Engel links, Teufel rechts (Wann & wo investieren?)

Ich habe einen Freund – Ein guter? – Sozusagen mein bester,
und ich habe ein Problem, ich steh auf seine Aktie. – Nicht auf seine Immobilie?
Würd ich auf die Immobilie steh’n, hätt‘ ich nicht das Problem,
das wir haben, wenn er, sein Depot und ich uns sehen.

Blick ich auf den Chart, wird mir schwindelig.
Sag ich, die Aktie will nichts von mir, dann schwindel ich.
Ich will sie, sie will mich, das weiß sie, das weiß ich.
Nur mein bester Freund, der weiß es nich.

Und somit sitz‘ ich sozusagen in der Zwickmühle
und das ist auch der Grund, warum ich mich vom Schicksal gefickt fühle.
Warum hat er die beste Aktie im Depot?
Mit den besten Fundamentaldaten! – Und sie steigt? – Jo!

Es steigen einem die Tränen in die Augen, wenn man sieht
was mit mir passiert und was mit mir geschieht.
Es erscheinen Engelchen und Teufelchen auf meiner Schulter,
Engel links, Teufel rechts: „Lechz!“

„Nimm dir die Aktie, sie will es doch auch
kannst du mir erklären, wozu man ETFs braucht?“
„Halt, der will dich linken“, schreit der Engel von der Linken,
„weißt du nicht, dass so was riskant ist und Stockpicker stinken?“

Und so streiten sich die beiden um mein Gewissen.
Und ob ihr’s glaubt oder nicht, mir geht es echt beschissen.
Und während sich der Teufel und der Engel anschreien,
entscheide ich mich für ja, nein, ich mein jein!

[in Anlehnung an „Jein“ von Fettes Brot]

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Mein Jahr 2019

Nach 2016, 2017 und 2018 schreibe ich natürlich auch Ende 2019 wieder einen persönlichen Jahresrückblick.

Familie & Freunde

Im Frühjahr feierten wir den 60. Geburtstag meines Papas an der Ostsee. Im Sommer besuchte ich meine Eltern und meine Oma in der alten Heimat. Im Herbst verbrachten meine Eltern und ich einen wunderbaren Tag hier in Berlin. Und in einigen Tagen verbringen wir unser 34. gemeinsames Weihnachtsfest, auf das ich mich riesig freue!

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Mein 19. Berliner Kapitalisten-Treffen

Es gibt wohl keine andere Blog-Nische (als Finanzen) hierzulande, in der man so viele Gleichgesinnte persönlich kennenlernt.

Ich habe gerade durchgezählt, erinnere mich an 18 Treffen aus den letzten vier Jahren in Berlin mit Finanzbloggern und/oder Finanzbloglesern zum entspannten Austausch bei Bier & Wein (zwei weitere Treffen fanden in New York und Magdeburg statt). Daraus ist inzwischen ein vierteljährliches Ritual geworden. Zur Stamm-Crew mit mindestens drei Teilnahmen zählen Sebastian, Nico und mein Kollege Felix.

Aus irgendeinem Grund hatte ich keines dieser Treffen hier auf dem Blog angekündigt. Doch damit ist nun Schluss!

Wer Jenny, Nico, Sebastian, Felix & mich treffen möchte, der komme am 13.12. ab 19 Uhr ins Euphoria in der Grünberger Straße in Berlin. Das ist eine Cocktailbar auf dem Simon-Dach-Kiez, in die es mich für gewöhnlich erst nach Mitternacht verschlägt, und die glaubt, nur wenig einladende Bilder vom Sonntagsbrunch ins World Wide Web hochladen zu müssen. Ich mag den Laden, und die Speise- und Getränkekarte lässt keine Wünsche offen.

Jenny, Nico & Sebastian werden die meisten von euch bereits kennen.

Nico und Sebastian befürchten es wohl schon: Ein erneuter Kurzbesuch nebenan in Paules Metal Eck auf einen Mexi ist fest eingeplant!

Meldet euch einfach im Kommentarbereich oder per Mail an stefansboersenblog@gmail.com, falls ihr an diesem oder einem der folgenden Treffen interessiert seid. Ich gehe davon aus, dass es auch im neuen Jahr wieder 4 Treffen in Berlin geben wird.

Ich freue mich auf euch! Cheers.

8 Tage im Paradies

Den Sommer 2019 habe ich abgeschlossen, wie ich ihn eingeleitet hatte: mit 8 Tagen in Tirol, Mitte Juni und Mitte September. Dabei gab es bei meinen sieben Ausflügen vom zweiten Trip nur eine einzige Überschneidung mit dem ersten Mal.

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Wenn der Berg ruft (Urlaubsrückblick Tirol)

Ich liebe es, am Meer oder in den Bergen zu sein. In den letzten Jahren zog es mich für den Sommerurlaub eher ans Meer (Schweden, Italien, Kalifornien, New York). Mit einem zweiten Alpen-Urlaub hatte ich schon einige Jahre geliebäugelt – und dieses Jahr war es endlich so weit.

22 Jahre ist es her, dass ich zuletzt in den Alpen war, damals als Elfjähriger mit meinen Eltern. Abgesehen von den Ausflügen mit atemberaubendem Panorama sind mir aus dieser Woche vor allem einige erste Male in Erinnerung geblieben (erstes Händchenhalten, erster Kuss, erster Liebeskummer). Mein Tamagotchi wurde dabei ziemlich vernachlässigt.

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Montags frei – Mein Erfahrungsbericht nach 5 Monaten

Seit Anfang Dezember arbeite ich nur noch 32 Stunden pro Woche, von Dienstag bis Freitag (hier mein damaliger Beitrag), obwohl ich Single, kinderlos, 33 Jahre jung bin und kein kommerzielles Nebenprojekt betreibe – abgesehen von meinen Aktieninvestments.

Jetzt ist es Zeit für eine Retrospektive, in der ich auf Fragen eingehe, die mir dazu immer wieder gestellt werden.

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