Warum ich in Tesla investiert habe

In den letzten 4 Monaten habe ich mich fast täglich mit Elektromobilität und speziell mit Tesla befasst. Mit keinem Thema habe ich mich eingehender beschäftigt für eine meiner Investitionen aus den letzten 4 Jahren oder für einen meiner 209 Blogbeiträge. Das hat schließlich dazu geführt, dass ich bis gestern eine größere Aktienposition aufgebaut habe (5,5% meines Portfolios).

Es ist nun an der Zeit, mein Wissen zu ordnen, mit euch zu teilen und zu diskutieren. Würde ich dabei alles aufschreiben, was ich zum Thema beisteuern kann, würde der Beitrag eine absurde Länge annehmen oder es würde eine Serie von mehreren Beiträgen werden. Ich habe den Beitrag auf rund 2.000 Wörter komprimiert, um dies als Diskussionsgrundlage zu nutzen. Einzelne Punkte sind mit Quellen verlinkt, unter denen ihr mehr Informationen findet. Außerdem hoffe ich darauf dass ihr Lust habt, einzelne Teile später ausführlicher zu besprechen – im Kommentarbereich, per E-Mail oder bei persönlichen Lesertreffen, an denen ich seit 3 Jahren alle 3-4 Monate teilnehme. Und wie bei all meinen Unternehmensanalysen werde ich den Kommentarbereich auch dazu nutzen, neue Informationen zu teilen bzw. zu sammeln. Zudem werde ich mich im Juni im Österreich-Urlaub mit jemandem treffen, der bereits über 300.000 Kilometer mit einem Tesla Model S zurückgelegt hat. Falls ihr Interesse habt, veröffentliche ich ein Interview mit ihm.

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Warum ich Alphabet-Teilhaber werde

Pünktlich zum 20. Geburtstag des Unternehmens beteilige ich mich an der Google-Mutter namens Alphabet.

  • Kaum ein Unternehmen ist so mächtig und weiß so viel über uns.
  • Kaum ein Unternehmen hat so viele starke Marken.
  • Kaum ein Unternehmen macht so viele andere Geschäftsmodelle von sich abhängig und sammelt Geld von so vielen anderen Firmen ein.
  • Kaum ein Unternehmen ist so attraktiv für Arbeitnehmer.
  • Kaum ein Unternehmen hat so viel Cash in der Hinterhand.
  • Kaum ein Unternehmen erwirtschaftet einen so großen Free Cash Flow.
  • Kaum ein Unternehmen dieser Größe ist so stark eigenkapitalfinanziert.
  • Kaum ein Unternehmen dieser Größe wächst so schnell.
  • Kaum ein Unternehmen investiert so viel in Forschung & Entwicklung.
  • Kaum ein Unternehmen hat, zusätzlich zu den bereits bestehenden Burggräben, so viele spannende Projekte, die unser Leben in den nächsten Jahrzehnten prägen könnten.

Dass man sich mit wenigen Mausklicks am künftigen Erfolg eines so faszinierenden Unternehmens beteiligen kann, gehört zu den großartigsten Dingen unserer Zeit, finde ich.

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Mein Weihnachtsgeschenk: Disney-Aktien

Während hunderte Millionen Menschen in überfüllten Kaufhäusern nach Weihnachtsgeschenken stöbern, habe ich mir gestern mit ein paar Mausklicks ein ganz besonderes Geschenk gemacht: zusätzliche Disney-Aktien.

Ich habe den Maus-Konzern bereits vor meinem Erstkauf (Januar 2017) analysiert und eine ausführliche Analyse für euch veröffentlicht. Hier geht es zum Artikel. Die aktuelle Entwicklung bei Disney finde ich hochinteressant und somit gibt es nun eine Fortsetzung.

Um langfristig auf Kurs zu bleiben, werfe ich immer gern einen Blick auf die historische Entwicklung von Umsatz und Gewinn.

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Starbucks Aktienkauf und Analyse

Mit meiner heutigen Beteiligung an Starbucks habe ich nun 17 Unternehmen in meinem privaten Aktienportfolio.

Nach Public Storage, TJX Companies, Gentex Corporation und Tractor Supply, die zwar alle Marktführer in ihrem Bereich sind, jedoch bei deutschen Kleinanlegern eher unbekannt, kennt jeder von euch meinen jüngsten Neuzugang im Depot.

Ich hatte kurz damit geliebäugelt, erstmals seit 2015 keinen ausführlichen Beitrag zum Neukauf zu schreiben, da ihr das Unternehmen bereits gut kennt und das Niederschreiben meiner ausführlichen Analysen sehr zeitaufwändig ist.

Dann wurde mir wieder klar, dass diese Beiträge auch für mich selbst unheimlich wertvoll sind, nämlich immer dann, wenn ich Zweifel an einem Investment bekomme bzw. wenn ich überprüfen möchte, ob meine Kaufkriterien noch immer erfüllt werden.

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Fred Bauer – Der Millionär, der für mich arbeitet

Im März erfreute sich mein Beitrag „Die Millionäre, die für mich arbeiten“ großer Beliebtheit. Es ging um Klaus Weinmann, Elmar Degenhart, Mark Parker, Robert Iger und Donnie Smith. Nun ist es an der Zeit für einen zweiten Teil.

Die Gentex Corporation nimmt bereits rund 6 % meines privaten Aktienportfolios ein. Diesen Wert werde ich morgen mit einem Nachkauf weiter erhöhen.

Unter allen mir bekannten Unternehmen des Automobilsektors ist Gentex die Firma

  • mit dem höchsten Marktanteil
  • mit der höchsten Profitabilität
  • mit der größten finanziellen Gesundheit
  • mit dem aufrichtigsten und transparentesten Umgang mit den Aktionären
  • mit der besten Kapitalallokation im Sinne langfristig orientierter Aktionäre
  • mit der schnellsten Erholung nach Rezessionen

Gründer und Geschäftsführer Fred Bauer hat ein Schlaraffenland für Aktionäre geschaffen. Und ich werde es mir nicht entgehen lassen, dass gebratene, mundgerechte Hühnerteile in meinen Mund fliegen.

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Warum die Daimler-Aktie in den letzten 20 Jahren eine schlechtere Geldanlage war als das Festgeldkonto

Die Daimler-Aktie zählt seit vielen Jahren zu den beliebtesten Aktien unter deutschen Kleinanlegern.

Heute möchte ich euch erklären, warum ich Automobilhersteller als schreckliche Investments einschätze und warum es mich nicht wundert, dass Festgeld in den letzten 20 Jahren eine höhere Rendite abgeworfen hat als die Daimler-Aktie.

Ich halte meine Analyse bewusst kurz, weil ich glaube, dass der Großteil der Daimler-Kleinanleger keine Lust auf lange Analysen hat. Sie sehen die Fahrzeuge auf der Straße, wissen um die langjährige Historie, sehen die 5% Dividendenrendite und das 7er KGV und schon sind 1.000 Euro investiert.

Wenn ich ein Unternehmen analysiere, dann gehe ich wie folgt vor.
(1) Analyse des Geschäftsmodells
(2) Analyse der Geschäftsentwicklung (letzte 10+ Jahre)
(3) Analyse des Marktes
(4) Bestimmung des fairen Preises

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