Don’t look back in anger

Vor zwei Jahren habe ich die Airbus-Aktie zum Kurs von knapp 53€ aus meinem Portfolio entfernt. Heute steht sie bei 98€. Ich habe eine Performance von 85% verpasst, zzgl. entgangener Dividenden.

Normalerweise sehe ich es wie die beiden Herren von Oasis. Don’t look back in anger. Heute war mir allerdings langweilig genug, dass ich mir die Performance der Aktien angesehen habe, die ich 2016 und 2017 verkauft habe.

7 der 9 aufgelösten Positionen haben den S&P 500 im jeweiligen Zeitraum (seit Verkauf) underperformt. Insgesamt liegt die Performance dieser 9 Unternehmen satte 16 Prozentpunkte unter der des S&P 500.

Die nackten Zahlen sprechen also für mich. Doch auch ohne diese Information war ich froh, die Beteiligungen an diesen Unternehmen, von deren Zukunft ich nicht mehr hinreichend überzeugt bin, mit mir herumzuschleppen. Kurzfristige Zahlenspielerei ist egal.

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Wie Berkshire Hathaway meine Enkel reich machen wird

Ich habe Warren Buffett – gefühlt – in jedem Zweiten meiner 184 Blogbeiträge erwähnt. Ich las 3 Bücher über ihn, wobei er in einem der Bücher zu 70% selbst zu Wort kam, es waren nämlich vom Buchautor kommentierte Partnership Letters, die er in den 50er und 60er Jahren verfasste. Online und offline zusammengerechnet habe ich den Star-Investor bestimmt schon 500 Mal zitiert.

Es dürfte euch also nicht überraschen, dass Berkshire Hathaway heute endlich – knapp vier Jahre nach meinem allerersten Aktienkauf – Teil meines privaten Aktienportfolios wurde.

Im Prinzip gibt es nur drei Gründe, die für manch langfristig orientierten Investor gegen eine Investition sprechen.

1.)  Das Unternehmen hat mittlerweile eine Größe erreicht, die es schwierig macht, stark zu wachsen.
2.)  Berkshire zahlt keine Dividende.
3.)  Einige vermuten, die Nachfrage nach Berkshire-Aktien wird sinken (und damit ihr Preis), sobald Warren Buffett und sein genialer Sidekick Charlie Munger sich zurückziehen bzw. versterben.

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Mein Fotoalbum für Bärenmärkte

Heute möchte ich einige Bilder mit euch teilen, die mich in meiner Rolle als langfristig orientierter Privatanleger  sehr motivieren und die ich mir immer wieder gern ansehe – und ich hoffe, dass es euch ebenso geht.

Einen ähnlichen Beitrag hatte ich vor anderthalb Jahren veröffentlicht. Inzwischen sind viele neue Bilder hinzugekommen – und Leser 🙂

 

#1 – Der Dow und sein Lichtschwert

Das erste Bild stammt aus einem Beitrag, der etwas älter als ein Jahr ist.

Der Dow Jones hatte zuvor erstmals die Marke von 20.000 Punkten überschritten und die Medien träumten von 25.000 oder gar 30.000 Punkten. Ich denke schon an die Million.

Möge die Macht (der Zinseszins) mit uns sein.

Dow Jones

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Das Tal der Tränen

Kurz vor Jahresende gibt es von mir noch ein kleines Schmankerl.

Meine Leserumfrage vom 28.10.2016 zeigte mir, dass 53% der Teilnehmer noch keinen Bärenmarkt aktiv miterlebt haben.

Diese Umfrage würde ich heute gern wiederholen.

 

Eine Grafik, die ich heute (ursprünglich nur für mich selbst) erstellt habe, halte ich für besonders wertvoll – besonders für diejenigen unter euch, die wie ich noch Bärenmarkt-Jungfrau sind.

Die Grafik ist ein eine Verschmelzung von 4 Erkenntnissen. Weiterlesen

Mein Jahr 2017

Auch in diesem Jahr möchte ich euch mit einem persönlichen Jahresrückblick erfreuen, der weit über das eigentliche Thema meines Blogs (Vermögensaufbau) hinausgehen wird.

Meine Investition des Jahres

Gleich am 2. Januar 2017 wurde ich Miteigentümer des großartigen Disney-Konzerns. Mittlerweile kaufte ich sogar dreimal nach. In 2 Wochen werden wieder Disney-Dividenden auf mein Konto gespült. Vor wenigen Tagen bekam Kim Kardashian von ihrem Mann Kanye West übrigens Disney-Aktien zu Weihnachten geschenkt.

1.000 Dollar, Anfang 1990 in Disney investiert, wären heute mehr als 15.000 Dollar wert bei reinvestierten Dividenden. Meine aktuelle Analyse zum Maus-Konzern findet ihr hier.

Mein Leser Sebastian, der sein Geld seit einem Jahrzehnt in Produktivkapital in Form von Aktien anlegt, sagte mir gestern Abend beim Bierchen: „Könnte ich mein Vermögen in nur einer einzigen Aktie anlegen, wäre es Disney.“

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2-Jahres-Erfolgsbilanz mit der QARP-Strategie

Gestern rief ich auf zur Blogparade „Wir machen uns alle nackig“.

Hiermit wird die Blogparade eröffnet. Ich entschied mich für den folgenden Aufbau meines Beitrags.

(1) In welche Schubladen lassen sich die Strategien der Finanzblogger und Finanzblogleser einordnen?

(2) In welcher Schublade stecke ich und warum?

(3) Wie erfolgreich war ich bisher damit?

(4) Wie geht es mit der Blogparade weiter?

 

Verschiedene Ansätze

Bei dieser Frage soll es nicht um Sparquoten, Asset-Allokation oder Haltedauern gehen, sondern um die Kriterien, nach denen wir unsere Aktien- bzw. Aktienfonds-Investments auswählen. Dabei sehe ich folgende Einordnung:

  • Growth
  • Value
  • Dividenden
  • Gießkanne
  • Qualität

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