Ratten, Wanzen, Kakerlaken: Für Familie Rollins kein Problem

Auf der anderen Seite vom Großen Teich, an der New York Stock Exchange, sind einige ungewöhnliche Unternehmen an der Börse gelistet. Über eines davon, Rollins, das seit 3 Jahren auf meiner Watchlist steht, möchte ich euch heute einen Überblick verschaffen.

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Public Storage: Einer der profitabelsten Blue Chips der Welt

Public Storage wurde heute zum 15. Unternehmen in meinem Portfolio. Es handelt sich dabei um den ersten Real-Estate-Investment-Trust (REIT), an dem ich mich beteilige.

Das Unternehmen mit Sitz in Kalifornien wurde 1972 gegründet, hat etwa 5.500 Mitarbeiter und erzielte 2016 einen Umsatz von 2,6 Mrd. US-Dollar. Public Storage ist im S&P 500 Index gelistet.

Im Geschäftsbereich der häuslichen Selbsteinlagerung erwirbt, betreibt und verwaltet das Unternehmen Self-Storage-Anlagen für die private und geschäftliche Nutzung und bietet Lagerräume auf monatlicher Mietbasis an. Das Unternehmen versteht sich als der größte Eigentümer und Betreiber von Self-Storage-Anlagen in den Vereinigten Staaten. Es verfügt über direkte und indirekte Beteiligungen an mehr als 2.200 Self-Storage-Anlagen.

Das europäische Self-Storage-Geschäft wird über eine 49%-Beteiligung an Shurgard Europe Ltd. vertreten, die über 190 Self-Storage-Anlagen in sieben Ländern in Westeuropa besitzt. Das Handelsgeschäft umfasst eine 42%-Beteiligung an der PS Business Parks Inc., die mehr als 2,6 Millionen m² vermietbare Gewerbeflächen besitzt und betreibt. (Quelle)

Das Mieten von Lagerräumen/Stellflächen ist in den USA nicht ungewöhnlich, vor allem in den Großstädten. Etwa 9,5% der US-Amerikaner mieten derartige Stellflächen. Das sind mehr als 30 Millionen Menschen allein in den USA.

Die Nachfrage danach steigt. Vor 20 Jahren waren es gerade einmal 6% der US-Amerikaner. (Quelle)

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Hermès International: Veredelung meines Depots

Morgen wird in meiner Heimatstadt Berlin gewählt. Selbstverständlich werde auch ich meine Stimme abgeben und falls du in Berlin wahlberechtigt bist, hoffe ich, dass du das ebenfalls tun wirst.

Die Linkspartei forderte – wie in jedem Wahlkampf – die Anhebung des Spitzensteuersatzes und die Wiedereinführung der Vermögenssteuer. Stichwort: Umverteilung.

Für mich wird die Umverteilung am Montag beginnen. Das Vermögen der reichsten Menschen der Welt wird ab dann in meine Tasche fließen.

„Wie bitte? Hat Stefan jetzt völlig den Verstand verloren?“

Nein. Ich werde Miteigentümer eines der ältesten, profitabelsten und berühmtesten Luxusgüter-Herstellers: Hermès International mit Sitz in Paris.

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Jungheinrich – mein Top-Pick im Maschinenbau

Im Jahr 2014 begann ich, mich intensiv mit Aktien zu beschäftigen. Jungheinrich hatte ich schon früh auf dem Zettel. Im Sommer 2015 erzielte ich damit Trading-Gewinne, bevor die Aktie dann im August eine der Ersten in meinem Langfrist-Depot wurde. Bis heute habe ich keinen Tag daran gezweifelt, dass diese Entscheidung richtig war.

Jungheinrich ist einer von nur 3 deutschen Werten in meinem Depot, das mittlerweile 12 Einzelwerte umfasst. Dabei habe ich unzählige deutsche Unternehmen analysiert. Was fasziniert mich so am Maschinenbauer aus Hamburg?

Ich besitze Vorzugsaktien des Unternehmens. In der Regel erhält man für Vorzugsaktien eine höhere Dividende, muss jedoch auf sein Stimmrecht verzichten, das denn Inhabern von Stammaktien vorbehalten ist. Die Jungheinrich-Stammaktien gehören zu 100% den Familien der beiden Töchter von Friedrich Jungheinrich, der das Unternehmen im Jahr 1953 gründete.

Als langfristig orientierter Anleger muss man Familienunternehmen einfach lieben, denn die Entscheidungsträger dieser Firmen sind ebenso am langfristigen Erfolg interessiert wie wir.

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Wie langweilig!

In den letzten Wochen habe ich speziell nach „langweiligen“ Unternehmen Ausschau gehalten, an denen ich mich beteiligen könnte. Doch warum? Lasst mich dazu etwas weiter ausholen.

Viele Kleinanleger meinen, sie sind dazu in der Lage, diejenigen Small Caps herauszupicken, die in Zukunft unsere Welt verändern werden. Sie kaufen Pennystocks. Geheimtipps, die ihnen jemand zugeflüstert hat. Sie versuchen, den technologischen Wandel vorherzusagen. Sie fragen sich: Welches Unternehmen wird beim Mobile Payment die Nase vorn haben? Wer wird uns in 20 Jahren mit Energie versorgen? Wer wird die Drohnen produzieren, die die Postboten ersetzen werden und die Roboter, die uns im Haushalt unterstützen sollen? Welcher Autobauer wird die höchsten Marktanteile bei Elektrofahrzeugen und selbstfahrenden Autos haben?

Sie stellen die falschen Fragen. Sie halten die Börse für ein Casino und fallen böse auf die Nase.

Warren Buffett, der mit Aktien zum reichsten Menschen der Welt wurde, hat sich schon immer von Technologiewerten fern gehalten. So werde ich es weitestgehend auch machen. Ich weiß nicht, welche Firma in 5 Jahren die meisten Smartphones verkaufen wird. Ich habe auf die oben gestellten Fragen keine Antworten.

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