mit dem Gedanken, meine Aktienquote durch den Aufbau von Cash herunterzufahren von 80-90% auf 65-75% und diese dann langfristig dort zu belassen.

Die Börse ist volatil. Zweimal kam es in den letzten 17 Jahren vor, dass die großen Indizes MSCI World und S&P 500 um ca. 55% in die Tiefe rauschten.

Eine Frage sollte sich jeder Kleinaktionär stellen: Wie hoch ist der maximale Vermögensrückgang, den man aushält, ohne panikartig Aktien zu verkaufen? Aus der Beantwortung dieser Frage leitet sich dann die maximale Aktienquote ab.

Nehmen wir als Worst Case einen Rückgang des Depotwerts von 50% an. Bei einer Aktienquote nahe 100% sollte der Aktionär also einen Vermögensrückgang von 50% aushalten. Bei einer Quote von 50% wären es 25%. Und so weiter. Das ist die einfache Rechnung.

Doch ganz so einfach ist es nicht. Viele von euch stehen wie ich am Anfang ihrer Investorenkarriere und sagen sich: Meine monatlichen Investitionen sind noch sehr hoch im Verhältnis zum Depotwert. Also wird mein Depotwert um weit weniger als 50% zurückgehen, selbst wenn meine Aktien in den nächsten 18 Monaten um 50% fallen.

Und damit haben wir Recht. Aber was heißt das genau?

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Der Wahnsinn geht in die nächste Runde

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere von euch noch an meinen Beitrag vom 21. Dezember 2015 (hier der Link).

Ich hatte euch dringend davon abgeraten, innerhalb der folgenden 3 Wochen Aktien zu kaufen. Grund waren die damaligen Marktbedingungen und die Spielchen, die die großen Marktteilnehmer in den letzten Handelstagen eines Jahres spielen, um in den Fonds-Broschüren möglichst hübsche Zahlen anzeigen zu können.

Ich glaube, es war das einzige Mal in meinen 125 Beiträgen, dass ich vor fallenden Kursen warnte.

War es Glück oder eine gute Nase, dass ich einen 10%-Rückgang des S&P 500 innerhalb der folgenden 19 Handelstage kommen sah?

Warren Buffett sagt, er weiß nie, wohin der Markt in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten laufen wird.

Ich wage es nicht, dem Großmeister zu widersprechen. Doch Fakt ist: Heute habe ich erneut ein ungutes Gefühl, was die Performance von US-Aktien auf Sicht von 3 Monaten angeht.

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Durchgerechnet: 18 Jahre monatliches Investieren in Aktien

Zunächst mal ein herzliches Dankeschön an euch!! Ihr habt mich in den letzten Tagen mit euren zahlreichen Aufrufen und Kommentaren überwältigt. Ein weiteres dickes Dankeschön geht an alle, die meinen Blog verlinken.

Die 2 Tage mit den meisten Aufrufen, die mein Blog jemals hatte, fielen beide in den aktuellen Monat. Die Krönung war der gestrige Tag mit 1.015 Aufrufen von 374 Lesern. Auch die aktuelle Woche ist bereits am heutigen Samstag eine Rekordwoche.

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