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65 Millionen Dollar zahlte Mark Zuckerberg den Brüdern Tyler & Cameron Winklevoss, um nicht versuchen zu müssen, 12 Geschworenen zu erklären, dass er Facebook nicht von ihnen gestohlen hat.
11 Millionen Dollar investierten die Zwillinge in Bitcoin. Dann stiegen sie 2013 in die zu einem Privatjet umgebaute Boeing 757, um den Milliardär Ron Burkle auf einem Transatlantikflug zu überzeugen, ebenfalls Bitcoin zu kaufen.
Die 757 hatte WLAN. Gegen Ende des Fluges sagte Tyler: „Wie ist Ihre Mailadresse? Ich schicke ihnen jetzt 5 Bitcoins. Behalten Sie sie bitte als Dank dafür, dass Sie sich Zeit für uns genommen haben. Eines Tages werden sie mehr wert sein als der Treibstoff für diesen Flug.“
Tyler sollte recht behalten. Damals waren 5 Bitcoin knapp 600 Dollar wert und das Kerosin für den Flug kostete etwa 22.000 Dollar. Ende 2017 stieg der Wert von 5 Bitcoin auf 99.000 Dollar. Heute liegt er bei 353.000 USD. Eine teure Email.

2026 glauben viele, sie seien zu spät, und es würde sich nicht mehr lohnen, Bitcoin zu kaufen. Sie hatten 2013 keinen Cypherpunk oder Anarchokapitalisten im Freundeskreis, der ihnen begeistert von Bitcoin berichtete.
Sie haben 2017 oder 2021 von Bitcoin gehört, aber den FUD der Mainstream-Medien geglaubt, statt sich selbst einzulesen. Heute heulen sie, weil Benzin 2,20€/l kostet.
Doch nicht nur für die Winklevoss-Brüder wird Kraftstoff immer günstiger, sondern für jeden der in Bitcoin spart.


(Tabelle und Bild erstellt mit Gemini und Nano Banana. Die Geschichte lest ihr in Ben Mezrichs Buch mit dem Titel: „Bitcoin-Milliardäre: Eine wahre Geschichte über Genie, Verrat und Genugtuung – Der Aufstieg der Winklevoss-Zwillinge“)
2022 schickte ich Bitcoin an eine Freundin, die Burger für uns bestellt hatte. Damaliger Gegenwert der Transaktion: 11 Euro.
Beim heutigen BTC/EUR Wechselkurs hat mich der Burger etwa 40 Euro gekostet.
Eine wertvolle Lektion.
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Ein entscheidendes Detail hast du hier ausgelassen: Es war nicht einfach „2022“. Um aus 11 Euro heute 40 Euro zu machen, muss es exakt am Bitcoin-Tief Ende 2022 gewesen sein. Hättest du im Januar 2022 damit bezahlt, wären aus den 11 Euro heute nur 17 Euro geworden.
Und um den Vergleich noch etwas weiterzuspinnen: Hättest du im Dezember 2022 nicht mit Bitcoin, sondern mit Bruchteilen von Amazon, Alphabet oder Meta „bezahlt“, läge der Preis heute bei 30 bis 45 Euro – also ähnlich wie bei BTC. Und bei Nvidia? Da säße die Lektion mit rund 140 Euro noch tiefer.
Kurzum: Dieser Vergleich hält einer näheren Betrachtung nicht stand.
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Viel Erfolg beim Versuch, deinem Kumpel Nvidia-Aktien zu schicken^^
So wie du den Startzeitpunkt verschiebst, um BTC möglichst schlecht aussehen zu lassen, könnte ich auch den Endzeitpunkt auf Oktober 2025 vorziehen, um BTC möglichst gut aussehen zu lassen. Oder – verrückte Idee – wir halten uns einfach an das was tatsächlich passiert ist 🙂
„… wären aus den 11 Euro heute nur 17 Euro geworden“ ist auch gut. Lies deinen Satz bitte dreimal laut.
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Stefan, wir können uns gerne an das halten, was „tatsächlich passiert ist“. Aber „tatsächlich“ umfasst das Jahr 2022 nun mal 365 Tage – und nicht nur den einen Tag im November oder Dezember, an dem Bitcoin am Boden lag und du deinen Burger bezahlt hast.
Wenn du pauschal von „2022“ sprichst, ohne ein Datum zu nennen, setzt jeder halbwegs seriöse Analyst den 1. Januar als Benchmark. Deshalb mein Vergleich. Dass du dir stattdessen den absoluten Tiefpunkt herauspickst, um deinen 40-Euro-Burger zu rechtfertigen, ist kein Beleg für eine Lektion, sondern klassisches Cherry-Picking.
Die Realität sieht so aus:
Wer im Januar 2022 mit BTC zahlte, hat heute Opportunitätskosten von 17 Euro.
Wer im November 2022 – am Jahrestief – zahlte, kommt auf deine 40 Euro.
Ähnliche Opportunitätskosten hast du mit den genannten Aktien.
Du präsentierst hier einen statistischen Ausreißer als allgemeingültige Wahrheit. Ich „verschiebe“ den Startpunkt nur zum Jahresanfang, wo jedes Jahr beginnt. Du hingegen genau in den Keller, damit die Story glänzt.
Das zeigt vor allem eines: Es geht dir nicht um die ökonomische Realität, sondern um ein hübsches Narrativ.
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Bitcoin kann aber irgendwann auch einfach auf Null fallen. Ist halt Spekulation.
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Ich bin glücklich, dass es immer noch so viele Leute gibt, die denken wie du. Das gibt mir die Möglichkeit, Bitcoin bei 0,05 Millionen Dollar je Coin einzusammeln 🙂
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Das hat vor 5000 Jahren bestimmt jemand auch über Gold gesagt 🙂
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