Wie ich mein Vermögen in 3 Jahren verzehnfacht habe

Quartal um Quartal schießen neue Finanzblogs wie Pilze aus dem Boden. Dabei habe ich das Gefühl, die Blogger werden immer jünger. Manch einer, der bereits beim Telekom-Börsengang 1996 einen nennenswerten Bartwuchs vorzuweisen hatte, fragt sich womöglich: „Was will mir dieses junge Gemüse über Vermögensaufbau erzählen?“

Auch ich bin noch Bärenmarkt-Jungfrau und werde weniger für meine Weisheit als für meine Unternehmensanalysen geschätzt.

Vermögensaufbau – das ist das zentrale Thema meines Blogs. Heute soll es um die Frage gehen: Was habe in dieser Hinsicht vorzuweisen, und zwar unabhängig von bestimmten Anlageklassen, denn die Zinseszinslawine ist bei mir ohnehin erst eine kleine Schneeflocke.

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Warum ich niemals Buy & Hold betreiben werde

Häufig berichtete ich über meinen Wandel vom Trader zum Buy & Hold Investor, dessen Vollendung ich auf den August 2015 datierte. Doch betreibe ich tatsächlich Kaufen und Halten im wahrsten Sinne?

7 der 24 Unternehmensbeteiligungen, die ich seit August 2015 eingegangen bin, habe ich bereits wieder aufgelöst. Das klingt nicht nach langfristiger Orientierung und schon gar nicht nach ruhiger Hand, oder?

8 Positionen hat Warren Buffetts Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway allein im zweiten Halbjahr 2016 abgestoßen (hinzu kamen Reduzierungen bei weiteren 7 Positionen). Das ist mehr, als ich in der vierfachen Zeit losgeworden bin. Eine schwache Rechtfertigung, ich weiß.

Der von mir sehr geschätzte Tim Schäfer, der mitverantwortlich für meinen Strategiewandel sowie meine Blogger-„Karriere“ war, brüstet sich häufig damit, keine seiner Unternehmensbeteiligungen verkaufen zu wollen, solange er lebt.

Eine solche Disziplin ist bewundernswert, doch führt dies langfristig zu optimalen Ergebnissen?

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The Great One: Was wir von Wayne Gretzky über Vermögensaufbau lernen können

Wayne Gretzky wird von der Mehrheit der Eishockey-Fans und –Experten als bester Spieler aller Zeiten angesehen. Wenn von „The Great One“ die Rede ist, wissen Sportinteressierte sofort, dass Gretzky gemeint ist.

Er glänzte in seiner Profi-Karriere durch mehr als 1.000 Tore und mehr als 2.000 Torvorlagen.

Die Verehrung geht so weit, dass Gretzkys alte Trikotnummer 99 in der gesamten NHL gesperrt ist und damit an keinen Spieler mehr vergeben werden darf (seit 17 Jahren). Kein anderer Spieler wurde bisher auf diese Weise geehrt.

Gretzky fiel auch durch einige bemerkenswerte Zitate auf.

I skate to where the puck is going to be, not where it has been.

Auf Deutsch: Ich bewege mich dorthin, wo der Puck sein wird, nicht wo er gewesen ist. Man könnte auch sagen: Richte den Blick in die Zukunft, nicht in die Vergangenheit.

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Aufruf zu mehr Transparenz unter Finanzbloggern

Deutsche Finanzblogs gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Als Kleinanleger kann man sich auf diesem riesigen Kuchenbasar die besten Stücke aussuchen und so seine eigene Vermögensaufbau-Strategie immer weiter optimieren.

Je höher das Maß das Transparenz in Bezug auf die eigene Strategie und deren Erfolg/Misserfolg, desto leichter machen wir es unseren Lesern, eine Entscheidung zu treffen.

Ich wurde heute zum wiederholten Male dafür gelobt, einer der ganz wenigen deutschen Finanzblogger zu sein, die ihre Renditen veröffentlichen und diese gleichzeitig mit einem Benchmark vergleichen. Darauf bin ich sehr stolz.

Jeder von euch konnte sich davon überzeugen, dass ich im letzten Betrachtungszeitraum (August 2015 bis Dezember 2016) zwar deutlich besser abgeschnitten habe als der MSCI Europe, jedoch schlechter als der MSCI World und klar schlechter als der MSCI USA. (hier geht’s zum letzten Beitrag)

Heute möchte ich einige der deutschen Finanzblogs anhand ihres Maßes an Transparenz bewerten.

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Von Buffett lernen heißt siegen lernen

Im Jahr 2016 las ich sechs Bücher mit Bezug zum Thema Geldanlage. Jedes machte mich zu einem besseren Anleger. Doch bei keinem war der Mehrwert so hoch wie bei meinem ersten Werk in 2017: „The Warren Buffett Way“ von Robert Hagstrom, der sich seit 30 Jahren mit Buffett beschäftigt.

Nun stand ich vor der Entscheidung: Schreibe ich eine Rezension? Oder lieber einen Beitrag, der das zusammenfasst, was ich in den letzten zwei Jahren über Buffett gelernt hatte? Oder versorge ich euch mit wertvollen Zitaten aus dem Buch? Ich dachte mir, die dritte Variante bietet euch den größten Mehrwert.

Und los geht’s.

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