Portfolio-Analyse

Wenn ich Geld an der Börse anlege, dann sehe ich ein Unternehmen. Die meisten anderen Anleger sehen nur einen Aktienkurs. Sie verbringen viel Zeit und Mühe damit, Preisänderungen zu beobachten, vorherzusagen und vorwegzunehmen, und zu wenig Zeit damit, das Unternehmen zu verstehen, das ihnen zum Teil gehört.

In meinen letzten beiden Artikeln – es ging um Vermögensaufbau und Konsum – habe ich nur ein einziges Mal das Wort „Aktie“ benutzt. Ich schreibe in letzter Zeit viel lieber über „Unternehmensbeteiligungen“.

Das ist möglicherweise auch ein Grund dafür, dass der Traffic auf meinem Blog nicht mehr an die Spitzenwerte von November, Dezember und Januar herankommt. Meine Überzeugung ist mir wichtiger als die Anzahl der Klicks über Google.

In meinen Unternehmensanalysen wird euch aufgefallen sein, dass es zu 95% um die Analyse des Geschäfts geht und der Vollständigkeit halber in 2-3 Sätzen um den Kursverlauf. Hier grenze ich mich ganz klar von anderen Bloggern wie z.B. Christian Thiel ab.

Auch mein Header-Bild hat sich geändert. Es zeigt nun eine Hängematte am Strand anstelle des DAX-Verlaufs eines Tages. Mir geht es darum, dass wir alle in nicht allzu ferner Zukunft in der Hängematte liegen können, sofern wir das wollen.

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Die Millionäre, die für mich arbeiten

Mehr als die Hälfte meines Vermögens steckt in Beteiligungen an 14 großartigen Unternehmen.

Diese Firmen werden von einigen der fähigsten Führungskräfte der Welt geleitet. Ihre Aufgabe ist es, die Taschen ihrer Eigentümer zu füllen. Das bin ich.

Das ist Grund genug, um sich näher anzuschauen, wer diese Top-Manager sind.

Aus der Entwicklung der Geschäftszahlen, aber auch aus den Briefen an die Aktionäre (die ersten Seiten jedes Jahresberichts) und aus Interviews lässt sich einiges herauslesen, um letztlich eine Entscheidung darüber zu treffen, ob wir diesen Leuten unsere Vermögensentwicklung anvertrauen wollen.

Warren Buffett sagt: „Wir wollen uns nicht mit Managern zusammentun, die keine bewundernswerten Fähigkeiten haben – egal wie attraktiv die Aussichten ihres Unternehmens sind. Uns ist es noch nie gelungen, mit einer schlechten Person gute Geschäfte zu machen.“

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Jasper spricht Klartext

Letzten Sonntag bin ich erst recht spät im Bett gelandet. Der Grund dafür ist, dass ich auf einen neuen Blog gestoßen bin, der mich sofort mitgerissen hat. Beitrag um Beitrag habe ich verschlungen.

Der Autor Jasper Quast wohnt in Berlin und schreibt seit September über Aktien, Politik und Wirtschaft. Wenn ihr meinen Blog mögt, dann solltet ihr definitiv mal einen Blick auf seine Seite werfen.

Jasper spricht Klartext zu Themen wie Umverteilung, Rente, Enteignung, Gender Pay Gap und bedingungsloses Grundeinkommen. Er ist ein Liberaler wie ich. Mit seiner Meinung bewegt er sich abseits der linksgrünen Medien und des Mainstreams.

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Altersvorsorge mit Nike-Aktien? Just do it!

Heute verkünde ich – stolz wie Bolle – Miteigentümer von Nike geworden zu sein.

Nike begeisterte mich bereits als kleiner Junge. Die nächsten Sneaker Turnschuhe? Wieder von Nike – keine Frage! Rucksack, T-Shirt, Pulli, Socken? Nike!

Ich erinnere mich noch gut an einen Nike-Werbespot aus dem Jahr 1995, in dem die Tennis-Legenden Pete Sampras und Andre Agassi auf den Straßen New Yorks ein Netz spannen und Tennis spielen. Einfach unvergesslich. Die heutigen Spots sind nicht weniger beeindruckend:

Heute ist Nike nach wie vor die Nummer Eins in der Branche. Vor kurzem las ich, dass 27% der Teenager der oberen Einkommensklasse Nike als ihre Lieblingsbekleidungsmarke angeben – im Vergleich zu 22% im Vorjahr. Keine andere Marke hat es hier in den zweistelligen Bereich geschafft. Nikes Führungsrolle im Bereich Schuhe ist sogar noch stärker und liegt in der gleichen Gruppe bei 50% im Vergleich zu 43 % im Vorjahr. Das ist die erste Marke, die das je geschafft hat. (Quelle)

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