Mein 19. Berliner Kapitalisten-Treffen

Es gibt wohl keine andere Blog-Nische (als Finanzen) hierzulande, in der man so viele Gleichgesinnte persönlich kennenlernt.

Ich habe gerade durchgezählt, erinnere mich an 18 Treffen aus den letzten vier Jahren in Berlin mit Finanzbloggern und/oder Finanzbloglesern zum entspannten Austausch bei Bier & Wein (zwei weitere Treffen fanden in New York und Magdeburg statt). Daraus ist inzwischen ein vierteljährliches Ritual geworden. Zur Stamm-Crew mit mindestens drei Teilnahmen zählen Sebastian, Nico und mein Kollege Felix.

Aus irgendeinem Grund hatte ich keines dieser Treffen hier auf dem Blog angekündigt. Doch damit ist nun Schluss!

Wer Jenny, Nico, Sebastian, Felix & mich treffen möchte, der komme am 13.12. ab 19 Uhr ins Euphoria in der Grünberger Straße in Berlin. Das ist eine Cocktailbar auf dem Simon-Dach-Kiez, in die es mich für gewöhnlich erst nach Mitternacht verschlägt, und die glaubt, nur wenig einladende Bilder vom Sonntagsbrunch ins World Wide Web hochladen zu müssen. Ich mag den Laden, und die Speise- und Getränkekarte lässt keine Wünsche offen.

Jenny, Nico & Sebastian werden die meisten von euch bereits kennen.

Nico und Sebastian befürchten es wohl schon: Ein erneuter Kurzbesuch nebenan in Paules Metal Eck auf einen Mexi ist fest eingeplant!

Meldet euch einfach im Kommentarbereich oder per Mail an stefansboersenblog@gmail.com, falls ihr an diesem oder einem der folgenden Treffen interessiert seid. Ich gehe davon aus, dass es auch im neuen Jahr wieder 4 Treffen in Berlin geben wird.

Ich freue mich auf euch! Cheers.

Ratten, Wanzen, Kakerlaken: Für Familie Rollins kein Problem

Auf der anderen Seite vom Großen Teich, an der New York Stock Exchange, sind einige ungewöhnliche Unternehmen an der Börse gelistet. Über eines davon, Rollins, das seit 3 Jahren auf meiner Watchlist steht, möchte ich euch heute einen Überblick verschaffen.

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8 Tage im Paradies

Den Sommer 2019 habe ich abgeschlossen, wie ich ihn eingeleitet hatte: mit 8 Tagen in Tirol, Mitte Juni und Mitte September. Dabei gab es bei meinen sieben Ausflügen vom zweiten Trip nur eine einzige Überschneidung mit dem ersten Mal.

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Bye, Bye, Tesla!

Dies ist mein 219. Tagebucheintrag, der mich einmal daran erinnern wird, warum ich am Wochenende des 17. und 18. August 2019 den Entschluss fasste, mich von meiner zweitgrößten Aktienposition zu verabschieden.

Spaß

Aktionär von Nike oder Disney zu sein, bereitet mir jede Woche enorme Freude – und das ganz unabhängig davon ob die Aktie gerade 30% gestiegen oder 30% gefallen ist. Von Tesla kann ich das nicht behaupten.

Kapitalintensität

Im Automobilgeschäft werden gewaltige Mengen an Kapital benötigt. Der Free Cash Flow ist bei allen großen Herstellern entweder negativ oder nur ein paar Prozentpunkte über Null. Auto-Aktien waren fürchterliche Investments in den letzten 30 Jahren.

Neue Spieler wie Tesla, Rivian, Nio, Lucid Motors, Faraday Future oder Byton brauchen extrem lange, um ihre Produktionskapazitäten hochzufahren. Tesla ist in den letzten Jahren stark gewachsen und immer noch gibt es mehr als 25 Automarken mit höheren Stückzahlen. Man kann das Geschäft nicht so gut skalieren wie z.B. Booking Holdings.

In Shanghai wird in Q4 oder Q1 die Produktion langsam mit kleinen Stückzahlen gestartet. Für ein drittes Werk nach Fremont und Shanghai ist noch kein Baubeginn in Sicht. Es fehlt schlicht das Geld für eine dritte Fabrik oder auch für traditionelle Werbung. Zudem sind die Ausgaben für Forschung und Entwicklung von 18% auf 6% (vom Umsatz) gesunken seit 2015.

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Wann wird Tesla profitabel?

Meine bisherigen fünf Beiträge zur Mobilität (hier eine Übersicht) führten bislang zu über 14.000 Aufrufen und 170 Kommentaren. In Diskussionen über Tesla geht es häufig darum, dass das Unternehmen noch nicht profitabel arbeitet. Auf diesen Punkt möchte ich heute eingehen.

Zunächst das, worüber alle sprechen: Der Jahresfehlbetrag geteilt durch den Umsatz (d.h. die Nettoumsatzrendite) von 2009 bis 2018 und zusätzlich TTM (trailing twelve months), also für den Zeitraum Juli 2018 bis Juni 2019, um noch näher an der aktuellen Entwicklung zu sein.

Vor drei Monaten nahm Tesla 2,4 Mrd. Dollar an Kapital auf, über die Ausgabe von Anleihen und neuen Aktien, sodass Teslas Cash Ende Juni den neuen Rekordwert von 5 Mrd. Dollar erreichte. (Quelle)

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BMW – Wie ein Unternehmen seine Zukunft verspielt

Dies ist mein fünfter Beitrag zur Zukunft der Mobilität. Hier eine Übersicht der bisherigen Beiträge:

Heute soll es um BMW gehen.

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