Mein Weihnachtsgeschenk: Disney-Aktien

Während hunderte Millionen Menschen in überfüllten Kaufhäusern nach Weihnachtsgeschenken stöbern, habe ich mir gestern mit ein paar Mausklicks ein ganz besonderes Geschenk gemacht: zusätzliche Disney-Aktien.

Ich habe den Maus-Konzern bereits vor meinem Erstkauf (Januar 2017) analysiert und eine ausführliche Analyse für euch veröffentlicht. Hier geht es zum Artikel. Die aktuelle Entwicklung bei Disney finde ich hochinteressant und somit gibt es nun eine Fortsetzung.

Um langfristig auf Kurs zu bleiben, werfe ich immer gern einen Blick auf die historische Entwicklung von Umsatz und Gewinn.

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Warum ich überwiegend in den USA investiere – Eine Geschichte über Patriotismus, braunes Zuckerwasser und meine Oma

90% meines Aktienportfolios hat seinen Hauptsitz in den Vereinigten Staaten von Amerika. Lediglich 3 von 17 Unternehmen sind in Europa beheimatet, deren Portfolioanteil 10% beträgt.

Da ich gern in Global Player investiere, sieht es bei der Umsatzverteilung schon anders aus. Hier kommt mein Portfolio auf 55% US-Anteil. Das ist immer noch viel, wenn man bedenkt, dass das US-Bruttoinlandsprodukt „nur“ 26% des Welt-BIP ausmacht. Dennoch fühle ich mich mit meiner geografischen Diversifikation pudelwohl.

Wie kommt der hohe US-Anteil in meinem Depot zustande? Habe ich ein Faible für US-Unternehmen? Werfen wir einen Blick auf meine Auswahlkriterien beim Investieren, die ich hier im Blog zuletzt am 20. August genannt hatte. Weiterlesen

Starbucks Aktienkauf und Analyse

Mit meiner heutigen Beteiligung an Starbucks habe ich nun 17 Unternehmen in meinem privaten Aktienportfolio.

Nach Public Storage, TJX Companies, Gentex Corporation und Tractor Supply, die zwar alle Marktführer in ihrem Bereich sind, jedoch bei deutschen Kleinanlegern eher unbekannt, kennt jeder von euch meinen jüngsten Neuzugang im Depot.

Ich hatte kurz damit geliebäugelt, erstmals seit 2015 keinen ausführlichen Beitrag zum Neukauf zu schreiben, da ihr das Unternehmen bereits gut kennt und das Niederschreiben meiner ausführlichen Analysen sehr zeitaufwändig ist.

Dann wurde mir wieder klar, dass diese Beiträge auch für mich selbst unheimlich wertvoll sind, nämlich immer dann, wenn ich Zweifel an einem Investment bekomme bzw. wenn ich überprüfen möchte, ob meine Kaufkriterien noch immer erfüllt werden.

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Fred Bauer – Der Millionär, der für mich arbeitet

Im März erfreute sich mein Beitrag „Die Millionäre, die für mich arbeiten“ großer Beliebtheit. Es ging um Klaus Weinmann, Elmar Degenhart, Mark Parker, Robert Iger und Donnie Smith. Nun ist es an der Zeit für einen zweiten Teil.

Die Gentex Corporation nimmt bereits rund 6 % meines privaten Aktienportfolios ein. Diesen Wert werde ich morgen mit einem Nachkauf weiter erhöhen.

Unter allen mir bekannten Unternehmen des Automobilsektors ist Gentex die Firma

  • mit dem höchsten Marktanteil
  • mit der höchsten Profitabilität
  • mit der größten finanziellen Gesundheit
  • mit dem aufrichtigsten und transparentesten Umgang mit den Aktionären
  • mit der besten Kapitalallokation im Sinne langfristig orientierter Aktionäre
  • mit der schnellsten Erholung nach Rezessionen

Gründer und Geschäftsführer Fred Bauer hat ein Schlaraffenland für Aktionäre geschaffen. Und ich werde es mir nicht entgehen lassen, dass gebratene, mundgerechte Hühnerteile in meinen Mund fliegen.

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Neu im Depot: Tractor Supply

Heute beteiligte ich mich an einem Unternehmen namens Tractor Supply.

Langsam entwickelt sich die Anzahl meiner Beteiligungen in eine Richtung, bei der ich bald Probleme bekommen könnte, alle Unternehmen aufzuzählen. Doch noch klappt es.

Eigentlich hatte ich gar nicht vor, die Zahl meiner Positionen innerhalb so kurzer Zeit (3 Monate) von 14 auf 18 anzuheben. Tractor Supply konnte mich bei meiner jüngsten Analyse allerdings voll überzeugen, und zwar sowohl von der Qualität her, als auch vom Preis.

Geschäft

Tractor Suppy ist der größte Einzelhändler von Produkten für Farmer/Rancher in den Vereinigten Staaten. In 49 Bundesstaaten betreibt man über 1.700 Filialen sowie einen eigenen Onlineshop.

Angeboten wird ein breites Sortiment an Produkten für Pferde und Haustiere, Haushaltswaren, Werkzeuge, Nutzfahrzeuge sowie Arbeits- und Freizeitbekleidung und –Schuhe. Darüber hinaus bietet man Dienstleistungen an (Wartung und Instandhaltung).

Zur umfangreichen Produktpalette zählen Arbeits- und Outdoorbekleidung für Männer, Frauen und Kinder, elektrische Zäune, Tore und automatische Toröffner, Elektrogeneratoren für den Außenbereich, Schweißapparate, Geräte und Zubehör für die Feldbearbeitung, Produkte für die Pferdehaltung und Pferdeversorgung, Gewächshäuser, Rasenmäher, Rasen- und Gartenpflegemittel, Futtermittel und Heimtierbedarf, Elektrowerkzeuge und Ersatzteile.

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Warum ich niemals Buy & Hold betreiben werde

Häufig berichtete ich über meinen Wandel vom Trader zum Buy & Hold Investor, dessen Vollendung ich auf den August 2015 datierte. Doch betreibe ich tatsächlich Kaufen und Halten im wahrsten Sinne?

7 der 24 Unternehmensbeteiligungen, die ich seit August 2015 eingegangen bin, habe ich bereits wieder aufgelöst. Das klingt nicht nach langfristiger Orientierung und schon gar nicht nach ruhiger Hand, oder?

8 Positionen hat Warren Buffetts Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway allein im zweiten Halbjahr 2016 abgestoßen (hinzu kamen Reduzierungen bei weiteren 7 Positionen). Das ist mehr, als ich in der vierfachen Zeit losgeworden bin. Eine schwache Rechtfertigung, ich weiß.

Der von mir sehr geschätzte Tim Schäfer, der mitverantwortlich für meinen Strategiewandel sowie meine Blogger-„Karriere“ war, brüstet sich häufig damit, keine seiner Unternehmensbeteiligungen verkaufen zu wollen, solange er lebt.

Eine solche Disziplin ist bewundernswert, doch führt dies langfristig zu optimalen Ergebnissen?

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