Mein Sabbatical 2022

Im Frühjahr 2022 werde ich 6 Wochen unbezahlten Urlaub nehmen, u.a. um mit Freunden einen 17-tägigen Roadtrip durch den Südwesten der USA zu unternehmen, inklusive Grand Canyon und Las Vegas.

Hangover (2009)

Blicken wir zunächst etwas zurück. (Die Namen meiner Freunde ändere in Doug, Carrie, Arthur, Deacon, Spence, Danny und Ritchie.)

Mai 2017: Gerade aus Kalifornien zurück gekommen, sage ich zu meinem Reisekumpel Arthur: „Dorthin müssen wir bald nochmal. Dann aber auch etwas östlicher: Yosemite, Las Vegas, Grand Canyon“. Weiter östlich ging es dann tatsächlich: Wir entschieden uns für 8 Tage New York in 2018.

Dezember 2020: Beim Blick in ein Buch zu Natur & Kultur in den USA, das ich zu Weihnachten von meinen Eltern geschenkt bekam, denke ich wieder mal an meinen Lebenstraum, den Grand Canyon und Monument Valley zu sehen; und aus dem Buch wird mir klar, wie viele tolle Reiseziele sich damit verbinden lassen. Orte, die ich aus unzähligen Filmen und Serien kenne, aber deren Bezeichnung ich noch nie gehört habe, liegen nicht weit von Grand Canyon und Monument Valley entfernt. Einen groben Plan stelle ich direkt mal Deacon vor.

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14 Bücher, die ich in den letzten 7 Monaten gelesen habe

Meinen Jahresrückblicken entnehme ich, dass ich 2019 neun und 2020 zehn Bücher las. 2021 waren es bislang vierzehn – und es ist erst Juli.

Darunter waren einige echte Perlen und die möchte ich euch nicht vorenthalten.

Thema: Reisen

Meine Stammleser wissen wie naturverbunden ich bin. Nun hab ich endlich mal zwei Reise-Dokumentationen gelesen.

Familienvater Tim Voors aus den Niederlanden ist vor ein paar Jahren den PCT gewandert. Das ist der Pacific Crest Trail – einer der bekanntesten Fernwanderwege der Welt über 4265 Kilometer. Dauer: 6 Monate.

Dabei hat er einige Abenteuer erlebt und später das wunderbare Buch „The Great Alone: Walking the Pacific Crest Trail“ geschrieben.

Hinterher hatte ich das Gefühl, ich wäre selbst gewandert. Tim Voors ist ein toller Autor und das Buch ist gespickt mit schönen Bildern in hoher Qualität.

Kurz darauf las ich „Anekdoten eines Beifahrers“ von Daniel Dakuna.
In knapp 2 Jahren bereiste Daniel 42 Länder mithilfe von 432 Mitfahrgelegenheiten (über 53000 Kilometer) und 135 kostenfreien Schlafplätzen.

Darüber hat er einiges zu erzählen – teilweise witzig, teils traurig. Inzwischen füllt er sogar ganze Hallen mit Vorträgen zu seiner Reise.

Mir persönlich gefällt der Schreibstil von Tim Voors noch besser als der von Daniel Dakuna. Auf Amazon sind beide Bücher sehr stark bewertet: 4,6 vs. 4,7.

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Die Stunde der Heuchler

Ich gratuliere President-elect Joe Biden sowie Vice President-elect Kamala Harris zur gewonnenen Wahl.

Das Verhalten von Donald Trump in den letzten Tagen war eine Schande für dieses großartige Land.

Ich lag falsch mit meiner Ergebnisprognose. Doch es sind die Doppelmoralisten, die meinen vierten und hoffentlich letzten Blogbeitrag zur US-Wahl auslösen.

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1 Tag bis zur US-Wahl: Warum die Demokratische Partei verlieren wird

Joe Biden wird nicht der 46. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.

 

1. Grund: Steuererhöhungen

Wann hat zuletzt – irgendwo auf der Welt – eine Partei eine Wahl gewonnen, nachdem sie im Wahlkampf massive Steuererhöhungen angekündigt hatte?

Ein Steuersatz von 62% ist unmenschlich.

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Weder Covid-19, noch Black Lives Matter – worauf es bei der US-Wahl wirklich ankommt

Bei der US-Präsidentschaftswahl bekommt jeder der 50 US-Bundesstaaten eine bestimmte Anzahl an Wahlmänner-Stimmen („Electoral Votes“) entsprechend seiner Einwohnerzahl zugewiesen.

Der Kandidat mit den meisten Wählerstimmen erhält sämtliche Electoral Votes (EV) dieses Staates. Ab 270 EV ist man Präsident.

Somit ist es bspw. irrelevant ob der Kandidat der Demokraten in Kalifornien auf 60 oder 90 Prozent der Stimmen kommt.

Dieses System kann man für unfair oder undemokratisch halten. So ist es nun mal. Der Wahlkampf ist darauf abgestimmt. So kann sich hinterher auch niemand beschweren.

In 41 der 50 Bundesstaaten sicherte sich 2016 einer der beiden Kandidaten (Trump, Clinton) einen Vorsprung von mindestens 4 Prozentpunkten. Bleiben 9 Staaten übrig.

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Andere Länder haben auch schöne Aktien

Seit 13 Monaten habe ich ausschließlich US-amerikanische Unternehmen in meinem Portfolio. Das muss nicht ewig so bleiben. Heute werfen wir einen Blick auf China.

2006 bis 2020 hatten chinesische Aktien sogar leicht die Nase vorn gegenüber den US-amerikanischen. Dafür mussten Anleger erhebliche Schwankungen ertragen.

Ich möchte euch meine Gedankengänge im Rahmen einer kleinen vergleichenden Analyse präsentieren.

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