Arbeitet, bis ihr ins Grab fallt!

In meinen bisherigen Beiträgen zur finanziellen Freiheit und zum Hamsterrad, in dem sich viele befinden, ging es mir darum, euch Anregungen zu geben. Ziel meines heutigen Beitrags soll es hingegen sein, eure Anregungen im Kommentar-Bereich einzusammeln zu einem Plan, den ich demnächst vielleicht umsetzen werde.

In dieser Woche hörte ich zum wiederholten Male am Mittagstisch, wie Kollegen sich darüber beklagten, dass sie bis zum 67. Lebensjahr oder vielleicht sogar noch darüber hinaus arbeiten müssten bis zum vollen Rentenanspruch.

Wie viele von euch beiße auch ich mir in solchen Situationen gern auf die Lippen und halte den Mund. Ich weiß inzwischen, was für Reaktionen kommen, wenn ich sage:

„Nur einer entscheidet, wann ich in Rente gehe – und das bin ich. In den nächsten Jahren werde ich einen Kapitalstock aufbauen, der es mir ermöglichen wird (sofern ich Lust darauf habe), schon in meinen 40ern oder frühen 50ern den Ruhestand zu beginnen. Die gesetzliche Rente, die dann irgendwann oben drauf kommt, ist für mich ein nice-to-have.“

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Todesstrafe für New York Attentäter?

Auch wenn es thematisch nicht in meinen Blog passt, so interessiert mich die Meinung meiner Community zu einer aktuellen Frage.

Bereits in der Schulzeit schrieb ich Aufsätze zum Thema Todesstrafe. Es fasziniert viele Menschen, wie man am Erfolg von Filmen wie „Dead Man Walking“, „The Life of David Gale“ oder „The Green Mile“ ablesen kann.

Der Islamist Sayfullo Saipov tötete vor zwei Tagen acht Menschen in New York. Sein Ziel war es, so viele wie möglich zu überfahren. Gerüchten zufolge zeigt er keine Reue. Man muss kein Prophet sein, zu glauben, er würde bei nächster Gelegenheit womöglich wieder töten.

Wie soll die Justiz mit ihm umgehen? Welches Urteil wäre gerecht?

Wäre es besser, die Todesstrafe zu verhängen, um die Allgemeinheit (inkl. anderer Gefängnisinsassen und Wärter) zu schützen und die Steuerzahler vor jahrzehntelangen Kosten zu bewahren? Seine Nutzung von Waffen-Attrappen nach der Tat deutet darauf hin, dass er selbst gern sterben würde.

Wäre die Todesstrafe also die beste Lösung für alle? Eure Meinung ist gefragt.

 

 

Die Wahl des Brokers

Die Auswahl des Brokers ist zwar längst nicht so wichtig wie die Investitionssumme, Asset Allokation oder Produktauswahl innerhalb einer Anlageklasse, doch die falsche Brokerwahl kann langfristig eine Menge Geld und Nerven kosten.

Freunde, Kollegen  und Leser fragten mich zuletzt häufig, bei welchem Broker ich bin, wie man zu einer Entscheidung gelangen könnte und welche Erfahrungen ich gesammelt habe. Da keiner meiner 170 Artikel dieses Thema ausführlich behandelte, wird es höchste Zeit.

Vor etwas mehr als 3 Jahren musste ich mich erstmals für einen Broker entscheiden. Mein Arbeitgeber kündigte damals ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm an.

Ich hatte wenig Ahnung und somit auch nicht viele Auswahlkriterien. Es sollte einfach eine bekannte (Direkt-)Bank ohne schlechten Ruf sein, die Aktienkäufe zu niedrigen Gebühren anbietet. Meine Wahl fiel schnell auf die DAB, die später in die Consorsbank integriert wurde. Bis heute habe ich die Entscheidung nicht bereut.

Eine schöne Übersicht mit allen wichtigen Infos zur Consorsbank als Onlinebroker bietet Thomas hier an.

Auf seiner Startseite findet ihr auch eine tolle zweiseitige Tabelle mit den Konditionen der wichtigsten Anbieter.

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Was sich das Staatsfernsehen (ARD/ZDF) nicht zu sagen traut

Heute möchte ich mich kritisch mit den 4 Bundestagsparteien auseinandersetzen. Außerdem werde ich am Ende eine Kleinpartei als Wahl-Alternative vorstellen, von der mindestens 80% von euch noch nie etwas gehört haben und mit der ich laut Wahl-O-Mat zu 85% übereinstimme. Da ich einiges zu sagen habe, geht es ohne lange Einleitung los.

Bündnis 90 / Die Grünen

Als die westdeutsche Partei „Die Grünen“ 1980 gegründet wurde, saßen lediglich 3 Parteien im Bundestag in Bonn. Bundeskanzler Helmut Schmidt führte die Koalition aus SPD und FDP an – mit der CDU/CSU als Opposition.

Die Partei wurde als Alternative für jene gegründet, denen Umweltschutz und Nachhaltigkeit wichtiger waren als den etablierten Parteien. Wirtschaftspolitisch starteten die Grünen links von der SPD.

Das sind ehrbare Ziele, die zweifellos einen Platz im politischen Spektrum verdienen. Dennoch halte ich – vorsichtig ausgedrückt – sehr wenig von der Aufstellung der Grünen im Jahr 2017.

Dass die niedersächsischen Grünen kürzlich vorgeschlagen haben, das Onlineshopping am Sonntag zu verbieten, ist dabei nur die Spitze des Eisbergs.

Die Grünen sind zu einer Verbotspartei mutiert, die nun darum bangen muss, auch nach dem 24. September Teil des Deutschen Bundestags bleiben zu dürfen.

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Auswertung der Wahlprogramme zur Bundestagswahl 2017

Die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag rückt näher. Es sind noch 55 Tage.

Anne Will, Sandra Maischberger, Maybrit Illner und Frank Plasberg sind momentan in der Sommerpause – also übernehme ich.

Vor sechs Wochen deutete ich in meinem Beitrag „Wer hat die Lösungen?“ auf dringende Probleme hin, die zeitnah von der Spitzenpolitik gelöst werden müssen.

Zahlreiche Fragen blieben offen, denn die meisten Parteien feilten noch an ihrem Wahlprogramm. Das hat sich nun geändert.

Der Wahl-O-Mat ist eine tolle Entscheidungshilfe. Es wird jedoch noch mindestens 4 Wochen dauern, bis er uns zur Verfügung gestellt wird.

Das Deutsche Aktieninstutut – einer der großartigsten Verbände des Landes – hat vor drei Tagen ein 66-seitiges Positionspapier veröffentlicht.

Darin wird aus den Wahlprogrammen der CDU/CSU, SPD, Die Linke, Bündnis 90 / Die Grünen, FDP und AfD zitiert, und zwar zu den Themen, die für das große Thema meines Blogs – Vermögensaufbau – relevant sind. Dafür hat das Deutsche Aktieninstitut die Wahlprogramme kategorisiert in Finanzmärkte, Altersvorsorge, Steuern, Digitalisierung, Bürokratieabbau sowie 7 weitere Kategorien. Zusätzlich ist hinter jedem Zitat ein Kommentar des Deutschen Aktieninstituts zu finden.

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Wer hat die Lösungen?

Der Countdown läuft: Noch rund 100 Tage bis zur Wahl des 19. Deutschen Bundestags.

Meine letzten vier politischen Beiträge haben 35% mehr Kommentare hervorgerufen als meine letzten zehn nicht-politischen Beiträge. Das ist der eine Grund für diesen Beitrag, der möglicherweise Auftakt einer kleinen Beitragsreihe über die nächsten 100 Tage werden wird. Der zweite Grund ist, dass der Erfolgsgrad des Vermögensaufbaus auch von politischen Entscheidungen abhängt.

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