Wo ist der deutsche Sebastian Kurz? – Analyse des politischen Spektrums in Deutschland

Ich versuche mich heute mal an einer Analyse des politischen Spektrums in Deutschland.

1949 bis 1983

Bei der ersten zehn Bundestagswahlen der BRD war das Leben für die Wähler noch einfach. Es gab mit der CDU/CSU eine Mitte-Rechts-Fraktion, die SPD als Mitte-Links-Partei und dazwischen eine (einigermaßen) liberale FDP.

In den ersten 20 Jahren stellte die CDU/CSU den Kanzler, dann 13 Jahre lang die SPD und schließlich übernahm Helmut Kohl.

Die FDP blieb der Punktelieferant, der meist zur Mehrheit verhelfen musste und der Regierung ein paar liberale Tupfer verlieh.

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Und ewig stirbt der Eisbär

Auch wenn Vermögensaufbau das große Thema meines Blogs ist, so soll es heute um den Klimawandel gehen.

Ich habe mir diesbezüglich einiges von der Seele zu schreiben und möchte ein wenig Aufklärungsarbeit betreiben.

Es handelt sich um ein sehr komplexes Thema und ich bin weit davon entfernt, ein Experte zu sein. Doch ich bin neutraler Beobachter der Medien, informiere mich auch stark abseits der so genannten „Qualitätsmedien“.

Zudem unterliege ich nicht den Anreizsystemen der grünen Politiker, Buchautoren, Verlage, Zeitungen und Wissenschaftler, Wählerstimmen zu gewinnen, möglichst viele Exemplare zu  verkaufen, Werbeeinnahmen zu erzielen, Forschungsgelder abzugreifen oder aufzupassen, nicht aufgrund „falscher“ Meinungen keine Aufträge mehr zu bekommen oder vom Chef aufs Abstellgleis gesetzt zu werden.

Seit einiger Zeit vergeht keine Woche mehr mit sehr viel (oder sehr wenig) Hitze, Kälte, Nässe, Trockenheit oder Wind, ohne dass die Qualitätsmedien mit der großen Keule kommen: Der Mensch ist schuld daran. DU bist schuld daran. Die Erde ist dem Untergang geweiht. Früher gab man den Göttern die Schuld, heute den Menschen.

Ich kann mich auch an keine Natur-Dokumentation mehr erinnern, in der man nicht spätestens in den letzten fünf Minuten reingedrückt bekommt: So, jetzt hast du’s nochmal bei uns sehen können, aber das war’s dann auch.

Ich schreibe den Beitrag als eine Zusammenstellung von Kurzgeschichten zu verschiedenen Aspekten den Themas. Am Ende folgt eine Zusammenfassung.

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Wie ich mir 336 zusätzliche Stunden Freizeit pro Jahr kaufe

Der erste Schluck vom Feierabendbier am Freitag ist ein wunderbarer Moment.

Montags frage ich mich oft, wo das Wochenende geblieben ist.
Einige der besten Wochen des Jahres sind die mit den verlängerten Wochenenden. Ostern. Pfingsten. Herrlich.

Versteht mich nicht falsch. Ich liebe meinen Arbeitgeber, meiner dortige Tätigkeit, mein Team und meine Stakeholder. Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, einen besseren Arbeitgeber kann ich mir nicht vorstellen.

In den vergangenen Jahren habe ich 40 bis 50 Prozent meiner Einkünfte in die langfristige Geldanlage gesteckt.

Vielleicht erinnert ihr euch noch an einen meiner allerersten Blogbeiträge aus dem Herbst 2015 mit dem Titel „Wozu das alles?“. Diese Frage habe ich mir zuletzt häufig gestellt.

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Urlaubsbericht New York

I go to Paris, I go to London, I go to Rome, and I always say, there is no place like New York. It’s the most exciting city in the world now. (Robert De Niro)

Ich habe gerade 13 Stunden geschlafen. Gestern kam ich zurück aus der Stadt, die niemals schläft. Es waren 8 atemberaubende Tage.

Von 2003 bis 2014 war ich ein richtiger Reise-Muffel, verbrachte meine freie Zeit lieber im Inland. 2015 ging es für mich nach Schweden, 2016 folgte der Golf von Neapel, 2017 Kalifornien und nun also der Big Apple – die Stadt die ich besuchen wollte seit ich ein kleines Kind war.

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Ich bin jetzt in der 6. Klasse

Meine Entwicklung als Privatanleger, der einen Teil seines Ersparten in Aktien anlegt, erinnert mich an meine Schulzeit.

 

Die Grundschule

Meine vier Jahre an der Bernhard-Becker-Schule in Beendorf waren eine unbeschwerte Zeit. Ich erinnere mich an das Sportfest. Das Indianerfest. Die täglichen Fahrten mit dem Schulbus. Fangen spielen auf dem Schulhof. Mit Sebastian, mit dem ich 2018 (also 26 Jahre nach unserer Einschulung) nach New York fliegen werde.

Ich erinnere mich auch daran, wie viel Spaß mir der Mathematikunterricht machte und dass meine Mathe-Lehrer mich zügeln mussten, Fragen erst dann zu beantworten, wenn meine Mitschüler ausreichend Zeit zum Nachdenken hatten.

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Ein Blick über den Atlantik

Dies ist der zweite Teil meines Interviews mit Michael, dem Betreiber von nullzinssparer.com, der seit knapp 1,5 Jahren in den USA lebt. Die eingefügten Bilder stammen von Michael, das YouTube-Video von mir.

> Hier geht es zum ersten Teil <<

 

Kommen wir zu Deutschland, Michael. Unsere Landsleute lieben ihren Wohlfahrtsstaat. Sie lassen sich gern 50% ihrer Einkünfte aus der Tasche ziehen, denn sie können sich sicher sein, dass Rente und Arbeitslosengeld pünktlich überwiesen werden, sie bekommen Geld in Zeiten von Krankheit und Urlaub, die Infrastruktur und innere Sicherheit sind fast allen anderen Ländern überlegen. Roland Baader beschrieb diesen „80%-Sozialismus“ einmal so: „Betrachten wir Deutschland doch einmal mit kapitalistischen Augen. Wir erkennen ein Land mit einem staatlichen (d.h. sozialistischen) Rentensystem, einem staatlichen Gesundheitswesen, einem staatlichen Bildungswesen, mit staatlich und gewerkschaftlich gefesselten Arbeitsmärkten, einem konfiskatorischen Steuersystem, einer Staatsquote von über 50%, mit einem erheblich regulierten Wohnungsmarkt, einem massiv subventionierten und regulierten Agrarsektor und einer in einem komplizierten Geflecht zwischen Markt und Staat eingebundenen Energiewirtschaft, mit mindestens Hunderttausend Betrieben in kommunalem Eigentum (d.h. Staatseigentum) und einem staatlichen Papiergeldmonopol, ja sogar mit einem Staatsfernsehen samt Zwangsgebühren. Wir erkennen ein Land, in dem fast 40% der Bevölkerung ganz oder überwiegend von Staatsleistungen lebt und in welchem das gesamte Leben der Bürger von staatlichen Regelungen überwuchert ist“. Meine Frage an dich, Michael: Was hältst du von dem deutschen Modell des Sozialstaats?

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