Arbeitet, bis ihr ins Grab fallt!

In meinen bisherigen Beiträgen zur finanziellen Freiheit und zum Hamsterrad, in dem sich viele befinden, ging es mir darum, euch Anregungen zu geben. Ziel meines heutigen Beitrags soll es hingegen sein, eure Anregungen im Kommentar-Bereich einzusammeln zu einem Plan, den ich demnächst vielleicht umsetzen werde.

In dieser Woche hörte ich zum wiederholten Male am Mittagstisch, wie Kollegen sich darüber beklagten, dass sie bis zum 67. Lebensjahr oder vielleicht sogar noch darüber hinaus arbeiten müssten bis zum vollen Rentenanspruch.

Wie viele von euch beiße auch ich mir in solchen Situationen gern auf die Lippen und halte den Mund. Ich weiß inzwischen, was für Reaktionen kommen, wenn ich sage:

„Nur einer entscheidet, wann ich in Rente gehe – und das bin ich. In den nächsten Jahren werde ich einen Kapitalstock aufbauen, der es mir ermöglichen wird (sofern ich Lust darauf habe), schon in meinen 40ern oder frühen 50ern den Ruhestand zu beginnen. Die gesetzliche Rente, die dann irgendwann oben drauf kommt, ist für mich ein nice-to-have.“

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Game, Set & Match: Stefan

Boris Becker ist zweifellos eine der größten deutschen Sportlegenden. Gleich viermal wurde er als Deutschlands Sportler des Jahres geehrt. Als Profi gewann er 49 Turniere im Einzelwettbewerb, darunter 6 Grand-Slams, sowie 15 Titel im Doppel – mit der Olympischen Goldmedaille als Höhepunkt. Becker war 12 Wochen lang die Nummer Eins der Welt.

Ich spiele seit zweieinhalb Jahren wieder regelmäßig Tennis. Olivia, meine Tennispartnerin, sieht einige Fortschritte. Für einen Wimbledonsieg wird es jedoch vermutlich nicht mehr reichen.

Dafür bin ich dem guten Boris in einer Disziplin meilenweit voraus: Finanzen. Während ich mein Netto-Vermögen in den letzten 3 Jahren verzehnfachte, lief es für Herrn Becker finanziell gar nicht gut.

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Warum die Daimler-Aktie in den letzten 20 Jahren eine schlechtere Geldanlage war als das Festgeldkonto

Die Daimler-Aktie zählt seit vielen Jahren zu den beliebtesten Aktien unter deutschen Kleinanlegern.

Heute möchte ich euch erklären, warum ich Automobilhersteller als schreckliche Investments einschätze und warum es mich nicht wundert, dass Festgeld in den letzten 20 Jahren eine höhere Rendite abgeworfen hat als die Daimler-Aktie.

Ich halte meine Analyse bewusst kurz, weil ich glaube, dass der Großteil der Daimler-Kleinanleger keine Lust auf lange Analysen hat. Sie sehen die Fahrzeuge auf der Straße, wissen um die langjährige Historie, sehen die 5% Dividendenrendite und das 7er KGV und schon sind 1.000 Euro investiert.

Wenn ich ein Unternehmen analysiere, dann gehe ich wie folgt vor.
(1) Analyse des Geschäftsmodells
(2) Analyse der Geschäftsentwicklung (letzte 10+ Jahre)
(3) Analyse des Marktes
(4) Bestimmung des fairen Preises

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Investiere in Erlebnisse, nicht in Zeug

Heute bin ich auf einen Artikel gestoßen, den Andrew Blackman im November 2014 im Wall Street Journal unter dem Titel „Can Money Buy You Happiness?“ veröffentlicht hat. Den Artikel könnt ihr hier aufrufen: https://www.wsj.com/articles/can-money-buy-happiness-heres-what-science-has-to-say-1415569538

Da sich einige von euch sicher mit einer deutschen Übersetzung des englischsprachigen Originalartikels wohler fühlen, habe ich Google den Artikel übersetzen lassen. Die Stellen, an denen die Übersetzung hakte, habe ich angepasst.

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Wie die Wirtschaft funktioniert

Das Wirtschaftssystem, wie wir es geschaffen haben, ist ein sehr komplexes Gebilde. Ich habe 10 Semester Wirtschaft studiert und dennoch fällt es mir manchmal schwer, die Zusammenhänge zu verstehen.

Wie entstehen Konjunkturzyklen und warum kann es nicht jahrzehntelang stetig bergauf gehen ohne stärkere Schwankungen? Wie müssen sich Staaten und Zentralbanken in den verschiedenen Konjunkturphasen verhalten?

Warum können Einkommen zeitweise schneller ansteigen als die Produktivität? Warum ist Kreditvergabe so immens wichtig für die Wirtschaft?
 
Welche Auswirkungen haben eine Ausweitung der Geldmenge durch die Zentralbanken, eine Erhöhung/Senkung der Zinssätze, Inflation/Deflation oder die Erhöhung der Schulden von Staaten, Unternehmen und Privatpersonen?
 
All diese Fragen werden auf perfekte Art und Weise im folgenden Video beantwortet. Da dieses Thema bereits in unserer Muttersprache kompliziert genug ist, zeige ich euch die deutsche Übersetzung des Originalvideos von Ray Dalio, das auf YouTube millionenfach aufgerufen wurde.
 
Bill Gates kommentierte es mit den Worten: „Dieses Wissen kann jedem helfen – Investoren wir Normalbürgern. Die 30 Minuten fürs Ansehen des Films sind gut investierte Zeit.“

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Raus aus dem Hamsterrad!

Einige von euch dachten heute vielleicht dasselbe wie ich: „Donnerstag frei! Wie geil ist das denn?! Wäre das doch jede Woche so!“.

Spätestens am nächsten Tag ist dieser Gedanke wieder verflogen und man ist zurück im Hamsterrad. Arbeiten, Geld ausgeben, arbeiten, Geld ausgeben. Bis man 67 Jahre alt ist und eine mickrige Rente bekommt.

Geht es vielleicht auch anders? Ja, aber nicht von allein.

Die ersten Schritte sind

1.)   Ziele definieren.
2.)   Beantwortung der Frage: Wie viel von meinem monatlichen Einkommen muss ich zur Seite legen, um diese Ziele zu erreichen?
3.)   Schulden tilgen.
4.)   Sparen.
5.)   Risikoprofil erstellen.

Lasst mich etwas zu den 5 Schritten schreiben und euch anschließend von der Geschichte um Sabine und Burkhard Koch berichten.

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