Elon und die Dinosaurier

Es ist Zeit für meinen zweiten TESLA-Beitrag (hier zum ersten), nachdem ich diese Woche Aktien nachgekauft habe.

Um sich dem Wert von Tesla anzunähern, muss man verschiedene Fragestellungen abarbeiten, etwa:

I.) Wie werden sich die Autoverkäufe in den nächsten Jahrzehnten entwickeln? (Stichwort: Bevölkerungswachstum; Wohlstandswachstum in den ärmeren Ländern; autonomes Fahren; Trend weg von Autobesitz hin zu Automiete und Taxidiensten wie Uber/Lyft/Didi).

II.) Wie wird sich der BEV-Marktanteil in den nächsten Jahrzehnten entwickeln, also der Anteil reiner Elektroautos gegenüber Diesel, Benziner, Hybrid, Brennstoffzelle? (Hier geht es nicht nur um private Pkw, sondern auch um Firmenwagen, Taxis, Autovermietungsflotten und im Falle von Tesla auch um Lkw.)
Zur Info: BEV bedeutet battery electric vehicle, als Abgrenzung zu PHEV = plug-in hybrid electric vehicle.

III.) Wie wird sich innerhalb von BEV der Marktanteil von Tesla entwickeln gegenüber denen die bereits in Massen produzieren (Renault-Nissan, BAIC, BYD, BMW) und gegenüber den Neulingen (Toyota, VW-Gruppe, Daimler, GM, Honda, Ford, PSA-Gruppe usw)?

IV.) Welche Margen sind hier langfristig von Tesla zu erwarten?

V.) Welche Umsätze und Gewinne sind von Tesla aus anderen Bereichen zu erwarten? (Solardächer, Energiespeicher im Haushalt, Erlöse aus dem Charging, Autoversicherungen, Verkauf von Batterien an Konkurrenten, Erlöse aus Robotaxi-Nutzung)

Im letzten Beitrag habe ich zu II und IV im Prinzip alles gesagt, was ich dazu beitragen kann und habe weitere Literatur zum Weiterlesen verlinkt. Heute soll Punkt III im Vordergrund stehen.

# 1 – Verkaufszahlen

Hier noch einmal die im letzten Beitrag erwähnten weltweiten BEV-Verkaufszahlen aus 2018:
Platz 1: Tesla mit 245.240 Neuzulassungen
Platz 2: BAIC mit 165.369
Platz 3: Renault-Nissan mit 150.374
Platz 4: BYD mit 105.420
Platz 5: Chery mit 64.897
(Quelle)

In Q1/2019 sag das Ganze so aus (inkl. Plug-in-Hybrid, weltweit):
Platz 1: BYD mit 14% Marktanteil
Platz 2: Tesla mit 13% Marktanteil
Platz 3: SAIC mit 6% Marktanteil
Platz 4: BAIC mit 5% Marktanteil
Platz 5: BMW mit 5% Marktanteil
(Quelle)

Die verlinkte Seite bietet unzählige Informationen, sodass ihr die Zahlen beliebig nach Ländern, Zeiträumen, Art (BEV vs. PHEV) und Modellen nachvollziehen könnt.

Im März war das Tesla Model 3 das meistverkaufte Auto (über alle Antriebsarten) in Norwegen, der Schweiz sowie in den Niederlanden. In Kalifornien lag es in Q1 mit weitem Abstand auf Platz 1 der umsatzstärksten Autos über alle Antriebsarten (Quelle) und in Q4 sogar in den gesamten USA (Quelle).

 

# 2 – Neue Konkurrenz

Die Europäer erwachen nun so langsam aus dem jahrelangen Winterschlaf (Audi e-tron; Mercedes EQC; Elektro-Mini; VW ID.3; Porsche Taykan; Renault Zoe; BMW iX3; Opel E-Corsa) und wir dürfen gespannt sein, wie sich die Verkaufszahlen entwickeln, denn die meisten der genannten Modelle kommen erst innerhalb der nächsten anderthalb Jahre auf den Markt.

Besonders freut mich die gerade anlaufende, große Marketingkampagne von Volkswagen zum ID.3 Modell. Zunächst mal ist Volkswagen zusammen mit seinen Zulieferern der mit Abstand größte Arbeitgeber in der Region, in der ich aufgewachsen bin. Zweitens hat Deutschland eine Aufklärungskampagne zur Elektromobilität bitter nötig. Besonders in Sachen Reichweiten, Kosten, Beschleunigung, Energieeffizienz, Schadstoffbelastung und Ladeinfrastruktur gibt es viel Unwissen und Halbwissen. Zu den Gründen später mehr.

Ich kann hier nicht auf jedes Konkurrenzmodell ausführlich eingehen, daher nur einige Links:

    • Hier diskutiert Horst Lüning auf YouTube die groben Fehler, die Audi beim e-tron und Januar beim i-Pace unterlaufen sind.
    • Hier schreibt Mario Herger, was Mercedes am EQC alles vermasselt hat.
    • Hier wird aufgezeigt, dass die Tesla-Ladezeit beim Model 3 erheblich geringer ist (für dieselbe Reichweite) als beim Audi e-tron.

Wenn wir schon bei anderen großen Unternehmen sind: Die lecken sich die Finger nach Tesla.

  • 2008 hat Google sich mit Tesla auf eine Übernahme geeinigt, die in letzter Sekunde abgewendet wurde. (Quelle: Elon Musks Biografie)
  • 2009 kaufte Daimler knapp 10% von Tesla. (Quelle)
  • 2010 hat Toyota Tesla-Anteile gekauft.
  • 2013 hat Apple Tesla ein Übernahme-Angebot unterbreitet. (Quelle)
  • 2018 wollte eine Gruppe um Volkswagen Tesla für 30 Milliarden Dollar von der Börse nehmen. (Quelle)

Wenn Google und Apple demselben Unternehmen ein Übernahme-Angebot machen, dann ist das wohl die größte Anerkennung, die man als Unternehmen erhalten kann.

 

# 3 – Kundenzufriedenheit

Studien belegen dass Tesla die zufriedensten und loyalsten Kunden hat. (Quelle)

Die Tesla-Modelle, bei denen man bereits Aussagen zum Wertverlust treffen kann (Model S, Model X) zeigen dass der Wertverlust weitaus geringer ist als bei Verbrenner-Modellen derselben Preisklasse.

In den letzten Wochen habe ich mir sechs oder sieben YouTube-Videos von Leuten angesehen, die ihren Tesla vorgestellt haben (einige selbst gekauft, andere bei einer Probefahrt übers Wochenende). Mit anderen Tesla-Käufern habe ich hier auf dem Blog oder auf Facebook geschrieben. Die Reaktion war stets dieselbe: riesige Begeisterung, „das ist die Zukunft“, „nie wieder eine andere Marke“. Bei der Beschleunigung: Schreien, Stöhnen, weit aufgerissener Mund, der Körper in den Sitz gedrückt.

Lieber Franz, falls du meinen Beitrag liest: Bei unserem Treffen nächsten Monat in Österreich wünsche ich mir nichts sehnlicher, als dass du mich einmal das Steuer deines NICEmobils übernehmen lässt. (auch wenn mir mein im Urlaub gemieteter Audi A3 Sportback danach vorkommen wird wie 20. Jahrhundert)

 

# 4 – Der größte Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos

Patrick Toggweiler hat es im April schön auf den Punkt gebracht (hier):
„Tesla hat erkannt, dass der wichtigste Schlüssel des Erfolges nicht das Auto, sondern die Batterie ist.
Tesla hat erkannt, dass der zweitwichtigste Schlüssel zum Erfolg nicht das Auto, sondern ein Netzwerk an Ladestationen ist.
Tesla macht Elektroautos für Autofahrer und nicht für Jute-statt-Plastik-Tagträumer, die sowieso nie ein (neues) Auto kaufen.
Tesla hat erkannt, dass Autofahrer nicht mit Verzicht zu ködern sind, sondern nur mit Euphorie und Begeisterung.
Um Euphorie und Begeisterung für Elektrofahrzeuge aufkommen zu lassen, suchte und fand Tesla ein Feature, das Verbrenner alt aussehen lässt: Das Feature heißt Beschleunigung.
Tesla hat mit Musk einen charismatischen CEO, der polarisiert und es brillant versteht, immer wieder Aufmerksamkeit zu generieren.
Tesla hat sich von einem Autohersteller zu einem Energiekonzern gewandelt.
Tesla verkauft nicht nur Autos, sondern das Gefühl, die Welt zu verbessern.
Der aber wirklich größte Verdienst von Tesla fehlt in dieser Liste:
Tesla hat einer uninspirierten, rückständigen und selbstgefälligen Industrie derart den Hintern versohlt, dass dieser nun nichts anderes übrig bleibt, als die ehemals belächelten Ideen kleinlaut und schnellst möglich zu kopieren.“

 

# 5 – Batterien / Reichweite

Die Marktanteile von Elektroauto-Batterien sind etwa so verteilt (JP Morgan, Oktober 2018):
Platz 1: 40% Panasonic (Japan)
Platz 2: 23% CATL (China)
Platz 3: 18% LG Chem (Südkorea)
Platz 4: 10% SSDI (USA)
Platz 5: 7% Guoxuan High Tech (China)

98% der Musik spielt also in Asien und den USA. Das lasse ich so kurz vor der Europawahl mal unkommentiert 😉 An mehreren europäischen Standorten entstehen derzeit bzw. demnächst Batteriefabriken, darunter eine gigantische in Erfurt/Thüringen. Und wer stellt dort Batterien her? Eine chinesische Firma.

Für die Gigafactory in Shanghai (Tesla/Panasonic) wurde im Dezember 2018 mit dem Bau begonnen, der bereits in den nächsten Tagen abgeschlossen wird – rekordverdächtig! Dann wird Tesla wohl ein paar Monate brauchen, um die leere Fabrik zu füllen. Man geht davon aus, dass in Q4 bereits die ersten Modelle produziert werden. Dann fallen die Zölle und die hohen Transportkosten aus Kalifornien weg. Die Fabrik ist anfangs für 250.000 Fahrzeuge pro Jahr ausgelegt.

Die Batterien, die bisher aus der Zusammenarbeit von Tesla und Panasonic entstanden sind, sind das Beste was es gibt. So holt selbst die 2012er Version des Tesla Model S unglaubliche 61% (!) mehr Reichweite aus jeder KWh heraus als der Audi e-tron. (Quelle)

Bei den Reichweiten kommt kein Hersteller auch nur annähernd an Tesla heran. Vorsicht: Die folgenden Angaben sind in Meilen, also mit 1,6 zu multiplizieren, um auf Kilometer zu kommen.


(Quelle)

Auch bei der verbauten Batterie-Kapazität liegt Tesla meilenweit vorn:
Platz 1: Tesla mit 2.889 MWh
Platz 2: BYD mit 1.387 MWh
Platz 3: BJEV mit 706 MWh
Platz 4: Nissan mit 416 MWh
[…]
Platz 9: BMW mit 210 MWh
(Quelle)

Dazu hat Tesla kürzlich Maxwell Technologies übernommen und damit Aussichten auf eine neue Technologie, von der eine noch höhere Energiedichte erwartet wird. (hier mehr)

Weiterhin hat Tesla mit Abstand die geringen Batteriekosten unter den Herstellern. (Quelle)

 

# 6 – Entwicklungszyklen

Mit zunehmener Erfahrung sinkt die Dauer von Teslas Entwicklungszyklen, was für Kunden und Aktionäre natürlich erfreulich ist.

(Quelle)

 

# 7 – Eigenentwicklung und Over-the-Air-Updates

Zu den Over-the-Air Updates hatte ich letztes Mal schon ein bisschen was geschrieben. Hier noch ein schönes Zitat von Teslas ehemaligem Head of Vehicle Prototyping, das ich in Elon Musks Biografie gefunden habe:

„Wenn Daimler das Aussehen einer Anzeige verändern möchte, muss es einen Zulieferer am anderen Ende der Welt kontaktieren und dann auf eine Reihe von Freigaben warten. Es würde ein Jahr dauern, um die Gestaltung des P-Symbols auf dem Armaturenbrett zu verändern. Bei Tesla dagegen kann Musk entscheiden, dass er zu Ostern einen Hasen auf der Anzeige aller ausgelieferten Tesla-Fahrzeuge haben möchte, und das lässt sich in ein paar Stunden erledigen.“

 

# 8 – Zum Pleitegeier

Tesla geht demnächst bankrott. Diese Sau wird seit 10 Jahren jedes Quartal durchs Dorf getrieben. Dazu einige Gedanken:

  • Es gibt außer Tesla keinen US-Autokonzern, der nach 1926 gegründet wurde, was bedeutet dass man, um auf diesem Markt zu überleben, jeden Cent den man unter einem Sofakissen findet, einsetzen muss um zu wachsen. Derzeit Geld für Werbung oder Dividenden auszugeben oder auf Teufel komm raus in jedem Quartal schwarze Zahlen zu erzwingen, wäre dämlich. Tesla muss die Produktionskapazitäten ausbauen, ebenso die Ladeinfrastruktur; neue Modelle einführen; die Batterien verbessern sowie den Autopiloten; und die Produktion weiter auf Roboter umstellen.
  • Die Automobilbranche durchläuft derzeit 3 Disruptionen gleichzeitig (Elektromobilität, autonomes Fahren, Trend weg von Autobesitz hin zu Automiete und Taxidiensten wie Uber/Lyft/Didi). Hier sind Investitionen gefragt und nicht Dividenden.
  • Allein der Dieselskandal hat Volkswagen 30.000.000.000 Euro gekostet. Die Deutschen, die in den letzten Tagen über die 0,7 Mrd. USD Verlust aus Teslas Q1/2019 gespottet haben, sollten erst mal vor der eigenen Haustür kehren. Daimlers Schulden stehen bei 216.000.000.000 Euro und der Free Cash Flow von Daimler ist seit 8 Jahren negativ. (Quelle)
  • Wer die 0,7 Mrd. USD Buchverlust aus Teslas Q1/2019 als „Geldverbrennen“ bezeichnet, wie ich es in den letzten Tagen dutzende Male gehört habe, sollte sich mal Folgendes überlegen: 2016 gab Elon Musk als eines von vier langfristigen Tesla-Zielen aus, den Autopiloten so weit zu entwickeln, dass die Sicherheit gegenüber menschlichen Fahrern um den Faktor 10 steigt. Laut WHO starben 2016 weltweit 1,35 Millionen Menschen bei Verkehrsunfällen, wobei laut US-Verkehrsministerium 94% aller Verkehrsunfälle auf menschliches Versagen zurückzuführen sind. Wenn also Tesla im Gegensatz zu Daimler & Co. kein Geld für Werbung und Dividenden ausgibt und dieses gesparte Geld in den Versuch steckt, Millionen junge Menschen vor dem frühen Tod zu bewahren, dann sehe ich dieses Geld gern von Tesla „verbrannt“.
  • Elon Musk hat in den 16 Jahren bei Tesla und in den 17 Jahren bei SpaceX unzählige Male gezeigt und gelernt, wie man eine drohende Insolvenz abwendet.
  • Glaubt ihr ernsthaft, Tesla wird verschwinden? Vorher greift Google zu. Oder Apple. Und wenn dann eine solche Finanzkraft dahinter steht, wird Tesla zum FC Bayern unter den Automobilherstellern.
  • Ich denke, als Aktionär gewöhne ich mich schnell an das Pleite-Lied, das die Anti-Tesla-Fraktion seit 10 Jahren singt. Wie formulierte es Kimbal, der Bruder von Elon Musk? „Einmal erschienen an einem einzigen Tag 50 Artikel darüber, dass Tesla sterben werde.“
  • Tesla bekommt wohl demnächst 1,8 Milliarden Dollar von Fiat überwiesen – für nichts. (Quelle)
  • Unter Punkt #18 meines letzten Tesla Beitrags findet ihr 13 Argumente, warum Tesla meiner Meinung nach in wenigen Jahren erheblich rentabler sein wird als es die anderen Automobilhersteller heute sind.

 

# 9 – Die deutschen Medien

Warum sind denn in den deutschen Medien täglich negative Artikel über Tesla zu lesen? Fragt euch mal, wie sich SPIEGEL, ZEIT, FAZ & Co. finanzieren. Sicher nicht über die alten Blätter, die bei eurem Friseur und eurem Zahnarzt herumliegen. Online zahlt ihr auch nichts, also woher kommt das Geld? Richtig, von der Werbung, online und in den Printausgaben. Und wer hat die dicksten (Werbe-)Brieftaschen? Richtig, Daimler, Volkswagen und Konsorten. Tesla gibt dafür keinen Cent aus. Wie heißt es so schön? „Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing“.

Satzbausteine für Tesla-Hater hat Mario Herger amüsant zusammengetragen. (hier)

Großartig ist auch Horst Lünings YouTube-Video zum „Krieg gegen Tesla“. (hier)

 

# 10 – Platzhirsch

Fassen wir zusammen:

  • Tesla ist bei den E-Verkaufszahlen den deutschen Dinosauriern um Jahre voraus.
  • Tesla ist bei den Batterien (Reichweite, Produktionskapazität, Kosten) den deutschen Dinosauriern um Jahre voraus.
  • Tesla ist bei der Beschleunigung den deutschen Dinosauriern um Jahre voraus.
  • Tesla ist bei der Ladeinfrastruktur den deutschen Dinosauriern um Jahre voraus.
  • Tesla ist beim Autopiloten den deutschen Dinosauriern um Jahre voraus.
  • Tesla ist bei den Over-the-Air Updates den deutschen Dinosauriern um Jahre voraus.

 

# 11 – In eigener Sache

Ich wurde nach dem letzten Tesla-Beitrag häufig dafür kritisiert, dass ich mich auf die rosaroten Punkte konzentriere und das Negative ausblende. Dazu ein paar Gedanken:

Punkt 1: Mit Negativem zu Tesla werden wir – insbesondere in Deutschland – täglich auf allen Kanälen bombardiert. Es bringt keinen Mehrwert, wenn ich hier wiederhole, was ihr bereits wisst. Das bedeutet nicht, dass ich irgendetwas ausblende. Ich sehe die kritischen Aspekte durchaus.

Punkt 2: Der Beitrag war überschrieben mit „Warum ich in Tesla investiert habe“ und nicht mit „Pro und kontra Tesla“. Wenn ihr seit Jahren mit langfristigen Halte-Absichten in einzelnen Unternehmen investiert seid, dann wisst ihr welche Nervenstärke dies erfordert, insbesondere bei zyklischen Unternehmen. Einen Beitrag wie diesen schreibe ich nicht nur für euch, sondern auch für mich selbst, um mir in düsteren Zeiten mit blutrotem Depot erneut vor Augen zu führen, welche Aspekte mich von diesem Unternehmen überzeugt haben.

Punkt 3: Ich treffe mich ca. alle 3 Monate mit Lesern/Bloggern/Finanzinteressierten in Berlin. Da seid ihr bei jedem Treffen herzlich eingeladen, euch kritisch mit mir zu Tesla und anderen Themen auseinander zu setzen. Auch im Kommentarbereich bin ich auf Kritik an Tesla eingangen. Und Jonathan, dessen Beitrag ich mehrfach verlinkt hatte, hat dies bereits besser gemacht als ich es je könnte. (hier)

 

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48 Gedanken zu „Elon und die Dinosaurier

  1. Irgendwie kapiere ich den Elon Musk nicht. Vor kurzem hat er von sparen geredet und jetzt will er mehr Geld für die Mitarbeiter ausgeben. Wie will er so aus dem Minus raus? Langsam habe ich den Eindruck, dass dieser Mann ein Unternehmen nicht leiten kann. Was kann er denn gut? Technik oder Managment? Er kann anscheinend nicht Beides. Ich kratze mir den Kopf. Dieser Mann ist glaube ich ein Hindernis. Einer muss sich um die Kosten kümmern und der E.Musk kann es anscheinend nicht. Das Unternehmen ist gut, aber Hmm…

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  2. Guter Artikel von Alex Voigt:
    https://cleantechnica.com/2019/06/15/illusions/

    Bester Teil:

    „It’s an illusion to believe with a horizontally integrated company you can win against a vertically integrated competitor in a time of technology disruption. It’s an illusion because to build a good fully electric vehicle, you must be vertically integrated and own many parts of the supply chain, many parts of the vehicle, and many parts of the services. This keeps costs low, margins high, innovation fast, and agility unprecedented. When a new technology appears, you need to question your business model from the ground up and start thinking from the end to the start. Ford knew that, Apple implemented it and Musk is mastering it. If you don’t integrate vertically and fully, then you compete with just an element of your business against a universe that you don’t own, manage, and control. With vertical integration, you can optimize design, engineering, and manufacturing — and balance the combination of software and hardware on a level that brings a better customer experience and more margin and profits. You avoid friction all others have with conflicts of interests. If you are horizontally integrated, you cannot easily change to vertical integration, as you would lose your business partners and would have to build know-how in house that you don’t have today. For that, you need time that you don’t have in a time of disruption. That makes it almost impossible for incumbents to compete successfully against companies like Tesla. If that were not true, we would have seen major horizontally integrated competitors already using their financial strength — cost or margin or scale advantages — to reduce the importance of Tesla, a vertically integrated company.
    […]
    It’s an illusion to believe the methods and tools that worked to compete in the past will be methods and tools that will work in a future in which the fundamental rules of your business have changed. To be able to produce a part cheaper and more precisely for an ICE vehicle does not matter if your vehicle contains 10,000 parts but the ones you compete against have just 110. Existing auto companies have tried to use their strengths from the past — like brand recognition, scale, and financial power — to compete, but we can measure from the delivery numbers that customers are not convinced by their BEV offerings and recently not even with their ICE offerings. The value of your brand will decrease if you disappoint customers. The Audi slogan “Advantage through technology” has been humiliated by a disappointing range and efficiency for the e-tron — and with every single mile Tesla adds through over-the-air updates or better hardware or better charging capability, that slogan belongs not any longer to Audi but to Tesla. If they understood BEVs, we would have seen a 400 mile BEV from Daimler, BMW, Audi, Porsche, or VW already. Instead, we learn these days that Tesla intends to bring 400 miles of range to the updated Model S by the end of 2019 while an e-tron driving on the German Autobahn at 80 miles/h has a range of 187 miles.“

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  3. Du hast gerade ein ruderloses, hoch verschuldetes, strukturell unrentables Fertigungsunternehmen zum 8-fachen Buchwert gekauft.

    Du hast einen Fehler gemacht und wirst Geld verlieren.

    Es passiert manchmal im Leben.

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  4. Hallo Stefan
    Ich möchte auf einige Punkte eingehen:

    Du schreibst:
    „Im März war das Tesla Model 3 das meistverkaufte Auto (über alle Antriebsarten) in Norwegen, der Schweiz sowie in den Niederlanden. In Kalifornien lag es in Q1 mit weitem Abstand auf Platz 1 der umsatzstärksten Autos über alle Antriebsarten (Quelle) und in Q4 sogar in den gesamten USA (Quelle).“
    Hmmm.
    Was bringen Dir diese Zahlen. Du konzentrierst Dich auf die Hochsubverntionsmärkte und dann noch auf einen extrem kurzen Zeitraum, an dem ein Auto, auf dass viele Fans 3 Jahre warteten, endlich erscheint. Das ist manipulativ oder nichtssagend, angemessen wäre eine Betrachtung des Marktanteils von Tesla weltweit. Der ist vernichtend gering. Es sind Autos, die sich nur sehr reiche Leute leisten können, und dann auch nur wenn es zusätzlich noch gewaltige staatliche Subventionen gibt. Warum erwähnst Du das hier nicht?

    „Besonders freut mich die gerade anlaufende, große Marketingkampagne von Volkswagen zum ID.3 Modell. Zunächst mal ist Volkswagen zusammen mit seinen Zulieferern der mit Abstand größte Arbeitgeber in der Region, in der ich aufgewachsen bin. Zweitens hat Deutschland eine Aufklärungskampagne zur Elektromobilität bitter nötig. Besonders in Sachen Reichweiten, Kosten, Beschleunigung, Energieeffizienz, Schadstoffbelastung und Ladeinfrastruktur gibt es viel Unwissen und Halbwissen. Zu den Gründen später mehr.“

    Warum stellst denn Du die Leute als dumm dar?
    Glaubst Du, die können nicht rechnen?
    ICh bin ein Geringverdiener, ich muss rechnen.
    Ein EV würde mich ein Vielfaches kosten. Was sagst Du Leuten wie mir? Darf ich in Zukunft kein Auto mehr besitzen?

    Leider sind auch alle deine anderen Annahmen falsch, die könnte ich wirklich Punkt für Punkt zerpflücken.
    Die goldenen Frage lautet:
    Wenn das E – Auto denn so überlegen ist, warum dann diese gigantischen Subventionen?
    Müsste es sich dann nicht am Markt durchsetzen?
    Warum wird der Tesla nur von Millionären gekauft und auch nur dann, wenn der Staat Zuschüsse gibt für diese Millionäre?

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    • HAllo Ruud

      Guten Punkte von Dir, kann nur zustimmen, vor allem die Subventionen.

      Elon Musk hatte einen Vorsprung von 17 Jahren , einen Berg Milliarden und massive staatliche Subventionen, aber er verbrachte fast 2 Jahrzehnten damit zu twittern und das Kapital schlecht zu verteilen, und er baute ein Unternehmen mit massivem Hebel auf, ohne nachhaltige Wettbewerbsvorteile.

      Um nur ein Beispiel zu nennen: Es gibt absolut nichts, was z.B. Tesla besser machen kann als Toyota oder VW oder BMW.

      So einfach ist das.

      Der Preis für Tesla ist wie folgt:

      (a) Elektrofahrzeug wird dem Verbrenner in den nächsten fünf Jahren einen riesigen Marktanteil stehlen,

      (b) Tesla wird einen riesigen Prozentsatz diesen Marktanteils haben.

      Aber…

      Keine dieser Aussagen ist wahr.

      Die Wachstumskurve für Elektrofahrzeuge wird sich VIEL FLACHER entwickeln als Du und viele andere denken, und Teslas Marktanteil wird VIEL KLEINER sein, als Du und viele andere denken.

      Ausserdem besteht noch die Gefahr dass eine andere Technologie die Technologie von Tesla sogar überholt.

      Daher ist der Bestand massiv überbewertet.

      Tesla sollte bei Buchwert handeln.

      25-30$

      90% Nachteil.

      Wieder ist es so einfach.

      Zur Erinnerung:

      Tesla hat Schulden in Höhe von 13,5 Milliarden US-Dollar.
      Tesla verlor im ersten Quartal 2019 700.000.000 USD.

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      • Aceniro:

        Welche Technologie ist es, dass sie Tesla überholt? Unterschätze nicht E.Musk. Er hat schon vorher ein sehr gutes Unternehmen gegründet, den er verkauft hat.

        Viele Grüße

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        • Andere Unternehmen forschen an Wasserstoff, Verbrennungsmotor wird auch weiter entwickelt und es gibt da auch noch Feststoffbatterie.

          Alles ist möglich.

          Tesla ist ein strukturell unrentables Produktionsunternehmen das auf einem Berg Schulden sitzt.

          2003: Verlust
          2004: Verlust
          2005: Verlust
          2006: Verlust
          2007: Verlust
          2008: Verlust
          2009: Verlust
          2010: Verlust
          2011: Verlust
          2012: Verlust
          2013: Verlust
          2014: Verlust
          2015: Verlust
          2016: Verlust
          2017: Verlust
          2018: Verlust
          2019: Bereits 700.000.000 $ verloren.
          2019: Voraussichtlicher Verlust von 2.000.000.000 USD.
          Es ist eine unendliche Regression der Verluste!

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      • Aceniro:

        Wasserstoff? Verbrennungsmotor? Ist das Ihr Ernst? Verbrennugsmotor? Was wollen Sie noch verbrennen? Die Welt ist schon ausgelaugt genug. Da fehlt noch Holz zu verbrennen. Es gab ja Ideen Raps zu verbrennen. Noch koroiser geht es nicht.
        Was denkst Du, warum E.Musk Raketen nach oben schießt? Aus Spaß? Der Mann ist nicht nur Intelligent, sondern auch gewieft und schlau dazu. Nur IQ reicht nicht in dieser Welt. Du kannst ja gerne weiter die Verluste zählen. Ich kenne ein anderes Unternehmen, der nach 20 Jahren wieder Gewinne gemacht hat. Nein, nicht Amazon. Es ist ein Deutsches Unternehmen. Gruß

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        • Willst du über die Mission von Elon Musk sprechen?

          Letzten Sommer rauchte er wahrscheinlich Dope und ist mit seiner Freundin hochmütig geworden und hat Wertpapierbetrug begangen.

          Als er glaubte, in juristischer Gefahr zu sein, versuchte er, so schnell wie möglich an das Ölkönigreich Saudi-Arabien zu verkaufen.

          Die „Mission“ bedeutete ihm nichts. Er warf die Mission aus dem Fenster um seine Haut zu retten.

          Das heisst jeder Tesla Mitarbeiter würde für Verbrenner Ölindustrie arbeiten.

          Ein Grund, warum er versuchte, Tesla zu verkaufen, war, dass das Unternehmen „Einige Wochen vor dem Tod Stand“, eine Tatsache, die er seinen Investoren verheimlichte.

          Er log über Teslas finanzielle Situation.
          Er log über gesicherte Finanzierung.
          Er hat über Verhandlungen mit dem Ölkönigreich Saudi-Arabien gelogen.

          TATSACHE:

          Die einzige Möglichkeit für Tesla-Anleger, den aktuellen Aktienkurs FERN ZU RECHTFERTIGEN, besteht darin, sich vorzustellen, das Unternehmen sei ein Unternehmen für KI / Robotik / alternative Energie/Solardächer usw. … und dann ein unglaublich hohes Vielfaches auf den Buchwert anzuwenden.

          Es ist eine Autofirma.

          Alle Autohersteller handeln zum Buchwert.

          Und Tesla verdient es auch, bei BV zu handeln.
          90% Nachteil.

          Elon Musk Genie? Ich glaube nicht..

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        • Aceniro:

          Ich dachte Tesla war schon dutzende male Tod. Geht’s noch Toter? Alles sehr seltsam und das Unternehmen baut gerade in China ein neues Werk. Eine tote Firma baut gerade ein neues Werk. Tesla muss ja echt ganz schön Tod sein. Tot, Toter, am Totesten.

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        • Noch niemand konnte richtige Fotos von inneren der Fabrik liefern.

          Schade für die Tesla-Inve­storen, die glauben, dass dieses Werk in diesem Jahr Autos herstellen­ wird!

          Frage an Dich:

          Hat Tesla noch Geld geliehen, um die Fertigstel­lung dieser Fabrik zu finanziere­n? Ausrüstung­ zu kaufen?

          Nee!

          Branchenke­nner prognostiz­ieren für diesen Anlagentyp­ Herstellun­gskosten in Höhe von rund 2,5 Milliarden­ US-Dollar.­ Teslas Darlehen beliefen sich lediglich auf 500 Millionen US-Dollar.­

          Möchtest du das erklären?

          Ich wette nicht!

          Das Werk in Shanghai ist der Dreh- und Angelpunkt­ von Musks Wahnsinn.

          Du besitzt wahrschein­lich die Aktie zu viel höherem Preis und ist Deine Aufgabe natürlich die Firma zu propagiere­n.

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        • Aceniro:

          Ich bin generell an der Börse nicht investiert. Weil ich keine Zeit dafür habe.

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  5. Hallo Ruud,

    die durchschnittlichen Kosten eines Batteriepacks haben sich wie folgt entwickelt:
    Jahr 2010: $1,160 je kWh
    Jahr 2013: $650 je kWh
    Jahr 2018: $176 je kWh

    Das ergibt Kosten eines 75 kWh Batteriepacks von
    $87,000 in 2010
    $48,750 in 2013
    $13,200 in 2018

    Was sagt uns das?
    1.) Tesla hat alles richtig gemacht damit, zunächst den Roadster als Supersportwagen herauszubringen, dann einige Jahre später die günstigeren Modelle S und X, dann wiederum einige Jahre später das noch günstigere Model 3.
    2.) Ein vernünftiges Elektroauto zum Preis eines Dacia Duster anzubieten, wie du es dir offenbar wünschst, ist derzeit (noch) nicht möglich – schon gar nicht, solange Tesla aus Kalifornien nach Deutschland liefert, d.h. du darfst die EU-Zölle mitbezahlen, die Transportkosten und die kalifornischen Löhne. (Dass der Aufbau der Gigafactories, des Supercharger-Netzes, die Entwicklung des Autopiloten und die Automatisierung der Produktion enorme Anfangsinvestitionen bedeuten, die die Kunden bezahlen müssen, sollte auch klar sein.)
    3.) Das Model 3 wird in ein paar Jahren das beste Preis-Leistungs-Verhältnis haben, das je ein Pkw in der Automobilgeschichte gehabt hat.

    Und wenn wir schon bei den Batterien sind: Tesla hat mit Abstand die geringsten Batteriekosten der Branche. Eben Musk-typisch, siehe SpaceX. Außerdem, bei den Batterien, den geringsten Verbrauch (mit Abstand die höchste Reichweite je kWh).

    Zum „Geringverdienen“:
    Wir sind hier auf einem Börsenblog. Es geht um die Frage: Ist Tesla ein gutes Investment?
    Eine Investition in Ferrari-Aktien würde ich eine Investition in Renault-Aktien jederzeit vorziehen. Außerdem geht es nicht nur um Anschaffungskosten, sondern um Total Cost of Ownership, also inkl. der Kosten für Verbrauch, Wartung, Reparaturen, Versicherung, Steuern. Es wird nicht mehr lange dauern, dann wird die Anschaffung eines Verbrenners auch aus Kostensicht keinen Sinn mehr ergeben. Zudem hatte ich bereits geschrieben, dass Tesla die geringsten Wertverluste hat, was bei den Kosten logischerweise auch zu berücksichtigen ist. Und falls du das Auto solange fährst, bis es schrottreif ist, kannst du die Batterie noch als Energiespeicher im Haus nutzen. Ach ja, und ein Tesla wird durch Software-Updates mit der Zeit immer besser 🙂

    Herzliche Grüße aus Tirol
    Stefan

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    • Warum wird Tesla auf 25$ fallen oder wenns ganz schlimm kommt sogar bankrott gehen:

      Tesla ist strukturell unrentabel, wird massiv eingesetzt und hat keine nachhaltigen Wettbewerbsvorteile.

      Es wird unter einem SCHULDENBERG zermalmt.

      Ohne eine Kapitalerhöhung, bei der Musk Wandelanleihen an Arbitrageure verkaufen konnte, indem er zur Absicherung ihrer Aktien bezahlte, wäre Tesla bereits JETZT bankrott.

      Musk gab zu, dass das Unternehmen letzten Sommer kurz vor dem Tod war.

      Die Dinge sind jetzt aber noch schlimmer! Es gibt keine Warteliste der Gläubigen.

      Die Verschuldung ist höher und das Unternehmen hat im ersten Quartal einen Verlust von 700.000.000 USD verzeichnet.

      Sie werden auch im zweiten Quartal eine Menge Geld verlieren.

      Wie viel mehr Erklärung braucht noch jemand?

      Unternehmen mit NEGATIVEM ROE und MASSIVEN SCHULDEN überleben nicht.

      Selbst wenn das Unternehmen überlebt und nur marginal profitabel wird, handeln die besten und profitabelsten Autohersteller zum Buchwert, da die Branche zyklisch, kapitalintensiv, margenschwach und äußerst wettbewerbsfähig ist.

      Teslas Buchwert beträgt 25 US-Dollar!

      Es zerstört den Buchwert jedes Quartal, weil es einen negativen ROA und einen massiv negativen ROE hat.

      Das ist nicht so schwer!

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  6. Hallo Stefan,
    ich lese gerne deinen Blog und freue mich über deine guten Infos.
    Tesla sollte jedoch als Risikoanlage gesehen werden. Wenn es optimal läuft entwickelt sich das Unternehmen wie Apple. Andererseits ist es finanziell auf Kante genäht und könnte sich im Wert halbieren oder vierteln.
    Im Gegensatz zu deinen anderen Unternehmen ist es kein „Value“ Ansatz. Darum gibt es auch so stark entgegen gesetzte Meinungen.

    Die Kommentarfunktion unter den Blogs sind bisher sehr neutral und sachlich gehalten. Hoffe das bleibt so. Darum schlage ich dir vor, solche Trolle wie Ace Niro zu löschen. Dies ist Copie+Paste aus diversen anderen Aktien Foren. Dies nervt und bringt keinen Mehrwert.

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    • Es wäre interessanter gewesen von Dir zu hören wie sich z.B. Tesla wie Apple entwickeln würde, welche Voraussetzungen sind dafür gegeben.

      Die einzige Voraussetzung die Du zu bringen hast, ist die Löschung der Kommentare.

      Du bist ein Troll, also Troll weg.

      Nächste Frage bitte.

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  7. Meine Güte das hat doch alles nichts mit der Bewertung von Tesla zu tun. Als ob Tesla in 5 Jahren alle Autos auf der Welt herstellen würde und alle Autokonzerne nur schlafen würden. Tesla wird nicht Technologieführer bleiben. Andere Unternehmen werden kommen und aufholen. Neue Technik wird entwickelt werden. Tesla ist überbewertet und verkauft wieviele Autos? Das Wachstum wird sich irgendwann verlangsamen und Tesla muss noch ewig Autos verkaufen um die Bewertung zurechtfertigen.

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  8. Die Kombination der beiden Meldungen (1 x gute (Verkaufsrekord bei den 3ern) & 1 x extrem schlechte (Verlust 3 x so hoch wie von den Analysten durchschnittlich erwartet) ergibt ein desaströses Gesamtbild.
    Die Barmittel reichen evtl. noch für 11 Monate.

    Aber gut… Tesla macht alle platt! 😉

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