Autonomes Fahren: Vergangenheit, Gegenwart & Zukunft

Ich lese derzeit ein Buch mit dem Titel: „Der letzte Führerscheinneuling ist bereits geboren“.

15 Bücher zu Finanzen, Politik & Wissenschaft habe ich in den letzten 3 Jahren gelesen. In keinem hatte ich so viele interessante Stellen markiert wie im Aktuellen, obwohl ich gerade mit der ersten Hälfte durch bin.

Autor ist Dr. Mario Herger. Der Deutsche lebt seit 18 Jahren im Silicon Valley in Kalifornien, ist dort als CEO einer Beratungsfirma tätig und war zuvor Entwicklungsleiter bei SAP.

Im Buch geht es um die Zukunft der Mobilität. Dabei stützt sich Herger nicht nur auf das, was er im Silicon Valley seit Jahren beobachtet, sondern auch auf 772 angegebene Quellen.

Ich teile das Buch in drei Bereiche, zwischen denen der Autor hin und her springt: Elektromobilität, autonomes Fahren und Sharing Economy.

In meinem heutigen Beitrag konzentriere ich mich auf das autonome Fahren, wobei das Buch die Grundlage bildet, ich aber auch weitere Quellen benutze.

Damit wir uns richtig verstehen: Wir sprechen hier nicht über eine weit entfernte Zukunft, wie es die deutschen Medien gern verkaufen. Ich verrate euch vorab schon mal: Es gibt ein Unternehmen, das bereits über 17 Millionen Kilometer im Selbstfahrmodus auf öffentlichen Straßen zurückgelegt hat.

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Der Unterschied zwischen Greta Thunberg und Roya Saghiri

Die 24-jährige Studentin Roya Saghiri demonstrierte im Dezember 2017 im iranischen Täbris friedlich gegen die schlechte wirtschaftliche Lage sowie die Einschränkungen der Freiheit (u.a. Kopftuchzwang) durch das religiöse Regime.

Die junge Frau war eine von Tausenden, die zu dieser Zeit festgenommen wurden. Gegen Roya wurde im März 2018 eine 23-monatige Gefängnisstrafe verhängt. Dafür dass sie in der Öffentlichkeit ihr Kopftuch abgelegt hatte, kamen eine 10-monatige Bewährungsstrafe und 10 Peitschenhiebe auf Bewährung hinzu. Vier Monate später wurde das Urteil vom Berufungsgericht bestätigt.

Seit August 2018 sitzt die Studentin im Gefängnis.

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Diese Woche schon was vor?

Es gibt tolle Themen, über die man bloggen kann. Reisen. Sport. Politik. Mein bester Kumpel bloggt seit über einem Jahr als „Papa Planlos“ über Vaterschaft, Hausbau und Ehe.

Doch in kaum einem anderen Bereich lernt man so viele Gleichgesinnte persönlich kennen wie über die Finanzblogs.

Zu den Bloggern, die ich bislang persönlich kennenlernen durfte, zählen Alexandra, Gisela, Jenny,  NataschaChristianFerhatJasperLarsMike, NicoTim und Tobi.

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Die Roten sind schuld!

Mal angenommen, ich würde euch Folgendes fragen:

Wie hoch sind die Zustimmungswerte von Donald Trump und Emmanuel Macron in deren jeweiliger Heimat?

A) Macrons sind 14 Prozentpunkte höher als Trumps.
B) Macrons sind 7 Prozentpunkte höher als Trumps.
C) Sie sind auf demselben Level.
D) Trumps sind 14 Prozentpunkte höher als Macrons.

Wie viele von euch würden wohl auf Antwort D tippen? Ich vermute: Niemand.

Antwort D ist allerdings korrekt. Trump kommt im Mittel von 5 Instituten auf eine Zustimmung von 44%. Macron kommt im Mittel von 7 Instituten auf eine Zustimmung von 30%.

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Heuschrecken, Bierdeckel und Fake-News

Vor fünf Wochen habe ich mir an dieser Stelle gewünscht, dass die CDU sich unter Mithilfe von Friedrich Merz wieder darauf besinnt, wofür sie zwischen 1949 und 2005 stand. Zwei von euch hatten sich ebenfalls für eine Merz-Rückkehr ausgesprochen.

Herr Merz liest offensichtlich meinen Blog, denn er ist nach 9 Jahren wieder da, wird sich am 8. Dezember zur Wahl zum CDU-Parteivorsitzenden stellen.

Interessant für die Mehrheit meiner Leser ist vor allem eine Aussage seiner heutigen, 20-minütigen Bundespressekonferenz. Soweit ich es überblicke, wird diese Aussage von keinem über Google auffindbaren Medium zitiert:

„Wir müssen grundsätzlich über die Frage reden, wie wir eine viel größere Zahl an privaten Haushalten an den Kapitalmärkten beteiligen. Deutschland hat eine viel zu kleine Zahl an Aktionären. Andere Länder sind da viel weiter als wir, und ich möchte auch dazu einen Beitrag leisten, dass wir da weiterkommen.“

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Warum ich 2018 glücklicher bin als jemals zuvor

Vor ca. acht Jahren sagte unser damaliger Dozent in einer Vorlesung, im Alter von 33 Jahren sind die Menschen am glücklichsten. In der Regel (!) …

  • hat man den Partner und die Freunde fürs Leben gefunden
  • sind die Eltern noch gesund und munter, man zofft sich längst nicht mehr mit ihnen
  • sind die Kinder in einem für Eltern angenehmen Alter (keine Babys mehr, aber auch noch nicht in der Pubertät)
  • ist man wohlhabender als im Studium bzw. der Ausbildung

Ich bin nun 32 Jahre jung und habe zuletzt immer wieder darüber nachgedacht, wo ich im Leben stehe. Bin ich zufriedener als vor vier, acht, zwölf Jahren?

Mein Fazit ist, es geht mir besser als je zuvor. Darüber möchte ich heute berichten.

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