Mein Jahr 2020

Ein verrücktes Jahr neigt sich dem Ende. Und natürlich versorge ich euch nach 2016, 2017, 2018 und 2019 auch dieses Jahr wieder mit einem persönlichen Jahresrückblick – diesmal auf der Grundlage von Bildern.

Gleich das erste Bild vom 9. Mai steht stellvertretend für die emotionale Achterbahnfahrt des Jahres 2020. Es macht mich traurig und zugleich schwelge ich in einer schönen Erinnerung.

Es war das einzige Wochenende, an dem ich meine Eltern gesehen habe. Seit meiner Geburt gab es kein Jahr, in dem ich meine Eltern und Großeltern seltener gesehen habe. (Weihnachten kommt ja zum Glück noch! Und wenn die Bundeswehr keine Leopard 2 Panzer auf der Autobahn A2 postiert, wird mich auch nichts davon abhalten.)

An diesem sonnigen Mai-Abend saß ich mit meinem Papa im Strandkorb im Garten und wir genossen einen edlen Tropfen. Weiterlesen

Wenn die Mediamarkt-Bestellung zum Albtraum wird

Was bisher geschah:

 

15. November

Im Mediamarkt-Onlineshop bestelle ich einen Kaffeevollautomaten sowie Kaffeebohnen und -tassen. Dieselben Produkte gibt es auch bei Amazon – zum selben Preis – allerdings verspricht Mediamarkt eine schnellere Lieferung. Mediamarkt hat alles auf Lager, Amazon zu diesem Zeitpunkt nicht.

Die Bestellbestätigung verspricht „Lieferung bis 19. November“. Bezahlt hatte ich bereits per Kreditkarte.

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Die Stunde der Heuchler

Ich gratuliere President-elect Joe Biden sowie Vice President-elect Kamala Harris zur gewonnenen Wahl.

Das Verhalten von Donald Trump in den letzten Tagen war eine Schande für dieses großartige Land.

Ich lag falsch mit meiner Ergebnisprognose. Doch es sind die Doppelmoralisten, die meinen vierten und hoffentlich letzten Blogbeitrag zur US-Wahl auslösen.

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1 Tag bis zur US-Wahl: Warum die Demokratische Partei verlieren wird

Joe Biden wird nicht der 46. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.

 

1. Grund: Steuererhöhungen

Wann hat zuletzt – irgendwo auf der Welt – eine Partei eine Wahl gewonnen, nachdem sie im Wahlkampf massive Steuererhöhungen angekündigt hatte?

Ein Steuersatz von 62% ist unmenschlich.

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Was kann ein Mensch ertragen, bis er zerbricht?

Vor sechs Wochen begleitete ich als Übersetzer einen Kollegen zu einer Wohnungsbesichtigung, die vom dortigen Hausmeister durchgeführt wurde.

Nachdem wir uns gleich mehrere Wohnungen angesehen hatten, kam ich auf dem Weg nach draußen mit dem Herrn ins Plaudern. Beiläufig erwähnte er, dass seine Lebensgeschichte in den USA verfilmt werden wird. Erstaunt fragte ich nach. Er schien erleichtert zu sein, dass ich als Mitglied der Generation Y sofort weiß, dass der geplante Filmtitel „Sympathy for the devil“ auf den Rolling Stones Song bezogen ist.

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Weder Covid-19, noch Black Lives Matter – worauf es bei der US-Wahl wirklich ankommt

Bei der US-Präsidentschaftswahl bekommt jeder der 50 US-Bundesstaaten eine bestimmte Anzahl an Wahlmänner-Stimmen („Electoral Votes“) entsprechend seiner Einwohnerzahl zugewiesen.

Der Kandidat mit den meisten Wählerstimmen erhält sämtliche Electoral Votes (EV) dieses Staates. Ab 270 EV ist man Präsident.

Somit ist es bspw. irrelevant ob der Kandidat der Demokraten in Kalifornien auf 60 oder 90 Prozent der Stimmen kommt.

Dieses System kann man für unfair oder undemokratisch halten. So ist es nun mal. Der Wahlkampf ist darauf abgestimmt. So kann sich hinterher auch niemand beschweren.

In 41 der 50 Bundesstaaten sicherte sich 2016 einer der beiden Kandidaten (Trump, Clinton) einen Vorsprung von mindestens 4 Prozentpunkten. Bleiben 9 Staaten übrig.

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