Meine wichtigste Excel-Tabelle

In meiner kleinen Leser-Umfrage von gestern (hier der Link zum aktuellen Stand) habt ihr mir klar gemacht, dass euch meine Unternehmensanalysen sehr gefallen.

Also gut. Reden wir über Unternehmensanalysen. 🙂

Schon Konfuzius wusste vor mehr als 2.500 Jahren, dass es besser ist, einem Menschen das Fischen zu lehren als ihm einen Fisch zu geben.

Ich bin im Blog bereits mehrfach darauf eingegangen, wie mein Entscheidungsprozess zum Kaufen oder Nicht-Kaufen aussieht. Heute möchte ich das weiter konkretisieren. Im Vergleich zum letzten Artikel habe ich den Prozess auch weiter optimiert.

Zentraler Bestandteil meiner Entscheidungen, welche Aktie ich kaufe (und wann), ist eine Excel-Tabelle. Dort trage ich die Daten ein, die mir am Wichtigsten sind. Um nicht von den Zahlen erschlagen zu werden, arbeite ich mit farblichen Hervorhebungen. Ansonsten würde ich den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen.

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Aktien, die ich zuletzt fast gekauft hätte

Zwei Tage fehlen noch bis zum ersten Geburtstag meines Blogs.

Ihr, liebe Leser, hinterlasst hier bei 0,8% eurer Seitenaufrufe einen Kommentar. In 99,2% der Fälle weiß ich also nicht, was euch bewegt. Aus diesem Grund würde ich euch gern 2 kurze Fragen stellen und anschließend ein paar Aktien vorstellen.

 

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Stericycle – Vom Fels ist nicht mehr viel übrig

Warren Buffett rät, in Unternehmen zu investieren, die ein Idiot führen kann, da „dies jederzeit passieren kann“.

In den vergangenen Monaten musste ich schmerzlich erfahren, dass Stericycle nicht zu diesen Unternehmen gehört. Seit 1993 wurden mehr als 400 kleine Firmen übernommen. Alles was aufmuckte wurde aufgekauft. Doch die Auswahl der Akquisitionen hat sich in den letzten Jahren erheblich verschlechtert.

Vor zwei Stunden wurde der Geschäftsbericht veröffentlicht – erneut eine Enttäuschung. Das Management scheint eine miese Entscheidung nach der anderen zu treffen.

Ich schreibe diesen Artikel auch, weil nach den letzten Quartalsberichten viele Besucher meinen alten Stericycle-Artikel aufgerufen hatten.

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Jasper spricht Klartext

Letzten Sonntag bin ich erst recht spät im Bett gelandet. Der Grund dafür ist, dass ich auf einen neuen Blog gestoßen bin, der mich sofort mitgerissen hat. Beitrag um Beitrag habe ich verschlungen.

Der Autor Jasper Quast wohnt in Berlin und schreibt seit September über Aktien, Politik und Wirtschaft. Wenn ihr meinen Blog mögt, dann solltet ihr definitiv mal einen Blick auf seine Seite werfen.

Jasper spricht Klartext zu Themen wie Umverteilung, Rente, Enteignung, Gender Pay Gap und bedingungsloses Grundeinkommen. Er ist ein Liberaler wie ich. Mit seiner Meinung bewegt er sich abseits der linksgrünen Medien und des Mainstreams.

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Warum ich Investieren liebe

Die folgende Meinung wurde am 19.11.2014 von Morgan Housel für fool.com verfasst. Die deutsche Übersetzung wurde heute auf fool.de veröffentlicht. Eine großartige Liebeserklärung an das Investieren in Aktien.

Der S&P 500 hat in den letzten 140 Jahren im Durchschnitt einen Gewinn von 6,8 % pro Jahr gemacht. Das ist genug, um eine Investition von 400 US-Dollar je Monat in 40 Jahren auf über 1 Million US-Dollar wachsen zu lassen. Das ist wunderbar – und nicht schwer.

Aber ich liebe Investieren aufgrund der Dinge, die während dieser Zeit passieren. Es gibt nichts Vergleichbares.

Zwischen 2009 und 2014 sind die Aktien um 225 % gestiegen. Das ist die beste Fünfjahresentwicklung der Geschichte. Im Vergleich zu 2007 waren sie 2014 nur um 53 % im Plus. Bereinigt man diesen Wert um die Inflation, ist das die schlechteste Siebenjahresentwicklung der Geschichte.

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Eindrücke vom Berliner Börsentag

Vorgestern besuchte ich den Berliner Börsentag im Ludwig-Erhard-Haus.

Bereits im vergangenen Jahr war ich auf dieser Anlegermesse zu Gast und meine Erwartungen waren im Vorfeld nicht besonders hoch. Das liegt vor allem daran, wie die Veranstaltung finanziert wird und welche Folgen dies hat.

Eintritt musste ich nicht zahlen. Die Finanzierung erfolgt über die Aussteller, zu denen vor allem Banken und Broker zählen. Und da diese ihr Geld mit dem permanenten Rein und Raus aus dem Aktienmarkt verdienen, steht bei dieser Veranstaltung leider das Trading im Vordergrund und weniger das Kaufen und Liegenlassen.

Ich ging also eher zur Unterhaltung als zur Informationsbeschaffung dorthin.

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