Elon und die Dinosaurier

Es ist Zeit für meinen zweiten TESLA-Beitrag (hier zum ersten), nachdem ich diese Woche Aktien nachgekauft habe.

Um sich dem Wert von Tesla anzunähern, muss man verschiedene Fragestellungen abarbeiten, etwa:

I.) Wie werden sich die Autoverkäufe in den nächsten Jahrzehnten entwickeln? (Stichwort: Bevölkerungswachstum; Wohlstandswachstum in den ärmeren Ländern; autonomes Fahren; Trend weg von Autobesitz hin zu Automiete und Taxidiensten wie Uber/Lyft/Didi).

II.) Wie wird sich der BEV-Marktanteil in den nächsten Jahrzehnten entwickeln, also der Anteil reiner Elektroautos gegenüber Diesel, Benziner, Hybrid, Brennstoffzelle? (Hier geht es nicht nur um private Pkw, sondern auch um Firmenwagen, Taxis, Autovermietungsflotten und im Falle von Tesla auch um Lkw.)
Zur Info: BEV bedeutet battery electric vehicle, als Abgrenzung zu PHEV = plug-in hybrid electric vehicle.

III.) Wie wird sich innerhalb von BEV der Marktanteil von Tesla entwickeln gegenüber denen die bereits in Massen produzieren (Renault-Nissan, BAIC, BYD, BMW) und gegenüber den Neulingen (Toyota, VW-Gruppe, Daimler, GM, Honda, Ford, PSA-Gruppe usw)?

IV.) Welche Margen sind hier langfristig von Tesla zu erwarten?

V.) Welche Umsätze und Gewinne sind von Tesla aus anderen Bereichen zu erwarten? (Solardächer, Energiespeicher im Haushalt, Erlöse aus dem Charging, Autoversicherungen, Verkauf von Batterien an Konkurrenten, Erlöse aus Robotaxi-Nutzung)

Im letzten Beitrag habe ich zu II und IV im Prinzip alles gesagt, was ich dazu beitragen kann und habe weitere Literatur zum Weiterlesen verlinkt. Heute soll Punkt III im Vordergrund stehen.

# 1 – Verkaufszahlen

Hier noch einmal die im letzten Beitrag erwähnten weltweiten BEV-Verkaufszahlen aus 2018:
Platz 1: Tesla mit 245.240 Neuzulassungen
Platz 2: BAIC mit 165.369
Platz 3: Renault-Nissan mit 150.374
Platz 4: BYD mit 105.420
Platz 5: Chery mit 64.897
(Quelle)

In Q1/2019 sag das Ganze so aus (inkl. Plug-in-Hybrid, weltweit):
Platz 1: BYD mit 14% Marktanteil
Platz 2: Tesla mit 13% Marktanteil
Platz 3: SAIC mit 6% Marktanteil
Platz 4: BAIC mit 5% Marktanteil
Platz 5: BMW mit 5% Marktanteil
(Quelle)

Die verlinkte Seite bietet unzählige Informationen, sodass ihr die Zahlen beliebig nach Ländern, Zeiträumen, Art (BEV vs. PHEV) und Modellen nachvollziehen könnt.

Im März war das Tesla Model 3 das meistverkaufte Auto (über alle Antriebsarten) in Norwegen, der Schweiz sowie in den Niederlanden. In Kalifornien lag es in Q1 mit weitem Abstand auf Platz 1 der umsatzstärksten Autos über alle Antriebsarten (Quelle) und in Q4 sogar in den gesamten USA (Quelle).

 

# 2 – Neue Konkurrenz

Die Europäer erwachen nun so langsam aus dem jahrelangen Winterschlaf (Audi e-tron; Mercedes EQC; Elektro-Mini; VW ID.3; Porsche Taykan; Renault Zoe; BMW iX3; Opel E-Corsa) und wir dürfen gespannt sein, wie sich die Verkaufszahlen entwickeln, denn die meisten der genannten Modelle kommen erst innerhalb der nächsten anderthalb Jahre auf den Markt.

Besonders freut mich die gerade anlaufende, große Marketingkampagne von Volkswagen zum ID.3 Modell. Zunächst mal ist Volkswagen zusammen mit seinen Zulieferern der mit Abstand größte Arbeitgeber in der Region, in der ich aufgewachsen bin. Zweitens hat Deutschland eine Aufklärungskampagne zur Elektromobilität bitter nötig. Besonders in Sachen Reichweiten, Kosten, Beschleunigung, Energieeffizienz, Schadstoffbelastung und Ladeinfrastruktur gibt es viel Unwissen und Halbwissen. Zu den Gründen später mehr.

Ich kann hier nicht auf jedes Konkurrenzmodell ausführlich eingehen, daher nur einige Links:

    • Hier diskutiert Horst Lüning auf YouTube die groben Fehler, die Audi beim e-tron und Januar beim i-Pace unterlaufen sind.
    • Hier schreibt Mario Herger, was Mercedes am EQC alles vermasselt hat.
    • Hier wird aufgezeigt, dass die Tesla-Ladezeit beim Model 3 erheblich geringer ist (für dieselbe Reichweite) als beim Audi e-tron.

Wenn wir schon bei anderen großen Unternehmen sind: Die lecken sich die Finger nach Tesla.

  • 2008 hat Google sich mit Tesla auf eine Übernahme geeinigt, die in letzter Sekunde abgewendet wurde. (Quelle: Elon Musks Biografie)
  • 2009 kaufte Daimler knapp 10% von Tesla. (Quelle)
  • 2010 hat Toyota Tesla-Anteile gekauft.
  • 2013 hat Apple Tesla ein Übernahme-Angebot unterbreitet. (Quelle)
  • 2018 wollte eine Gruppe um Volkswagen Tesla für 30 Milliarden Dollar von der Börse nehmen. (Quelle)

Wenn Google und Apple demselben Unternehmen ein Übernahme-Angebot machen, dann ist das wohl die größte Anerkennung, die man als Unternehmen erhalten kann.

 

# 3 – Kundenzufriedenheit

Studien belegen dass Tesla die zufriedensten und loyalsten Kunden hat. (Quelle)

Die Tesla-Modelle, bei denen man bereits Aussagen zum Wertverlust treffen kann (Model S, Model X) zeigen dass der Wertverlust weitaus geringer ist als bei Verbrenner-Modellen derselben Preisklasse.

In den letzten Wochen habe ich mir sechs oder sieben YouTube-Videos von Leuten angesehen, die ihren Tesla vorgestellt haben (einige selbst gekauft, andere bei einer Probefahrt übers Wochenende). Mit anderen Tesla-Käufern habe ich hier auf dem Blog oder auf Facebook geschrieben. Die Reaktion war stets dieselbe: riesige Begeisterung, „das ist die Zukunft“, „nie wieder eine andere Marke“. Bei der Beschleunigung: Schreien, Stöhnen, weit aufgerissener Mund, der Körper in den Sitz gedrückt.

Lieber Franz, falls du meinen Beitrag liest: Bei unserem Treffen nächsten Monat in Österreich wünsche ich mir nichts sehnlicher, als dass du mich einmal das Steuer deines NICEmobils übernehmen lässt. (auch wenn mir mein im Urlaub gemieteter Audi A3 Sportback danach vorkommen wird wie 20. Jahrhundert)

 

# 4 – Der größte Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos

Patrick Toggweiler hat es im April schön auf den Punkt gebracht (hier):
„Tesla hat erkannt, dass der wichtigste Schlüssel des Erfolges nicht das Auto, sondern die Batterie ist.
Tesla hat erkannt, dass der zweitwichtigste Schlüssel zum Erfolg nicht das Auto, sondern ein Netzwerk an Ladestationen ist.
Tesla macht Elektroautos für Autofahrer und nicht für Jute-statt-Plastik-Tagträumer, die sowieso nie ein (neues) Auto kaufen.
Tesla hat erkannt, dass Autofahrer nicht mit Verzicht zu ködern sind, sondern nur mit Euphorie und Begeisterung.
Um Euphorie und Begeisterung für Elektrofahrzeuge aufkommen zu lassen, suchte und fand Tesla ein Feature, das Verbrenner alt aussehen lässt: Das Feature heißt Beschleunigung.
Tesla hat mit Musk einen charismatischen CEO, der polarisiert und es brillant versteht, immer wieder Aufmerksamkeit zu generieren.
Tesla hat sich von einem Autohersteller zu einem Energiekonzern gewandelt.
Tesla verkauft nicht nur Autos, sondern das Gefühl, die Welt zu verbessern.
Der aber wirklich größte Verdienst von Tesla fehlt in dieser Liste:
Tesla hat einer uninspirierten, rückständigen und selbstgefälligen Industrie derart den Hintern versohlt, dass dieser nun nichts anderes übrig bleibt, als die ehemals belächelten Ideen kleinlaut und schnellst möglich zu kopieren.“

 

# 5 – Batterien / Reichweite

Die Marktanteile von Elektroauto-Batterien sind etwa so verteilt (JP Morgan, Oktober 2018):
Platz 1: 40% Panasonic (Japan)
Platz 2: 23% CATL (China)
Platz 3: 18% LG Chem (Südkorea)
Platz 4: 10% SSDI (USA)
Platz 5: 7% Guoxuan High Tech (China)

98% der Musik spielt also in Asien und den USA. Das lasse ich so kurz vor der Europawahl mal unkommentiert 😉 An mehreren europäischen Standorten entstehen derzeit bzw. demnächst Batteriefabriken, darunter eine gigantische in Erfurt/Thüringen. Und wer stellt dort Batterien her? Eine chinesische Firma.

Für die Gigafactory in Shanghai (Tesla/Panasonic) wurde im Dezember 2018 mit dem Bau begonnen, der bereits in den nächsten Tagen abgeschlossen wird – rekordverdächtig! Dann wird Tesla wohl ein paar Monate brauchen, um die leere Fabrik zu füllen. Man geht davon aus, dass in Q4 bereits die ersten Modelle produziert werden. Dann fallen die Zölle und die hohen Transportkosten aus Kalifornien weg. Die Fabrik ist anfangs für 250.000 Fahrzeuge pro Jahr ausgelegt.

Die Batterien, die bisher aus der Zusammenarbeit von Tesla und Panasonic entstanden sind, sind das Beste was es gibt. So holt selbst die 2012er Version des Tesla Model S unglaubliche 61% (!) mehr Reichweite aus jeder KWh heraus als der Audi e-tron. (Quelle)

Bei den Reichweiten kommt kein Hersteller auch nur annähernd an Tesla heran. Vorsicht: Die folgenden Angaben sind in Meilen, also mit 1,6 zu multiplizieren, um auf Kilometer zu kommen.


(Quelle)

Auch bei der verbauten Batterie-Kapazität liegt Tesla meilenweit vorn:
Platz 1: Tesla mit 2.889 MWh
Platz 2: BYD mit 1.387 MWh
Platz 3: BJEV mit 706 MWh
Platz 4: Nissan mit 416 MWh
[…]
Platz 9: BMW mit 210 MWh
(Quelle)

Dazu hat Tesla kürzlich Maxwell Technologies übernommen und damit Aussichten auf eine neue Technologie, von der eine noch höhere Energiedichte erwartet wird. (hier mehr)

Weiterhin hat Tesla mit Abstand die geringen Batteriekosten unter den Herstellern. (Quelle)

 

# 6 – Entwicklungszyklen

Mit zunehmener Erfahrung sinkt die Dauer von Teslas Entwicklungszyklen, was für Kunden und Aktionäre natürlich erfreulich ist.

(Quelle)

 

# 7 – Eigenentwicklung und Over-the-Air-Updates

Zu den Over-the-Air Updates hatte ich letztes Mal schon ein bisschen was geschrieben. Hier noch ein schönes Zitat von Teslas ehemaligem Head of Vehicle Prototyping, das ich in Elon Musks Biografie gefunden habe:

„Wenn Daimler das Aussehen einer Anzeige verändern möchte, muss es einen Zulieferer am anderen Ende der Welt kontaktieren und dann auf eine Reihe von Freigaben warten. Es würde ein Jahr dauern, um die Gestaltung des P-Symbols auf dem Armaturenbrett zu verändern. Bei Tesla dagegen kann Musk entscheiden, dass er zu Ostern einen Hasen auf der Anzeige aller ausgelieferten Tesla-Fahrzeuge haben möchte, und das lässt sich in ein paar Stunden erledigen.“

 

# 8 – Zum Pleitegeier

Tesla geht demnächst bankrott. Diese Sau wird seit 10 Jahren jedes Quartal durchs Dorf getrieben. Dazu einige Gedanken:

  • Es gibt außer Tesla keinen US-Autokonzern, der nach 1926 gegründet wurde, was bedeutet dass man, um auf diesem Markt zu überleben, jeden Cent den man unter einem Sofakissen findet, einsetzen muss um zu wachsen. Derzeit Geld für Werbung oder Dividenden auszugeben oder auf Teufel komm raus in jedem Quartal schwarze Zahlen zu erzwingen, wäre dämlich. Tesla muss die Produktionskapazitäten ausbauen, ebenso die Ladeinfrastruktur; neue Modelle einführen; die Batterien verbessern sowie den Autopiloten; und die Produktion weiter auf Roboter umstellen.
  • Die Automobilbranche durchläuft derzeit 3 Disruptionen gleichzeitig (Elektromobilität, autonomes Fahren, Trend weg von Autobesitz hin zu Automiete und Taxidiensten wie Uber/Lyft/Didi). Hier sind Investitionen gefragt und nicht Dividenden.
  • Allein der Dieselskandal hat Volkswagen 30.000.000.000 Euro gekostet. Die Deutschen, die in den letzten Tagen über die 0,7 Mrd. USD Verlust aus Teslas Q1/2019 gespottet haben, sollten erst mal vor der eigenen Haustür kehren. Daimlers Schulden stehen bei 216.000.000.000 Euro und der Free Cash Flow von Daimler ist seit 8 Jahren negativ. (Quelle)
  • Wer die 0,7 Mrd. USD Buchverlust aus Teslas Q1/2019 als „Geldverbrennen“ bezeichnet, wie ich es in den letzten Tagen dutzende Male gehört habe, sollte sich mal Folgendes überlegen: 2016 gab Elon Musk als eines von vier langfristigen Tesla-Zielen aus, den Autopiloten so weit zu entwickeln, dass die Sicherheit gegenüber menschlichen Fahrern um den Faktor 10 steigt. Laut WHO starben 2016 weltweit 1,35 Millionen Menschen bei Verkehrsunfällen, wobei laut US-Verkehrsministerium 94% aller Verkehrsunfälle auf menschliches Versagen zurückzuführen sind. Wenn also Tesla im Gegensatz zu Daimler & Co. kein Geld für Werbung und Dividenden ausgibt und dieses gesparte Geld in den Versuch steckt, Millionen junge Menschen vor dem frühen Tod zu bewahren, dann sehe ich dieses Geld gern von Tesla „verbrannt“.
  • Elon Musk hat in den 16 Jahren bei Tesla und in den 17 Jahren bei SpaceX unzählige Male gezeigt und gelernt, wie man eine drohende Insolvenz abwendet.
  • Glaubt ihr ernsthaft, Tesla wird verschwinden? Vorher greift Google zu. Oder Apple. Und wenn dann eine solche Finanzkraft dahinter steht, wird Tesla zum FC Bayern unter den Automobilherstellern.
  • Ich denke, als Aktionär gewöhne ich mich schnell an das Pleite-Lied, das die Anti-Tesla-Fraktion seit 10 Jahren singt. Wie formulierte es Kimbal, der Bruder von Elon Musk? „Einmal erschienen an einem einzigen Tag 50 Artikel darüber, dass Tesla sterben werde.“
  • Tesla bekommt wohl demnächst 1,8 Milliarden Dollar von Fiat überwiesen – für nichts. (Quelle)
  • Unter Punkt #18 meines letzten Tesla Beitrags findet ihr 13 Argumente, warum Tesla meiner Meinung nach in wenigen Jahren erheblich rentabler sein wird als es die anderen Automobilhersteller heute sind.

 

# 9 – Die deutschen Medien

Warum sind denn in den deutschen Medien täglich negative Artikel über Tesla zu lesen? Fragt euch mal, wie sich SPIEGEL, ZEIT, FAZ & Co. finanzieren. Sicher nicht über die alten Blätter, die bei eurem Friseur und eurem Zahnarzt herumliegen. Online zahlt ihr auch nichts, also woher kommt das Geld? Richtig, von der Werbung, online und in den Printausgaben. Und wer hat die dicksten (Werbe-)Brieftaschen? Richtig, Daimler, Volkswagen und Konsorten. Tesla gibt dafür keinen Cent aus. Wie heißt es so schön? „Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing“.

Satzbausteine für Tesla-Hater hat Mario Herger amüsant zusammengetragen. (hier)

Großartig ist auch Horst Lünings YouTube-Video zum „Krieg gegen Tesla“. (hier)

 

# 10 – Platzhirsch

Fassen wir zusammen:

  • Tesla ist bei den E-Verkaufszahlen den deutschen Dinosauriern um Jahre voraus.
  • Tesla ist bei den Batterien (Reichweite, Produktionskapazität, Kosten) den deutschen Dinosauriern um Jahre voraus.
  • Tesla ist bei der Beschleunigung den deutschen Dinosauriern um Jahre voraus.
  • Tesla ist bei der Ladeinfrastruktur den deutschen Dinosauriern um Jahre voraus.
  • Tesla ist beim Autopiloten den deutschen Dinosauriern um Jahre voraus.
  • Tesla ist bei den Over-the-Air Updates den deutschen Dinosauriern um Jahre voraus.

 

# 11 – In eigener Sache

Ich wurde nach dem letzten Tesla-Beitrag häufig dafür kritisiert, dass ich mich auf die rosaroten Punkte konzentriere und das Negative ausblende. Dazu ein paar Gedanken:

Punkt 1: Mit Negativem zu Tesla werden wir – insbesondere in Deutschland – täglich auf allen Kanälen bombardiert. Es bringt keinen Mehrwert, wenn ich hier wiederhole, was ihr bereits wisst. Das bedeutet nicht, dass ich irgendetwas ausblende. Ich sehe die kritischen Aspekte durchaus.

Punkt 2: Der Beitrag war überschrieben mit „Warum ich in Tesla investiert habe“ und nicht mit „Pro und kontra Tesla“. Wenn ihr seit Jahren mit langfristigen Halte-Absichten in einzelnen Unternehmen investiert seid, dann wisst ihr welche Nervenstärke dies erfordert, insbesondere bei zyklischen Unternehmen. Einen Beitrag wie diesen schreibe ich nicht nur für euch, sondern auch für mich selbst, um mir in düsteren Zeiten mit blutrotem Depot erneut vor Augen zu führen, welche Aspekte mich von diesem Unternehmen überzeugt haben.

Punkt 3: Ich treffe mich ca. alle 3 Monate mit Lesern/Bloggern/Finanzinteressierten in Berlin. Da seid ihr bei jedem Treffen herzlich eingeladen, euch kritisch mit mir zu Tesla und anderen Themen auseinander zu setzen. Auch im Kommentarbereich bin ich auf Kritik an Tesla eingangen. Und Jonathan, dessen Beitrag ich mehrfach verlinkt hatte, hat dies bereits besser gemacht als ich es je könnte. (hier)

 

52 Gedanken zu „Elon und die Dinosaurier

  1. Ich warte schon seit Längerem auf einen solchen Artikel, denn die deutschen Hersteller veröffentlichen keine Umsätze aufgeschlüsselt nach Antriebsart. Bloomberg hat das nun für 2018 getan, dabei vermutlich aufwändig die Zulassungszahlen der einzelnen Monate und Märkte mit den jeweiligen durchschnittlichen Verkaufspreisen multipliziert.

    Hier also die Elektroautos-Umsätze für 2018 (BEV und PHEV):
    1.) Tesla 18,5 Mrd. Dollar
    2.) BMW 7,4 Mrd. Dollar
    3.) BYD 7,4 Mrd. Dollar
    usw.
    https://insideevs.com/news/372514/tesla-1-plugin-revenue-ranking/

    Das ist schon ein fetter Vorsprung, und das Model 3 wurde 2018 noch gar nicht in nennenswertem Umfang nach Europa geliefert – das ging erst im Februar/März 2019 so richtig los.

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