Literatur-Empfehlungen

Heute bin ich kurz angebunden, denn morgen geht es im Morgengrauen nach Neapel. Doch vorher möchte ich euch gern noch einige themenbezogene Bücher ans Herz legen. Die Übersicht ist noch recht überschaubar.

Jedes der Bücher hat mich weitergebracht, sodass ich jedem (potentiellen) Kleinanleger nur empfehlen kann: lies, lies, lies!

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Die Angst vor dem Brexit geht um

Ein beliebter Spruch in der Finanzwelt lautet: „Kurse machen Nachrichten, nicht umgekehrt!“. Nachdem ich die Aktienmärkte nun knapp 2 Jahre lang beobachtet habe, muss ich sagen: An dieser Aussage ist was dran!

Im Juni und Juli des vergangenen Jahres wurde die Volatilität des DAX mit dem griechischen Schuldendrama erklärt. Ging es den Griechen davor und danach besser? Wohl kaum. Haben wir seitdem nochmal einen Bericht gesehen, der die Entwicklung der Aktienkurse deutscher Unternehmen mit der Griechenlandkrise in Verbindung gebracht hat? Ich zumindest nicht.

Im August und September musste China für die Kursverluste herhalten. Heute stehen DAX und S&P 500 höher als zu den damaligen Tiefstkursen. Wächst die chinesische Wirtschaft seitdem wieder schneller? Mitnichten.

Später wurden größere Kursausschläge wahlweise mit dem VW-Skandal, der FED-Zinserhöhung, der Ölpreisentwicklung oder dem Geflüster des Herrn Draghi erklärt.

Jeden Abend wollen die Journalisten den Bürgern eine sinnvolle Begründung für die Kursentwicklung liefern.

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Die perfekte Portfolio-Struktur

Ich lese immer wieder, dass 90% der Rendite durch die Aufteilung der verschiedenen Anlageklassen in einem Portfolio erklärt wird und lediglich 10% durch die Strukturierung innerhalb einer Anlageklasse – also beispielsweise durch die Auswahl bestimmter Aktien(-ETFs).

Anlageklassen sind z.B. Aktien(-fonds), Anleihen, Immobilien, Edelmetalle und weitere Rohstoffe.

Weiterhin gilt es zu unterscheiden zwischen schwankungsarmer Geldanlage (z.B. Festgeld, Tagesgeld, kurz- bis mittelfristige Staatsanleihen von Staaten höchster Bonität) und schwankungsreicher Anlage (z.B. Aktien, Rohstoffe)

André Kostolany sagte: „Wer gut schlafen will, kauft Anleihen. Wer gut essen will, kauft Aktien“. Ich will aber beides: gut essen und gut schlafen.

Eines vorweg: Die perfekte Portfolio-Struktur für alle Anleger gibt es nicht. Es kommt immer auf die Ziele des einzelnen Anlegers an und darauf, wie er mit Schwankungen des Vermögens zurechtkommt.

Ich bin jedoch zuletzt auf eine Portfolio-Struktur gestoßen, deren Performance mich extrem beeindruckt hat (im „Backtest“ über 75 Jahre), und zwar nicht nur wegen der hohen Rendite, sondern aufgrund eines nahezu perfekten Gleichgewichts zwischen hoher Rendite und geringer Volatilität.

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Die FDP mit einem Lichtblick

Wenn ich in politischen Sendungen höre, was die im Deutschen Bundestag vertretenden Parteien zur Rente und zur Besteuerung von Kapitalerträgen und Vermögen zu sagen haben, dann ist das oft einfach nur zum Heulen.

Auf den Internetseiten der CDU springen mir als Erstes zwei Links ins Auge: „Mitglied werden“ und „Spenden“. Unter „Politik A-Z“ suche ich vergeblich nach R wie Rente.

SPD und Grüne führten die Riester-Rente ein – ein unflexibles, renditeschwaches Gebühren-Monster, von dem vor allem die Versicherungskonzerne profitieren.

Anders bei der FDP. Dort bin ich auf folgendes Papier gestoßen, das gerade zwei Wochen alt ist.

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Unterschätzt nicht die Gebühren

Ihr könnt nicht beeinflussen, wie sich eure Aktien und Indexfonds entwickeln. Doch an einer Schraube könnt ihr drehen: die Gebühren. Unterschätzt sie nicht.

Das gilt beispielweise

  • bei der Wahl der Bank bzw. des Brokers,
  • bei der Auswahl eines ETFs,
  • bei der Bestimmung des Ordervolumens,
  • bei der Frage, ob ihr eine Aktie / einen Aktienfonds verkauft,
  • bei der Bestimmung des Handelsplatzes und der Uhrzeit eines Kaufs (aufgrund des Spreads).

Manche Banken verlangen 8 Euro pro Order, andere 12.
Manche Anleger kaufen immer für 1000 Euro, andere warten bis sie 2500 Euro angespart haben.
Manche Anleger kaufen US-Aktien außerhalb der Öffnungszeiten der US-Börse und nehmen einen deutlich höheren Spread in Kauf.
Manche Anleger kaufen Aktien von Schweizer Unternehmen und holen sich die zu viel bezahlte Quellensteuer nicht von den Schweizer Behörden zurück.

Sagt nicht: „Die paar Euro machen den Kohl nicht fett!“. Wenn ihr Kosten akzeptiert, die höher sind als sie sein müssten, setzt ihr eine negative Zinseszinslawine in Gang, die euch langfristig viel Geld kosten kann.

Rechnen wir es durch.

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Raus aus dem Hamsterrad!

Einige von euch dachten heute vielleicht dasselbe wie ich: „Donnerstag frei! Wie geil ist das denn?! Wäre das doch jede Woche so!“.

Spätestens am nächsten Tag ist dieser Gedanke wieder verflogen und man ist zurück im Hamsterrad. Arbeiten, Geld ausgeben, arbeiten, Geld ausgeben. Bis man 67 Jahre alt ist und eine mickrige Rente bekommt.

Geht es vielleicht auch anders? Ja, aber nicht von allein.

Die ersten Schritte sind

1.)   Ziele definieren.
2.)   Beantwortung der Frage: Wie viel von meinem monatlichen Einkommen muss ich zur Seite legen, um diese Ziele zu erreichen?
3.)   Schulden tilgen.
4.)   Sparen.
5.)   Risikoprofil erstellen.

Lasst mich etwas zu den 5 Schritten schreiben und euch anschließend von der Geschichte um Sabine und Burkhard Koch berichten.

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