Die Stunde der Heuchler

Ich gratuliere President-elect Joe Biden sowie Vice President-elect Kamala Harris zur gewonnenen Wahl.

Das Verhalten von Donald Trump in den letzten Tagen war eine Schande für dieses großartige Land.

Ich lag falsch mit meiner Ergebnisprognose. Doch es sind die Doppelmoralisten, die meinen vierten und hoffentlich letzten Blogbeitrag zur US-Wahl auslösen.

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1 Tag bis zur US-Wahl: Warum die Demokratische Partei verlieren wird

Joe Biden wird nicht der 46. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.

 

1. Grund: Steuererhöhungen

Wann hat zuletzt – irgendwo auf der Welt – eine Partei eine Wahl gewonnen, nachdem sie im Wahlkampf massive Steuererhöhungen angekündigt hatte?

Ein Steuersatz von 62% ist unmenschlich.

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Was kann ein Mensch ertragen, bis er zerbricht?

Vor sechs Wochen begleitete ich als Übersetzer einen Kollegen zu einer Wohnungsbesichtigung, die vom dortigen Hausmeister durchgeführt wurde.

Nachdem wir uns gleich mehrere Wohnungen angesehen hatten, kam ich auf dem Weg nach draußen mit dem Herrn ins Plaudern. Beiläufig erwähnte er, dass seine Lebensgeschichte in den USA verfilmt werden wird. Erstaunt fragte ich nach. Er schien erleichtert zu sein, dass ich als Mitglied der Generation Y sofort weiß, dass der geplante Filmtitel „Sympathy for the devil“ auf den Rolling Stones Song bezogen ist.

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Weder Covid-19, noch Black Lives Matter – worauf es bei der US-Wahl wirklich ankommt

Bei der US-Präsidentschaftswahl bekommt jeder der 50 US-Bundesstaaten eine bestimmte Anzahl an Wahlmänner-Stimmen („Electoral Votes“) entsprechend seiner Einwohnerzahl zugewiesen.

Der Kandidat mit den meisten Wählerstimmen erhält sämtliche Electoral Votes (EV) dieses Staates. Ab 270 EV ist man Präsident.

Somit ist es bspw. irrelevant ob der Kandidat der Demokraten in Kalifornien auf 60 oder 90 Prozent der Stimmen kommt.

Dieses System kann man für unfair oder undemokratisch halten. So ist es nun mal. Der Wahlkampf ist darauf abgestimmt. So kann sich hinterher auch niemand beschweren.

In 41 der 50 Bundesstaaten sicherte sich 2016 einer der beiden Kandidaten (Trump, Clinton) einen Vorsprung von mindestens 4 Prozentpunkten. Bleiben 9 Staaten übrig.

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Urlaubsbericht Tirol (September 2020)

2020 ist kein einfaches Jahr für Urlauber.

Normalerweise fahre ich im Mai/Juni für 8-10 Tage weg und dann zum Ende des Sommers ggf. noch einmal.

Im März war coronabedingt klar, dass ich mir die Juni-Pläne abschminken konnte. Aber ganz ohne Urlaub wollte ich den Sommer nicht abschließen, also buchte ich für September 7 Nächte im Sporthotel Igls in der Nähe von Innsbruck, wo ich im Sommer 2019 bereits zweimal untergebracht war.

Aufgrund geringer Nachfrage stornierte Easyjet die Flüge. Die Rückzahlung funktionierte reibungslos und auch mit dem Autovermieter Hertz gab es keine Probleme (ich hatte Flüge & Mietwagen zusammen gebucht). Ich buchte die Flüge schließlich über Austrian Airlines.

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