Es war einmal ein Farmer namens Joe. Joe hatte eine Vorliebe für Kühe mit besonders dicken Eutern. Danach suchte er sein Vieh aus. Je größer der Euter, desto glücklicher war Joe.
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Erste Schritte zur finanziellen Unabhängigkeit
Viele von euch werden meine Grafik zur Wertentwicklung meines Aktienportfolios (hier) bereits kennen. Heute möchte ich euch eine Grafik präsentieren, die zwei weitere Komponenten enthält und meine Vermögensentwicklung im Zeitverlauf glättet. Genauer gesagt zeigt sie nicht mein Vermögen, sondern mein Eigenkapital.
Zum Aktienportfolio-Wert hinzuaddiert habe ich mein Bankguthaben. Abgezogen habe ich meine Schulden. Übrig bleibt, was ihr in der Abbildung seht. Einflussfaktoren sind also Gehälter/Boni, Dividenden, Zinsen, Geldgeschenke, Konsum (bzw. Ausgaben) und die Wertentwicklung meiner Aktien. Sonstigen Firlefanz wie die monatliche Wertentwicklung meines Autos oder meiner Wohnungseinrichtung lasse ich außen vor.
War was?
„Denke nicht in Kursbewegungen. Denke in Geschäftsergebnissen.“
„Seien Sie ängstlich, wenn die Welt gierig ist und seien Sie gierig, wenn die Welt ängstlich ist.“
„An der Börse ist 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1. Man muss nur die Nerven und das Geld haben, das minus 1 auszuhalten.“
„Wenn jemand gute Aktien hat, wäre er verrückt, wenn er nur wegen eines Kursrückschlags verkaufen würde. Ich suche Unternehmen, die ich verstehe und von deren Zukunftsaussichten ich überzeugt bin.“
„Ich denke nicht darüber nach, ob ein Markt nach oben oder nach unten geht. Ich kümmere mich nur darum, ob ich ein Unternehmen zu einem akzeptablen Preis kaufen kann. Ich sehe mich nicht als Teil eines Bullenmarkts, sondern als Teilhaber an wunderbaren Firmen. Ich muss zu einem Preis kaufen, der mich glücklich macht.“
Mit diesen 5 Zitaten von Warren Buffett und André Kostolany ist eigentlich alles gesagt, was man zum gestrigen Börsentag – dem Tag nach dem Brexit-Votum – sagen muss.
Bereits früh am Morgen war klar: Es wird ein wunderbarer Tag für Schnäppchenjäger. Ich selbst habe nicht zugeschlagen, da mir mein Notgroschen heilig ist (den ich zuletzt zweimal erhöht habe) und da ich für größere Ausgaben im vierten Quartal spare. Unter anderem plane ich, meine Bafög-Schulden auf einen Schlag zurückzuzahlen.
Geheimnis gelüftet
Gestern präsentierte ich eine Reihe beeindruckender Kennzahlen mit dem Versprechen, heute das Geheimnis zu lüften, zu welchem Investment diese Kennzahlen gehören.
Außerdem stellte ich die Frage, ob ihr dort investieren würdet.
Nun.. ich würde nahezu mein gesamtes Vermögen dort investieren. Das habe ich auch getan.
Gedanken zum Portfolio (Teil 2)
Weiter geht es mit dem zweiten und letzten Teil der kleinen Serie mit den Gedanken zu meinem Portfolio. Hier geht es zu Teil 1: Klick
Gilead Sciences
Vor nicht allzu langer Zeit war Gilead mein Liebling im Depot. Gleich zweimal kaufte ich nach. Mittlerweile ist daraus eher ein Sorgenkind geworden.
Im November ging ich ausführlich auf Chancen und Risiken ein: Link
Nun scheint aus einem Growth Investment ein Value Investment zu werden. Die Umsätze der beiden Blockbuster-Medikamente Sovaldi und Harvoni gehen zurück. Seht euch die Entwicklung der Gilead-Umsätze an (Vergangenheit sowie Zukunftsschätzung):
2013: 11,2 Mrd. USD
2014: 24,8 Mrd. USD
2015: 32,6 Mrd. USD
2016: 31,2 Mrd. USD
2017: 30,6 Mrd. USD
2018: 29,2 Mrd. USD
Quelle
Gedanken zum Portfolio (Teil 1)
Mehr als eine Million Menschen arbeiten in den 14 Unternehmen aus meinem Aktien-Portfolio. Das sind mehr als eine Million fleißige Kerlchen, die jeden Morgen aufstehen und zur Arbeit gehen, um Gewinne für ihre Eigentümer (das bin ich) zu erwirtschaften.
Sie tun das auch, während ich mich auf Capri erhole wie in der vergangenen Woche:

Mit meinem aktuellen Portfolio könnte ich kaum zufriedener sein und sehe mich gut aufgestellt für das was in den kommenden Jahren kommen mag.
Werfen wir einen Blick auf die Unternehmen, an denen ich beteiligt bin.
