Urlaubsbericht Tirol (September 2020)

2020 ist kein einfaches Jahr für Urlauber.

Normalerweise fahre ich im Mai/Juni für 8-10 Tage weg und dann zum Ende des Sommers ggf. noch einmal.

Im März war coronabedingt klar, dass ich mir die Juni-Pläne abschminken konnte. Aber ganz ohne Urlaub wollte ich den Sommer nicht abschließen, also buchte ich für September 7 Nächte im Sporthotel Igls in der Nähe von Innsbruck, wo ich im Sommer 2019 bereits zweimal untergebracht war.

Aufgrund geringer Nachfrage stornierte Easyjet die Flüge. Die Rückzahlung funktionierte reibungslos und auch mit dem Autovermieter Hertz gab es keine Probleme (ich hatte Flüge & Mietwagen zusammen gebucht). Ich buchte die Flüge schließlich über Austrian Airlines.

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Warum Präsident Trump wiedergewählt wird

Seit Barack Obamas Wiederwahl 2012 taumeln die US-Demokraten von einer Niederlage zur Nächsten.

• 2014 verlieren sie die Mehrheit im Senat.
• 2016 verlieren sie die Präsidentschaftswahl. Anschließend geben sie jedem die Schuld (den Russen, den sozialen Medien, den „Lügen“ von Donald Trumps Wahlkampfteam), nur nicht sich selbst.
• Anstatt zu tun wofür sie von den Steuerzahlern bezahlt werden, versuchen sie anschließend mehrfach, Präsident Trump auf juristischem Wege loszuwerden (wie zuvor bei zahlreichen anderen republikanischen Präsidenten), doch alle Versuche scheitern kläglich.
• Bei den Kongresswahlen 2018 zeigt sich ein gemischtes Bild (zumindest das Repräsentantenhaus können sie zurück erobern), aber letztlich leuchtet das Land auch bei dieser Wahl in den roten Farben der Republikaner.
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38 unangenehme Wahrheiten übers Investieren

Morgan Housel schrieb von 2007 bis 2016 für die 1993 gegründete Plattform fool.com, die sich als Ziel gesetzt hat: „To make the world smarter, happier and richer“.

2012 veröffentlichte Housel dort den Beitrag „50 unfortunate truths about investing“, auf den ich vergangene Woche aufmerksam wurde.

2014 schrieb er „Why I love investing“. Diesen Beitrag hatte ich euch in übersetzter Fassung 2016 hier auf dem Blog zur Verfügung gestellt und habe ihn seitdem bestimmt zehnmal gelesen.

Ebenfalls in 2014 schrieb er den Beitrag „122 things everyone should know about investing and the economy“. Es war das Ende seiner 2013 geborenen Idee, ein Buch zu veröffentlichen unter dem geplanten Titel „500 things you need to know about investing“.

Housel ist ein Börsen-Poet, der eine Kolumne im Wall Street Journal hatte und dessen Twitter-Kanal ich täglich verfolge.

Im September wird sein erstes Buch erscheinen unter dem Titel „The psychology of money – timeless lessons on wealth, greed and happiness“. Darauf warte ich gespannt.

Links zu den Beiträgen sowie zum Buch und Twitter-Kanal findet ihr am Ende meines heutigen Beitrags.

Zuvor möchte ich euch meine 38 Highlights seiner „50 Wahrheiten“ und „122 Dinge“ in deutscher Übersetzung präsentieren. Wertvoll und zeitlos.

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Ich will ja niemanden in Panik versetzen, aber …

… wenn wir nicht sofort die Lehren daraus ziehen, was Chinesen, Südkoreaner und Italiener in den letzten Wochen erlebt haben, dann findet das nächste Finanzblogger-Treffen auf dem Friedhof statt.

In der vergangenen Woche (07.03. bis 14.03.) ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Deutschland um den Faktor 5.7 gestiegen (Spanien 11.7; UK 5.8; Frankreich 4.7; Italien 3.6).

Sollten wir also demnächst so weitermachen wie letzte Woche, dann haben wir:

  • 26.439 Fälle am 21. März
  • 151.988 Fälle am 28. März
  • 873.743 Fälle am 4. April
  • 5.022.930 Fälle am 11. April
  • 28.875.567 Fälle am 18. April

(kumuliert, inkl. Geheilte & Verstorbene)

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Eine Ära geht zu Ende (Bankenwechsel)

Ich habe bei der Consorsbank (dort befindet sich bereits mein Wertpapierdepot) ein Girokonto eröffnet. Mein bisheriges Girokonto bei der Volksbank werde ich ebenso kündigen wie mein Tagesgeldkonto bei der Renault Bank Direkt.

Heute schreibe ich einen Erfahrungsbericht zur fast abgeschlossenen Umstellung. Aber eins nach dem anderen.

Vorgeschichte

Als ich ein Dreikäsehoch war, bekam ich von meinen Eltern Taschengeld aufs Sparbuch eingezahlt. Später eröffneten sie für mich ein Girokonto.

Wir lebten in einem 500-Einwohner-Dorf. Die nächste halbwegs große Stadt war 40 Kilometer entfernt. Die Regel lautete also: alle über 50 waren Kunden bei der Sparkasse, alle darunter bei der Volksbank (wobei unser Dorf bis heute weder eine Bankfiliale, noch einen Geldautomaten hat). Zumindest sah es für mich so aus in einem Alter, in dem ich mit platt getretenen Coladosen Fußball spielte.

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