Die Besten der Besten

Im Jahr 2016 wurden viele großartige Finanzblog-Beiträge veröffentlicht. Heute präsentiere ich euch meine Top 11.

 

# Klein anfangen beim Investieren statt All-In

„Ex-Studentin“ Jenny macht mir Angst. Beim Vermögensaufbau scheint sie bereits in jungen Jahren alles richtig zu machen. Sie bestimmte ihr Risikoprofil. Sie legte einen ordentlichen Sicherheitspuffer an. Sie informierte sich ausgiebig über das Investieren in Aktien. Sie fing mit kleinen Beträgen an. Sie streut breit. Sie investiert regelmäßig.

Ich finde es gespenstisch, wie sie alles richtig macht. Hier erfährst du mehr darüber:

https://exstudentin.wordpress.com/2016/05/26/klein-anfangen-beim-investieren-statt-all-in/

 

# Unser größter Wohlstandsvernichter – und was du dagegen tun kannst

Nico von Finanzglück ist Vater, Immobilienbesitzer, ETF-Investor und Fußballfan, also quasi der Domian unter den Finanzbloggern. Egal in welchem Bereich man einen guten Rat braucht – better call Nico!

Auch zum Thema Auto hat er einiges zu sagen:

http://finanzglueck.de/auto/

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Die FDP mit einem Lichtblick

Wenn ich in politischen Sendungen höre, was die im Deutschen Bundestag vertretenden Parteien zur Rente und zur Besteuerung von Kapitalerträgen und Vermögen zu sagen haben, dann ist das oft einfach nur zum Heulen.

Auf den Internetseiten der CDU springen mir als Erstes zwei Links ins Auge: „Mitglied werden“ und „Spenden“. Unter „Politik A-Z“ suche ich vergeblich nach R wie Rente.

SPD und Grüne führten die Riester-Rente ein – ein unflexibles, renditeschwaches Gebühren-Monster, von dem vor allem die Versicherungskonzerne profitieren.

Anders bei der FDP. Dort bin ich auf folgendes Papier gestoßen, das gerade zwei Wochen alt ist.

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Aktiensparen vs. Riester-Rente

Meine Eltern haben in ihrem Leben viele richtige Entscheidungen getroffen. Die Entscheidung, vor Jahren einen Riester-Vertrag abzuschließen, gehört meiner Meinung nach nicht dazu. Die Nachteile gegenüber dem Aktiensparen liegen für mich klar auf der Hand:

1.) Die langfristige Rendite am Aktienmarkt ist höher als die durchschnittliche Riester-Rendite.

2.) „Riestern“ bietet keinerlei Flexibilität. Man zahlt monatlich einen festen Betrag ein. Aktiensparen bietet die Möglichkeit, mal mehr, mal weniger zu investieren. Außerdem kann man sich zu jedem Zeitpunkt den gegenwärtigen Wert – oder nur einen Teil davon – auszahlen lassen.

3.) Aktiensparen generiert ein regelmäßiges Zusatzeinkommen durch Dividenden.

4.) Bei Aktien entscheidet man selbst, in welches Unternehmen man investiert. Kein Riester-Sparer weiß, wohin sein Geld fließt.

5.) Jedem 10-Jährigen kann ich verständlich machen, wie Unternehmen Geld verdienen und wie ich mit deren Aktien Geld verdiene. Um jeden Satz in einem Riester-Vertrag zu verstehen und sämtliche Kosten aufzudecken, muss ich schon eine Doktorarbeit darüber schreiben.

6.) Ich weiß nicht, was mit euren eingezahlten Riester-Beiträgen passieren würde, solltet ihr vor der ersten Auszahlung zu Tode kommen. Ehrlich gesagt will ich es auch nicht wissen. Doch ich kann euch sagen, was nach eurem Tod mit eurem Aktiendepot passiert: Es geht an eure Erben.

7.) Außerhalb Deutschlands kann mit diesem Riester-Zeug niemand etwas anfangen. Stellt euch vor, ihr lernt im Urlaub eine US-Amerikanerin oder einen US-Amerikaner kennen, verliebt euch, zieht in die USA, wechselt vielleicht sogar die Staatsbürgerschaft. Nun erzählt mal den Amis, dass ihr 15 Jahre lang „geriestert“ habt und die entsprechende Rente beziehen wollt. Sie werden euch auslachen.

Mit Riester-Verträgen kann man viel Geld verdienen – aber nur dann, wenn man als Berater tätig ist, seinen Kunden die Verträge andreht, eine fette Provision bekommt und diese in Aktien anlegt.

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