Kampf um die Weltwährung: Eine Zeitreise von 1944 bis 2022

Vom 1. bis 22. Juli 1944 trafen sich die 44 „Alliierten“ Nationen in Bretton Woods (New Hampshire), um ein neues Währungssystem für die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg festzulegen (später bekannt als Bretton Woods System).

John Maynard Keynes war Delegierter des United Kingdom und der wohl bekannteste Ökonom des 20. Jahrhunderts. Das britische Pfund Sterling war damals (vor dem Treffen) die Weltreservewährung.

Keynes schlug in Bretton Woods vor, den von ihm und Ernst Friedrich Schumacher entworfenen „Bancor“ als internationale Währung einzuführen, der von einer International Clearing Union herausgegeben und durch Gold gedeckt sein sollte.

Die US-Amerikaner lehnten diesen Vorschlag ab. Stattdessen einigten sich die Nationen darauf, den US-Dollar als Weltreservewährung einzuführen. Der Dollar wurde an Gold gebunden. Alle anderen Währungen wurden an den Dollar gebunden.

Was bedeutet das in einfachen Worten? Es durfte nicht mehr Geld (Dollar) gedruckt werden als Gold vorhanden war. Andere Staaten konnten ihre Dollar in Gold tauschen (Wechselkurs: 35 Dollar je Feinunze).

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Urlaubsbericht: Roadtrip USA – April 2022

Der geilste Urlaub meines Lebens geht zu Ende: ein 16-tägiger Roadtrip durch den Südwesten der USA mit meinem Kumpel Micha. Überwältigt und erschöpft sitze ich in unserem Hotelzimmer auf dem Las Vegas Strip und versuche, die Eindrücke der vergangenen zwei Wochen in Worte zu fassen.

Zunächst zu den Fakten:

  • 1 Auto
  • 2 Typen
  • 3 Staaten
  • 7 National Parks & State Parks
  • 8 Hotels
  • 10 Prozent Luftfeuchtigkeit
  • 16 Tage
  • 123 Kilometer zu Fuß
  • 3300 Kilometer mit dem Auto

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Ich lebe noch

Heute gibt es nach langer Zeit mal wieder ein kleines Update aus meinen Leben und aus meinem Depot.

Reisepläne

Die Pläne für mein 6-wöchiges Mini-Sabbatical laufen auf Hochtouren. Nachdem ich euch heute vor genau 100 Tagen von den erfolgten Flugbuchungen berichten konnte, haben wir inzwischen den Mietwagen sowie die ersten Übernachtungen für den 16-tägigen US-Roadtrip unter Dach und Fach gebracht.

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Mein Sabbatical 2022

Im Frühjahr 2022 werde ich 6 Wochen unbezahlten Urlaub nehmen, u.a. um mit Freunden einen 17-tägigen Roadtrip durch den Südwesten der USA zu unternehmen, inklusive Grand Canyon und Las Vegas.

Hangover (2009)

Blicken wir zunächst etwas zurück. (Die Namen meiner Freunde ändere ich in Doug, Carrie, Arthur, Deacon, Spence, Danny und Ritchie.)

Mai 2017: Gerade aus Kalifornien zurück gekommen, sage ich zu meinem Reisekumpel Arthur: „Dorthin müssen wir bald nochmal. Dann aber auch etwas östlicher: Yosemite, Las Vegas, Grand Canyon“. Weiter östlich ging es dann tatsächlich: Wir entschieden uns für 8 Tage New York in 2018.

Dezember 2020: Beim Blick in ein Buch zu Natur & Kultur in den USA, das ich zu Weihnachten von meinen Eltern geschenkt bekam, denke ich wieder mal an meinen Lebenstraum, den Grand Canyon und Monument Valley zu sehen; und aus dem Buch wird mir klar, wie viele tolle Reiseziele sich damit verbinden lassen. Orte, die ich aus unzähligen Filmen und Serien kenne, aber deren Bezeichnung ich noch nie gehört habe, liegen nicht weit von Grand Canyon und Monument Valley entfernt. Einen groben Plan stelle ich direkt mal Deacon vor.

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14 Bücher, die ich in den letzten 7 Monaten gelesen habe

Meinen Jahresrückblicken entnehme ich, dass ich 2019 neun und 2020 zehn Bücher las. 2021 waren es bislang vierzehn – und es ist erst Juli.

Darunter waren einige echte Perlen und die möchte ich euch nicht vorenthalten.

Thema: Reisen

Meine Stammleser wissen wie naturverbunden ich bin. Nun hab ich endlich mal zwei Reise-Dokumentationen gelesen.

Familienvater Tim Voors aus den Niederlanden ist vor ein paar Jahren den PCT gewandert. Das ist der Pacific Crest Trail – einer der bekanntesten Fernwanderwege der Welt über 4265 Kilometer. Dauer: 6 Monate.

Dabei hat er einige Abenteuer erlebt und später das wunderbare Buch „The Great Alone: Walking the Pacific Crest Trail“ geschrieben.

Hinterher hatte ich das Gefühl, ich wäre selbst gewandert. Tim Voors ist ein toller Autor und das Buch ist gespickt mit schönen Bildern in hoher Qualität.

Kurz darauf las ich „Anekdoten eines Beifahrers“ von Daniel Dakuna.
In knapp 2 Jahren bereiste Daniel 42 Länder mithilfe von 432 Mitfahrgelegenheiten (über 53000 Kilometer) und 135 kostenfreien Schlafplätzen.

Darüber hat er einiges zu erzählen – teilweise witzig, teils traurig. Inzwischen füllt er sogar ganze Hallen mit Vorträgen zu seiner Reise.

Mir persönlich gefällt der Schreibstil von Tim Voors noch besser als der von Daniel Dakuna. Auf Amazon sind beide Bücher sehr stark bewertet: 4,6 vs. 4,7.

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Die Stunde der Heuchler

Ich gratuliere President-elect Joe Biden sowie Vice President-elect Kamala Harris zur gewonnenen Wahl.

Das Verhalten von Donald Trump in den letzten Tagen war eine Schande für dieses großartige Land.

Ich lag falsch mit meiner Ergebnisprognose. Doch es sind die Doppelmoralisten, die meinen vierten und hoffentlich letzten Blogbeitrag zur US-Wahl auslösen.

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