Warren Buffett – Trifft der Rockstar noch die richtigen Töne?

In den 53 Jahren zwischen 1965 und 2018 stieg die Berkshire Hathaway Aktie um 20,5 Prozent pro Jahr – eine unglaubliche Leistung des Managements, das große wie kleine Anteilseigner stets als Partner angesehen hat.

2008 wurde Buffett im Alter von 78 Jahren zum reichsten Menschen der Welt. Heute dirigiert der 88-Jährige noch immer die Geschicke seines Unternehmens. Vor 50 Jahren, als Neil Armstrong und Buzz Aldrin auf dem Mond spazierten, war Buffett bereits Millionär.

Wir alle hätten die relative Vermögensentwicklung dieses Mannes eine Zeit lang nachbilden können – mit wenigen Einschränkungen. So gibt es die günstigen B-Aktien erst seit Mai 1996. Kurz zuvor musste man noch 34.000 Dollar für eine A-Aktie berappen, um mit an Bord zu sein. Zudem war für meine Eltern bis Oktober 1990 unter dem menschenverachtenden, sozialistischen SED-Regime nicht an Aktienbesitz zu denken.

Bei einigen kommen immer wieder Zweifel auf, ob Berkshire-Aktien in Zeiten von Google, Facebook & Netflix noch die richtige Wahl sind. Diese Frage hatte ich im Rahmen einer Analyse von Berkshires Geschäft und Strategie im Mai 2018 eindeutig bejaht. (hier)

Gestern kaufte ich zum dritten Mal Berkshire-Aktien. Heute möchte ich für die jüngere Vergangenheit beleuchten, wie sich die Aktie gegenüber ihrem Benchmark geschlagen hat.

Trifft Buffett – der Rockstar unter den Investoren – noch die richtigen Töne?

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Rückblick: Meine ersten 5 Jahre als Aktionär

Vor fünf Jahren ging mein Arbeitgeber an die Börse. Das geschah zu einer Zeit, als Aktien für mich Teufelszeug waren.

Und hier stehen wir nun, 5 Jahre und 214 Börsenblogbeiträge später. Es ist an der Zeit, diese halbe Dekade Revue passieren zu lassen.

Zum IPO erhielt ich damals eine kleine Zahl an Aktien geschenkt – und darüber hinaus das Angebot, zusätzliche Aktien 25% unter dem Zeichnungskurs zu zeichnen, und zwar bis zu einer Höchstgrenze. Diese lag, wenn ich mich recht erinnere, im fünfstelligen Euro-Bereich. Beide Angebote waren mit einer Mindesthaltedauer verknüpft.

Die Bonusaktien nahm ich natürlich gern, doch das Discount-Angebot in Verbindung mit der Haltedauer war mir nicht geheuer. Damals war ich so planlos, dass ich nicht einmal ein Tagesgeldkonto hatte! Ein Girokonto war alles, was ich in finanzieller Hinsicht vorzuweisen hatte.

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Mein Schneeball rollt

Vor einigen Tagen jährte sich zum dritten Mal der Beginn meiner „Karriere“ als Investor.

Nachdem ich von Herbst 2014 bis Frühjahr 2015 lediglich Mitarbeiteraktien im Depot hatte und anschließend fünf Monate lang mit Trading experimentierte, ging mir im Spätsommer 2015 ein Licht auf.

Ich sagte mir: Von nun an handle ich nicht mehr mit einer mittleren Haltedauer von anderthalb Wochen pro Aktienposition. Nein, ab jetzt möchte ich langfristig vom Erfolg der Unternehmen profitieren.

Ich wartete auf den richtigen Moment und der war am Vormittag des 25. August 2015 gekommen. Es war der Tiefpunkt eines Crashs. Der DAX, auf den ich damals noch regelmäßig schaute, verlor 21 Prozent innerhalb von fünf Wochen und notierte nun 25 Prozent unter dem wenige Monate zuvor markierten Allzeithoch. Ich ging in den Markt rein. Gekommen um zu bleiben, um es mit den Worten von Judith Holofernes zu sagen.

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75 Jahre Buy & Hold – Die Geschichte von Grace Groner

Heute möchte ich euch die faszinierende Geschichte von Grace Groner erzählen.

Grace wurde im Jahr 1909 in den Vereinigten Staaten geboren, genauer gesagt in einer kleinen Bauerngemeinde in Lake County, Illinois. Damals hatte der Bezirk etwa 55.000 Einwohner.

Grace und ihre Zwillingsschwester Gladys wurden im Alter von 12 Jahren zu Waisen.
George Anderson, ein prominentes Mitglied der Gemeinde, entschloss sich, die beiden Mädchen bei seiner Familie aufzunehmen. Später adoptierte er sie, bezahlte für beide das Internat und später die Studiengebühren am nahe gelegenen Lake Forrest College.

Während der Großen Depression schloss Grace mit 22 Jahren ihr Studium ab. Danach begann sie, als Sekretärin beim Pharmaunternehmen Abbott Laboratories zu arbeiten. Dort blieb sie 43 Jahre lang bis zu ihrer Pensionierung.

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Wie Berkshire Hathaway meine Enkel reich machen wird

Ich habe Warren Buffett – gefühlt – in jedem Zweiten meiner 184 Blogbeiträge erwähnt. Ich las 3 Bücher über ihn, wobei er in einem der Bücher zu 70% selbst zu Wort kam, es waren nämlich vom Buchautor kommentierte Partnership Letters, die er in den 50er und 60er Jahren verfasste. Online und offline zusammengerechnet habe ich den Star-Investor bestimmt schon 500 Mal zitiert.

Es dürfte euch also nicht überraschen, dass Berkshire Hathaway heute endlich – knapp vier Jahre nach meinem allerersten Aktienkauf – Teil meines privaten Aktienportfolios wurde.

Im Prinzip gibt es nur drei Gründe, die für manch langfristig orientierten Investor gegen eine Investition sprechen.

1.)  Das Unternehmen hat mittlerweile eine Größe erreicht, die es schwierig macht, stark zu wachsen.
2.)  Berkshire zahlt keine Dividende.
3.)  Einige vermuten, die Nachfrage nach Berkshire-Aktien wird sinken (und damit ihr Preis), sobald Warren Buffett und sein genialer Sidekick Charlie Munger sich zurückziehen bzw. versterben.

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Mein Fotoalbum für Bärenmärkte

Heute möchte ich einige Bilder mit euch teilen, die mich in meiner Rolle als langfristig orientierter Privatanleger  sehr motivieren und die ich mir immer wieder gern ansehe – und ich hoffe, dass es euch ebenso geht.

Einen ähnlichen Beitrag hatte ich vor anderthalb Jahren veröffentlicht. Inzwischen sind viele neue Bilder hinzugekommen – und Leser 🙂

 

#1 – Der Dow und sein Lichtschwert

Das erste Bild stammt aus einem Beitrag, der etwas älter als ein Jahr ist.

Der Dow Jones hatte zuvor erstmals die Marke von 20.000 Punkten überschritten und die Medien träumten von 25.000 oder gar 30.000 Punkten. Ich denke schon an die Million.

Möge die Macht (der Zinseszins) mit uns sein.

Dow Jones

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