Hilfe, der Index schlägt mich

Seit meinem letzten ausführlichen Beitrag zu meiner Rendite (hier der Link) sind 4 Monate vergangen. Heute war ich mal wieder neugierig.

Ich ermittle meine Rendite über den internen Zinsfuß. Mehr dazu hier und hier.

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Die Deutschen sind Versager

… beim Vermögensaufbau.

Wir leben in einem der reichsten Länder der Welt. Doch wenn es darum geht, privat Vermögen aufzubauen, landen wir im internationalen Vergleich auf den hinteren Rängen – hinter Ländern wie Slowenien, Portugal und der Slowakei. (Quelle)

Die Deutschen lassen sich bei der Altersvorsorge gern bemuttern.

Demografischer Wandel? Firlefanz! „Mutti“ Merkel wird es schon richten. Wir schaffen das. Und zwar ohne die Renten zu kürzen, ohne die Rentenbeiträge der Arbeitnehmer zu erhöhen und ohne das Renteneintrittsalter nach hinten zu verschieben. Ist doch klar.

Bei der privaten Vorsorge geht es weiter. Riester? Was ist das? Oh, es gibt staatliche Zuschüsse. Her mit dem Kugelschreiber, ich unterschreibe! Auf den Seiten 12, 34 und 47? Alles klar.

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Jetzt lasse ich die Hosen runter

Dies ist die Fortsetzung meines Beitrags „Ein gutes Jahr“, der die Geschichte erzählt, wie ich vom Trader zum Investor wurde.

Jetzt gibt es also Butter bei die Fische. Ich mache mich nackig, indem ich euch zeige, wie ich mich in meinem ersten Jahr als Investor geschlagen habe.

Kleinanleger wie wir berechnen ihre Renditen auf unterschiedliche Art und Weise. Eine Methode, die mir zusagt, ist die einfache Rendite, die ich wie folgt ermittle.

Rendite = (Depotwert + Nettodividenden + Nettoverkaufserlöse – gesamtes investiertes Kapital) / gesamtes investiertes Kapital

Ordergebühren für Investitionen und Verkäufe werden dabei mit berücksichtigt, ebenso wie Steuern auf Dividenden und Steuern durch realisierte Kursgewinne.

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Rendite-Update Januar

Einzelwerte oder Index – das ist die vielleicht wichtigste Frage für einen Buy & Hold Anleger. Ich entschied mich zunächst für die erste Variante.

Die Auswahl von Unternehmen und Einstiegszeitpunkten macht mir viel Spaß. Außerdem ist es eine große Herausforderung „den Markt“ langfristig zu schlagen. Viele meinen, es sei (nahezu) unmöglich. Einige halten mich vielleicht sogar für arrogant, wenn ich der Ansicht bin, ich könne langfristig eine Überrendite gegenüber den großen Indizes S&P 500 oder Stoxx Europe 600 erzielen.

Ich versuche es. Wenn es nicht funktioniert oder ich die Freude daran verliere, werde ich stattdessen einen monatlichen Sparplan auf den MSCI World Index einrichten, wie ich es hier beschrieben hatte: Link

Um zu sehen, ob ich erfolgreich bin, vergleiche ich monatlich meine Gesamtrendite mit dem MSCI World. Die Formel ist einfach:
Rendite = (Depotwert – investiertes Kapital) / investiertes Kapital

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Idee: Monatlicher ETF-Sparplan auf den MSCI World Index

Im August legte ich ein Langfristdepot an. Seitdem sind meine Aktien um 24% gestiegen, während die großen, breit gestreuten Indizes nur um etwa 8% zulegen konnten.

Vier Monate – das ist ein viel zu kurzer Zeitraum, um herauszufinden, ob man den Markt langfristig outperformen wird. Ich denke, dass ich das schaffen kann – zumindest um 2% pro Jahr.

Die Frage ist: Will ich das? Möchte ich mich mein Leben lang ständig auf dem Laufenden halten, was gerade an den Finanzmärkten passiert? Möchte ich mich jeden Monat fragen: Welche Aktie kaufe ich? Ist jetzt der richtige Einstiegszeitpunkt? Ist es Zeit, eine meiner Positionen zu verkaufen?

Ich denke derzeit über einen monatlichen ETF-Sparplan auf den MSCI World Index nach. Damit lässt sich zwar keine Outperformance erzielen, doch ich müsste mir diese Fragen nicht mehr stellen.

Aktien-ETFs (Exchange Traded Funds) sind Aktienfonds, die an der Börse gehandelt werden und zumeist passiv einen Aktienindex wie den DAX abbilden, wodurch die Gebühren sehr viel niedriger sind als bei aktiv gemanagten Fonds.

Welche Vorteile sehe ich?

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