TJX Companies – Wo Aktionäre breiter grinsen als der Joker

TJX Companies wurde heute zur Nummer 16 in meinem Depot.

TJ wer ??? Was hat der Stefan denn da wieder für ein Small Cap ausgebuddelt?

Nun ja. TJX verdient mehr Geld mit Bekleidung als beispielsweise H&M, C&A, die Otto-Gruppe, VFC, Inditex oder GAP. Einzig Nike erreicht etwa dieselbe Umsatzhöhe wie TJX.

1956 in den USA gegründet, ist TJX heute mit seinen 235.000 Mitarbeitern der weltweit führende Einzelhändler für Off-Price Bekleidung und Heimtextilien.

Seine mehr als 3.800 Shops bieten ein sich schnell veränderndes Sortiment an Qualität, Mode, Markennamen und Designer-Waren zu Preisen von in der Regel 20-60% unter den regulären Preisen der Kaufhäuser und Fachgeschäfte.

Opportunistische Kaufstrategien und ein flexibles Geschäftsmodell unterscheiden TJX von traditionellen Einzelhändlern. Es bietet in Relation zu den traditionellen Einzelhändlern ein Einkaufserlebnis wie eine Schatzsuche und einen schnellen Umschlag der Vorräte. TJX betreibt sein Geschäft in vier Hauptgeschäftsbereichen, nämlich Marmaxx und HomeGoods, beide sowohl in den USA als auch TJX Kanada (betreibt Winners, HomeSense und die Marshalls Ketten) und TJX Europe (betreibt die T.K. Maxx und HomeSense Ketten).

108 der über 3.800 Shops befinden sich in Deutschland (T.K. Maxx).

[Quellen: Geschäftsberichte, finanztreff.de]

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Zur Ermittlung von Markt-KGVs

Viele von euch werfen gern einen Blick auf das aktuelle Markt-KGV, um zu sehen, oder der Markt im historischen Vergleich günstig oder teuer ist.

Ich möchte euch heute gern zeigen, dass die Berechnung des Markt-KGV eine sehr subjektive Veranstaltung ist. Man kann das KGV des S&P 500 Index auf 10 verschiedene Arten berechnen, dabei 10 verschiedene Werte erhalten – und alle 10 wären korrekt. Da guckst du! Du musst dich entscheiden, was genau du sehen willst. Besser gesagt: welche Berechnungsmethode für dich am meisten Sinn ergibt.

Zunächst die Formel:

KGV = Kurs / Gewinn pro Aktie

Der Kurs des S&P 500 liegt bei 2.328,95. So weit, so gut. Was ist mit dem Gewinn pro Aktie (EPS)?

Gewinn pro Aktie = Gewinn / Anzahl Aktien

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Was halten deine Nerven aus?

Ich spiele mit dem Gedanken, meine Aktienquote durch den Aufbau von Cash herunterzufahren von 80-90% auf 65-75% und diese dann langfristig dort zu belassen.

Die Börse ist volatil. Zweimal kam es in den letzten 17 Jahren vor, dass die großen Indizes MSCI World und S&P 500 um ca. 55% in die Tiefe rauschten.

Eine Frage sollte sich jeder Kleinaktionär stellen: Wie hoch ist der maximale Vermögensrückgang, den man aushält, ohne panikartig Aktien zu verkaufen? Aus der Beantwortung dieser Frage leitet sich dann die maximale Aktienquote ab.

Nehmen wir als Worst Case einen Rückgang des Depotwerts von 50% an. Bei einer Aktienquote nahe 100% sollte der Aktionär also einen Vermögensrückgang von 50% aushalten. Bei einer Quote von 50% wären es 25%. Und so weiter. Das ist die einfache Rechnung.

Doch ganz so einfach ist es nicht. Viele von euch stehen wie ich am Anfang ihrer Investorenkarriere und sagen sich: Meine monatlichen Investitionen sind noch sehr hoch im Verhältnis zum Depotwert. Also wird mein Depotwert um weit weniger als 50% zurückgehen, selbst wenn meine Aktien in den nächsten 18 Monaten um 50% fallen.

Und damit haben wir Recht. Aber was heißt das genau?

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Seltene, schnelle Elefanten

Der schwankungsreiche Teil meines Vermögens liegt in Unternehmensanteilen. Der schwankungsarme Teil liegt täglich verfügbar auf der Bank.

Als schwankungsarmer Anteil, also Notgroschen, auf den ich jederzeit zugreifen möchte, ohne Aktien oder andere Vermögenswerte verkaufen zu müssen, reichten mir bisher etwa 3 Monatsausgaben. Derzeit sind es mehr als 5 Monatsausgaben.

Wenn du Stammleser meines Blogs bist, dann weißt du, dass ich extrem pingelig bin bei der Auswahl der Unternehmen, an denen ich mich beteiligen möchte. In den letzten Wochen fand ich kein Unternehmen, das meinen Kriterien für Qualität und Preis entspricht. Für Unternehmen allerhöchster Qualität werden derzeit unverschämt hohe Preise verlangt.

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Der Wahnsinn geht in die nächste Runde

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere von euch noch an meinen Beitrag vom 21. Dezember 2015 (hier der Link).

Ich hatte euch dringend davon abgeraten, innerhalb der folgenden 3 Wochen Aktien zu kaufen. Grund waren die damaligen Marktbedingungen und die Spielchen, die die großen Marktteilnehmer in den letzten Handelstagen eines Jahres spielen, um in den Fonds-Broschüren möglichst hübsche Zahlen anzeigen zu können.

Ich glaube, es war das einzige Mal in meinen 125 Beiträgen, dass ich vor fallenden Kursen warnte.

War es Glück oder eine gute Nase, dass ich einen 10%-Rückgang des S&P 500 innerhalb der folgenden 19 Handelstage kommen sah?

Warren Buffett sagt, er weiß nie, wohin der Markt in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten laufen wird.

Ich wage es nicht, dem Großmeister zu widersprechen. Doch Fakt ist: Heute habe ich erneut ein ungutes Gefühl, was die Performance von US-Aktien auf Sicht von 3 Monaten angeht.

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Grafiken, die euer Leben verändern können

In den zwei Jahren, in denen ich mich umfassend über den Aktienmarkt informiert habe, bin ich auf einige atemberaubende Grafiken gestoßen.

Sie motivieren Menschen, die sich bisher nicht getraut haben, Unternehmensbeteiligungen als Baustein für Vermögensaufbau und Altersvorsorge zu nutzen. Ebenso motivieren sie diejenigen, die bereits dabei sind, zum Durchhalten.

Einige dieser Grafiken möchte ich euch heute zeigen.

Wer meine 110 bisherigen Beiträge gelesen hat, wird knapp die Hälfte der Grafiken wiedererkennen. Der Rest ist neu.

Und los geht’s!

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