Auswertung meiner Blogparade „Wir machen uns alle nackig“

Am 18.08. rief ich zur Blogparade auf. Zwei Tage später schrieb ich über meine Strategie und Erfolgsbilanz. 12 Teilnehmer folgten meinem Aufruf – darunter 8 Blogger und 4 Leser. Darüber habe ich mich riesig gefreut! Nun steht die Auswertung an, die ich folgendermaßen gliedern werde.

(1) Sinn und Zweck
(2) Erfolgsbilanz der Anlegergruppen
(3) Links zu den Beiträgen der Blogger
(4) Strategien und Renditen meiner Leser

Sinn und Zweck

Meine Blogparade war für mich gleich aus dreifacher Hinsicht ein voller Erfolg.

Die deutschsprachigen Finanzblogger und ihre Leser sind eine große Gemeinschaft. Nie habe ich so stark gefühlt „Ich gehöre dazu!“ wie in den vergangenen zwei Wochen seit meinem Aufruf. Nie wurde auf meinem Blog so viel kommentiert. Nie bekam ich so viele Mails von euch. Obwohl ich bereits vor meinem Aufruf mehr als 10 von euch persönlich kennengelernt habe, sah ich mich nie so sehr als geschätzten Teil der Gemeinschaft wie heute.

Wer einen solchen Aufruf startet, der lernt viel über die Gemeinschaft. Wer sagt seine Teilnahme sofort zu, obwohl seine Rendite vielleicht nicht so überragend ist wie bei anderen? Wer beantwortet meine (Rund-)Mail mit einer höflichen Absage, weil er privat und/oder beruflich derzeit viel um die Ohren hat? Und wer hält es nicht für nötig, meine Mail zu beantworten? Gibt es hier möglicherweise einen Zusammenhang mit dem (Miss-)Erfolg?

Mein zweiter Punkt ist, dass viele von euch nun „Blut geleckt“ haben, was den internen Zinsfuß als eine Möglichkeit zur Erfolgsmessung angeht. Einige haben mich angeschrieben und waren hellauf begeistert vom internen Zinsfuß, haben diesen erstmals genutzt und werden ihn auch weiterhin zur persönlichen Erfolgskontrolle nutzen. Das freut nicht nur mich, sondern ganz bestimmt auch Dummerchen 🙂

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2-Jahres-Erfolgsbilanz mit der QARP-Strategie

Gestern rief ich auf zur Blogparade „Wir machen uns alle nackig“.

Hiermit wird die Blogparade eröffnet. Ich entschied mich für den folgenden Aufbau meines Beitrags.

(1) In welche Schubladen lassen sich die Strategien der Finanzblogger und Finanzblogleser einordnen?

(2) In welcher Schublade stecke ich und warum?

(3) Wie erfolgreich war ich bisher damit?

(4) Wie geht es mit der Blogparade weiter?

 

Verschiedene Ansätze

Bei dieser Frage soll es nicht um Sparquoten, Asset-Allokation oder Haltedauern gehen, sondern um die Kriterien, nach denen wir unsere Aktien- bzw. Aktienfonds-Investments auswählen. Dabei sehe ich folgende Einordnung:

  • Growth
  • Value
  • Dividenden
  • Gießkanne
  • Qualität

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Aufruf zur Blogparade „Wir machen uns alle nackig“

Würdest du deine Herz-OP einem Menschen anvertrauen, der zwar nicht Medizin studiert hat, aber dafür großer Fan von Dr. House ist? Würdest du mit deinem Rechtsstreit an jemanden herantreten, der zwar das Anwaltsexamen nicht bestanden hat, aber dafür alle Dialoge aus der Serie „Suits“ auswendig gelernt hat? Würdest du dich für deinen Hochsprung-Wettkampf von Peter Dinklage trainieren lassen?

Wohl kaum.

Heute vor fünf Monaten rief ich zu mehr Transparenz unter Finanzbloggern auf (>>>hier geht’s zum Beitrag<<<). Viel geändert hat sich seitdem nicht, obwohl es der Beitrag mit den fünftmeisten Aufrufen 2017 war und außerdem der Beitrag mit den viertmeisten Kommentaren unter all meinen 164 Beiträgen.

Heute starte ich einen erneuten Versuch.

Ich träume davon, dass Finanzblogleser per Knopfdruck die Renditen der deutschsprachigen Finanzblogger abrufen können. Lasst uns gemeinsam diesen Knopf bauen!

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Aufruf zu mehr Transparenz unter Finanzbloggern

Deutsche Finanzblogs gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Als Kleinanleger kann man sich auf diesem riesigen Kuchenbasar die besten Stücke aussuchen und so seine eigene Vermögensaufbau-Strategie immer weiter optimieren.

Je höher das Maß das Transparenz in Bezug auf die eigene Strategie und deren Erfolg/Misserfolg, desto leichter machen wir es unseren Lesern, eine Entscheidung zu treffen.

Ich wurde heute zum wiederholten Male dafür gelobt, einer der ganz wenigen deutschen Finanzblogger zu sein, die ihre Renditen veröffentlichen und diese gleichzeitig mit einem Benchmark vergleichen. Darauf bin ich sehr stolz.

Jeder von euch konnte sich davon überzeugen, dass ich im letzten Betrachtungszeitraum (August 2015 bis Dezember 2016) zwar deutlich besser abgeschnitten habe als der MSCI Europe, jedoch schlechter als der MSCI World und klar schlechter als der MSCI USA. (hier geht’s zum letzten Beitrag)

Heute möchte ich einige der deutschen Finanzblogs anhand ihres Maßes an Transparenz bewerten.

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Update: Vermögen und Rendite

Heute beginnt ein neuer Monat und es ist Zeit zu schauen, ob ich beim Vermögensaufbau noch auf Kurs bin.

Der Wert meiner Unternehmensbeteiligungen ist auf neues Allzeithoch gestiegen. Zuvor gab es im August einen Rücksetzer durch den Verkauf meiner Anteile an Gilead Sciences und Amgen.

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Jetzt lasse ich die Hosen runter

Dies ist die Fortsetzung meines Beitrags „Ein gutes Jahr“, der die Geschichte erzählt, wie ich vom Trader zum Investor wurde.

Jetzt gibt es also Butter bei die Fische. Ich mache mich nackig, indem ich euch zeige, wie ich mich in meinem ersten Jahr als Investor geschlagen habe.

Kleinanleger wie wir berechnen ihre Renditen auf unterschiedliche Art und Weise. Eine Methode, die mir zusagt, ist die einfache Rendite, die ich wie folgt ermittle.

Rendite = (Depotwert + Nettodividenden + Nettoverkaufserlöse – gesamtes investiertes Kapital) / gesamtes investiertes Kapital

Ordergebühren für Investitionen und Verkäufe werden dabei mit berücksichtigt, ebenso wie Steuern auf Dividenden und Steuern durch realisierte Kursgewinne.

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