Schwarzenegger: Ein Leben wie ein Film

Ich habe gerade „Total Recall“ gelesen – die Autobiografie von Arnold Schwarzenegger aus dem Jahr 2012 – und bin begeistert.

Weder interessiere ich mich für Kraftsport, noch bin ich Bewunderer von Schwarzeneggers Filmen, doch seine Geschichte fesselte mich. Sie liest sich wie ein Roman, den man nicht mehr weglegen kann.

 

Kindheit

Arnold wurde 1947 in einem österreichischen Bauerndorf geboren – in einer Zeit der Hunger-Revolten. Seine Mutter musste von Hof zu Hof ziehen, um für ein wenig Butter, Zucker oder Getreide zu betteln. Manchmal war sie tagelang unterwegs auf „Hamsterfahrt“.

Das Haus der Familie hatte keinen Wasseranschluss, geschweige denn eine Dusche oder Toilette mit Wasserspülung, nur einen Nachttopf. Arnold und sein Bruder mussten Wasser aus einem Brunnen holen, der mehrere hundert Meter entfernt war – selbst wenn es heftig regnete oder schneite. Die ganze Familie wusch sich mit demselben Wasser: zuerst die Mutter, dann der Vater, und am Schluss Arnold und sein Bruder.

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Sebastian unterrichtet Schüler zum intelligenten Umgang mit Geld

Heute habe ich Sebastian zu Gast, der meinen Blog seit 3 Jahren als Leser und fleißigster Kommentator begleitet. Wie oft wir uns seitdem zum persönlichen Austausch über Finanzthemen und Gott & die Welt getroffen haben, kann ich schon nicht mehr an zwei Händen abzählen.

Daher möchte ich hier auch die Gelegenheit ergreifen, einmal DANKE zu sagen. Du hast meinen Blog erst zu dem gemacht, was er ist, hast ihn jahrelang mit Leben gefüllt und das ohne je ein böses Wort über jemanden verloren zu haben. Und auch wenn wir uns alle 3-4 Monate über (größtenteils) dieselben Themen unterhalten, empfand ich noch keine Minute davon als langweilig. Ich habe auch keinerlei Angst vor dem nächsten Bärenmarkt, weil ich weiß: Sebastian ist da und hält mich notfalls davon ab, panische Entscheidungen zu treffen.

Und nun zum spannenden Teil.

 

Hi Sebastian! Schön dass du dir die Zeit für das Gespräch nimmst. Bitte erzähl uns zu Anfang etwas mehr über dich.

Sebastian: Hallo Stefan, wir beide kennen uns ja jetzt schon ein wenig länger. Als Freelancer Sebastian kommentiere ich bei dir und in anderen Finanzblogs. Ich bin 40 Jahre jung und seit bald 19 Jahren mit meiner Frau verheiratet. Wir haben zusammen drei Kinder und leben am grünen Stadtrand von Berlin. Meine Leidenschaft für Musik habe ich zur Berufung gemacht und arbeite freiberuflich als Musiklehrer und Dozent in einer Berufsschule.

 

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Mein Gespräch mit Anna zu ihrem Kinderbuch über Geld

Heute habe ich Anna zu Gast, Co-Autorin des Blogs »Finanziell Frei mit 30«. Sie hat gerade mit 28 Jahren ihr erstes Buch veröffentlicht. Darüber wollte ich unbedingt mehr erfahren.

 

Hallo Anna! Es freut mich sehr, dass du dir die Zeit für dieses Interview nimmst. Bitte erzähle meinen Lesern und mir zunächst etwas mehr über dich.

Anna: Hallo 🙂 Vielen Dank für diese Möglichkeit! Also, ich bin Anna, ich bin 28 Jahre alt und komme aus Heidelberg. Ich habe erfolgreich Mathematik studiert und arbeite momentan an einem Online-Service und schreibe Bücher 🙂 »Joscha Pietsch und das Geheimnis des Geldes« ist dabei mein Erstlingswerk. Im Sommer wird aber schon das nächste Buch erscheinen, diesmal allerdings reine Unterhaltungsliteratur.

 

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Autonomes Fahren: Vergangenheit, Gegenwart & Zukunft

Ich lese derzeit ein Buch mit dem Titel: „Der letzte Führerscheinneuling ist bereits geboren“.

15 Bücher zu Finanzen, Politik & Wissenschaft habe ich in den letzten 3 Jahren gelesen. In keinem hatte ich so viele interessante Stellen markiert wie im Aktuellen, obwohl ich gerade mit der ersten Hälfte durch bin.

Autor ist Dr. Mario Herger. Der Österreicher lebt seit 18 Jahren im Silicon Valley in Kalifornien, ist dort als CEO einer Beratungsfirma tätig und war zuvor Entwicklungsleiter bei SAP.

Im Buch geht es um die Zukunft der Mobilität. Dabei stützt sich Herger nicht nur auf das, was er im Silicon Valley seit Jahren beobachtet, sondern auch auf 772 angegebene Quellen.

Ich teile das Buch in drei Bereiche, zwischen denen der Autor hin und her springt: Elektromobilität, autonomes Fahren und Sharing Economy.

In meinem heutigen Beitrag konzentriere ich mich auf das autonome Fahren, wobei das Buch die Grundlage bildet, ich aber auch weitere Quellen benutze.

Damit wir uns richtig verstehen: Wir sprechen hier nicht über eine weit entfernte Zukunft, wie es die deutschen Medien gern verkaufen. Ich verrate euch vorab schon mal: Es gibt ein Unternehmen, das bereits über 17 Millionen Kilometer im Selbstfahrmodus auf öffentlichen Straßen zurückgelegt hat.

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Der Unterschied zwischen Greta Thunberg und Roya Saghiri

Die 24-jährige Studentin Roya Saghiri demonstrierte im Dezember 2017 im iranischen Täbris friedlich gegen die schlechte wirtschaftliche Lage sowie die Einschränkungen der Freiheit (u.a. Kopftuchzwang) durch das religiöse Regime.

Die junge Frau war eine von Tausenden, die zu dieser Zeit festgenommen wurden. Gegen Roya wurde im März 2018 eine 23-monatige Gefängnisstrafe verhängt. Dafür dass sie in der Öffentlichkeit ihr Kopftuch abgelegt hatte, kamen eine 10-monatige Bewährungsstrafe und 10 Peitschenhiebe auf Bewährung hinzu. Vier Monate später wurde das Urteil vom Berufungsgericht bestätigt.

Seit August 2018 sitzt die Studentin im Gefängnis.

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Diese Woche schon was vor?

Es gibt tolle Themen, über die man bloggen kann. Reisen. Sport. Politik. Mein bester Kumpel bloggt seit über einem Jahr als „Papa Planlos“ über Vaterschaft, Hausbau und Ehe.

Doch in kaum einem anderen Bereich lernt man so viele Gleichgesinnte persönlich kennen wie über die Finanzblogs.

Zu den Bloggern, die ich bislang persönlich kennenlernen durfte, zählen Alexandra, Gisela, Jenny,  NataschaChristianFerhatJasperLarsMike, NicoTim und Tobi.

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