Der Wahnsinn geht in die nächste Runde

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere von euch noch an meinen Beitrag vom 21. Dezember 2015 (hier der Link).

Ich hatte euch dringend davon abgeraten, innerhalb der folgenden 3 Wochen Aktien zu kaufen. Grund waren die damaligen Marktbedingungen und die Spielchen, die die großen Marktteilnehmer in den letzten Handelstagen eines Jahres spielen, um in den Fonds-Broschüren möglichst hübsche Zahlen anzeigen zu können.

Ich glaube, es war das einzige Mal in meinen 125 Beiträgen, dass ich vor fallenden Kursen warnte.

War es Glück oder eine gute Nase, dass ich einen 10%-Rückgang des S&P 500 innerhalb der folgenden 19 Handelstage kommen sah?

Warren Buffett sagt, er weiß nie, wohin der Markt in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten laufen wird.

Ich wage es nicht, dem Großmeister zu widersprechen. Doch Fakt ist: Heute habe ich erneut ein ungutes Gefühl, was die Performance von US-Aktien auf Sicht von 3 Monaten angeht.

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Hermès International: Veredelung meines Depots

Morgen wird in meiner Heimatstadt Berlin gewählt. Selbstverständlich werde auch ich meine Stimme abgeben und falls du in Berlin wahlberechtigt bist, hoffe ich, dass du das ebenfalls tun wirst.

Die Linkspartei forderte – wie in jedem Wahlkampf – die Anhebung des Spitzensteuersatzes und die Wiedereinführung der Vermögenssteuer. Stichwort: Umverteilung.

Für mich wird die Umverteilung am Montag beginnen. Das Vermögen der reichsten Menschen der Welt wird ab dann in meine Tasche fließen.

„Wie bitte? Hat Stefan jetzt völlig den Verstand verloren?“

Nein. Ich werde Miteigentümer eines der ältesten, profitabelsten und berühmtesten Luxusgüter-Herstellers: Hermès International mit Sitz in Paris.

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Altersvorsorge mit Nike-Aktien? Just do it!

Heute verkünde ich – stolz wie Bolle – Miteigentümer von Nike geworden zu sein.

Nike begeisterte mich bereits als kleiner Junge. Die nächsten Sneaker Turnschuhe? Wieder von Nike – keine Frage! Rucksack, T-Shirt, Pulli, Socken? Nike!

Ich erinnere mich noch gut an einen Nike-Werbespot aus dem Jahr 1995, in dem die Tennis-Legenden Pete Sampras und Andre Agassi auf den Straßen New Yorks ein Netz spannen und Tennis spielen. Einfach unvergesslich. Die heutigen Spots sind nicht weniger beeindruckend:

Heute ist Nike nach wie vor die Nummer Eins in der Branche. Vor kurzem las ich, dass 27% der Teenager der oberen Einkommensklasse Nike als ihre Lieblingsbekleidungsmarke angeben – im Vergleich zu 22% im Vorjahr. Keine andere Marke hat es hier in den zweistelligen Bereich geschafft. Nikes Führungsrolle im Bereich Schuhe ist sogar noch stärker und liegt in der gleichen Gruppe bei 50% im Vergleich zu 43 % im Vorjahr. Das ist die erste Marke, die das je geschafft hat. (Quelle)

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Crashkurs: KGV-Berechnung

Bevor man sich an einem Unternehmen beteiligt, sollte man es auf Herz und Nieren prüfen. Dazu zählt auch, einzuschätzen ob der aktuelle Preis gerechtfertigt ist.

Viele von euch – wenn nicht sogar alle – schauen vor dem Kauf auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis. Doch wie früher im Mathe-Unterricht liegen bei der Berechnung einige Stolpersteine im Weg, denen es auszuweichen gilt. Heute möchte ich euch zeigen, wie man das KGV korrekt berechnet.

Ihr glaubt, eure Finanzseite wird euch schon den richtigen Wert nennen? Schauen wir es uns am Beispiel Apple an.

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Geheimnis gelüftet

Gestern präsentierte ich eine Reihe beeindruckender Kennzahlen mit dem Versprechen, heute das Geheimnis zu lüften, zu welchem Investment diese Kennzahlen gehören.

Außerdem stellte ich die Frage, ob ihr dort investieren würdet.

Nun.. ich würde nahezu mein gesamtes Vermögen dort investieren. Das habe ich auch getan.

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Aktien bewerten – ein schwieriges Unterfangen

Bei der Aktienauswahl schaue ich vor allem auf die folgenden Kriterien:

  • Hauptsitz (im Hinblick auf politische Stabilität sowie unternehmensfreundliche Politik)
  • Geschäftsmodell und Größe
  • Langfristige Aussichten für diesen Markt
  • Stetige Steigerung von Gewinn und Umsatz
  • Marktanteile
  • Markteintrittsbarrieren
  • Regionale Verteilung der Umsätze
  • Eigenkapitalquote
  • Umsatzrendite
  • Höhe des freien Cash Flow
  • Kursentwicklung (langjähriges Mittel, maximaler Verlust)
  • Unabhängigkeit von einzelnen Produkten, Kunden und Lieferanten
  • Kundenzufriedenheit
  • Besitzverhältnisse (Familienunternehmen? Anteile der Geschäftsführung?)
  • Attraktivität als Arbeitgeber

Nach jedem dieser Punkte kann das Unternehmen von meiner Watchlist verschwinden. Hat es jedoch sämtliche Prüfungen überstanden, ist nur noch eine Frage zu klären: Wie hoch ist der Preis, den der Markt verlangt?

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