Wer hat die Lösungen?

Der Countdown läuft: Noch rund 100 Tage bis zur Wahl des 19. Deutschen Bundestags.

Meine letzten vier politischen Beiträge haben 35% mehr Kommentare hervorgerufen als meine letzten zehn nicht-politischen Beiträge. Das ist der eine Grund für diesen Beitrag, der möglicherweise Auftakt einer kleinen Beitragsreihe über die nächsten 100 Tage werden wird. Der zweite Grund ist, dass der Erfolgsgrad des Vermögensaufbaus auch von politischen Entscheidungen abhängt.

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Warum die Daimler-Aktie in den letzten 20 Jahren eine schlechtere Geldanlage war als das Festgeldkonto

Die Daimler-Aktie zählt seit vielen Jahren zu den beliebtesten Aktien unter deutschen Kleinanlegern.

Heute möchte ich euch erklären, warum ich Automobilhersteller als schreckliche Investments einschätze und warum es mich nicht wundert, dass Festgeld in den letzten 20 Jahren eine höhere Rendite abgeworfen hat als die Daimler-Aktie.

Ich halte meine Analyse bewusst kurz, weil ich glaube, dass der Großteil der Daimler-Kleinanleger keine Lust auf lange Analysen hat. Sie sehen die Fahrzeuge auf der Straße, wissen um die langjährige Historie, sehen die 5% Dividendenrendite und das 7er KGV und schon sind 1.000 Euro investiert.

Wenn ich ein Unternehmen analysiere, dann gehe ich wie folgt vor.
(1) Analyse des Geschäftsmodells
(2) Analyse der Geschäftsentwicklung (letzte 10+ Jahre)
(3) Analyse des Marktes
(4) Bestimmung des fairen Preises

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Gentex Corporation – überaus aktionärsfreundlich

Die Gentex Corporation wurde heute zum 17. Unternehmen in meinem privaten Aktienportfolio mit einem Anteil von rund 3,0%.

Der Geschäftsbericht

Ich habe mir unter anderem den Geschäftsbericht für 2016 genau angesehen. Die Ansicht der Jahresberichte empfehle ich allen Investoren.

In meinen knapp 3 Jahren als Aktionär (davon knapp 2 Jahre als langfristig orientierter Kleinanleger) habe ich eine ganze Reihe von Jahresberichten gelesen.

Geschäftsberichte dienen nur einem Zweck: Die Aktionäre sollen darüber aufgeklärt werden, wie die Geschäfte laufen.

Ich bin der festen Überzeugung, dass man aus einem solchen Bericht einiges darüber rauslesen kann, inwieweit sich ein Unternehmen als langfristiges Investment eignet. Das betrifft nicht nur die harten Zahlen für ein konkretes Geschäftsjahr. Darüber hinaus geht es um die Art und Weise, wie die Geschäftsführung mit den Aktionären kommuniziert.

Aber nun zu Gentex.

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Internet-Trends 2017

Gestern wurde der jährliche Meeker-Report „Internet Trends“ von Kleiner Perkins veröffentlicht.

Allein auf slideshare.net wurde er seit gestern bereits eine halbe Million Mal aufgerufen. Und das völlig zu Recht.

Hochinteressante Daten. Eigentlich sogar Pflichtlektüre (nicht nur für uns Investoren).

http://www.kpcb.com/internet-trends

 

TJX Companies – Wo Aktionäre breiter grinsen als der Joker

TJX Companies wurde heute zur Nummer 16 in meinem Depot.

TJ wer ??? Was hat der Stefan denn da wieder für ein Small Cap ausgebuddelt?

Nun ja. TJX verdient mehr Geld mit Bekleidung als beispielsweise H&M, C&A, die Otto-Gruppe, VFC, Inditex oder GAP. Einzig Nike erreicht etwa dieselbe Umsatzhöhe wie TJX.

1956 in den USA gegründet, ist TJX heute mit seinen 235.000 Mitarbeitern der weltweit führende Einzelhändler für Off-Price Bekleidung und Heimtextilien.

Seine mehr als 3.800 Shops bieten ein sich schnell veränderndes Sortiment an Qualität, Mode, Markennamen und Designer-Waren zu Preisen von in der Regel 20-60% unter den regulären Preisen der Kaufhäuser und Fachgeschäfte.

Opportunistische Kaufstrategien und ein flexibles Geschäftsmodell unterscheiden TJX von traditionellen Einzelhändlern. Es bietet in Relation zu den traditionellen Einzelhändlern ein Einkaufserlebnis wie eine Schatzsuche und einen schnellen Umschlag der Vorräte. TJX betreibt sein Geschäft in vier Hauptgeschäftsbereichen, nämlich Marmaxx und HomeGoods, beide sowohl in den USA als auch TJX Kanada (betreibt Winners, HomeSense und die Marshalls Ketten) und TJX Europe (betreibt die T.K. Maxx und HomeSense Ketten).

108 der über 3.800 Shops befinden sich in Deutschland (T.K. Maxx).

[Quellen: Geschäftsberichte, finanztreff.de]

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Urlaubsbericht Kalifornien

Ich bin zurück aus dem besten Urlaub meines Lebens: 10 Tage Kalifornien.

Von 2003 bis 2014 war ich ein richtiger Reise-Muffel, verbrachte meine freie Zeit lieber im Inland. 2015 ging es für mich nach Schweden, 2016 folgte Italien, nun also die USA.

Mitreisende

Wie bereits im vergangenen Jahr beim Italien-Trip begleitete mich wieder mein Kumpel Basti, mit dem ich seit knapp 25 Jahren befreundet bin. Im vergangenen Herbst fragte ich ihn, ob wir 2017 nach Kreta oder an die US-Westküste fliegen. Die Entscheidung fiel innerhalb von Sekunden auf die Vereinigten Staaten und so buchten wir im Dezember unsere Direktflüge mit Air Berlin.

Schon bei der Italien-Reise fiel mir auf, dass Basti ein hervorragender Urlaubsorganisator ist. Wenn man mal nicht weiß, wo man hin muss – Basti weiß es!

Den Großteil der 10 Tage verbrachten wir zusammen mit Harika – eine meiner besten Freundinnen, die seit März in Kalifornien lebt – und ihrem Freund Dhanush. Dazu später mehr.

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