Auf der anderen Seite vom Großen Teich, an der New York Stock Exchange, sind einige ungewöhnliche Unternehmen an der Börse gelistet. Über eines davon, Rollins, das seit 3 Jahren auf meiner Watchlist steht, möchte ich euch heute einen Überblick verschaffen.
8 Tage im Paradies
Den Sommer 2019 habe ich abgeschlossen, wie ich ihn eingeleitet hatte: mit 8 Tagen in Tirol, Mitte Juni und Mitte September. Dabei gab es bei meinen sieben Ausflügen vom zweiten Trip nur eine einzige Überschneidung mit dem ersten Mal.
Bye, Bye, Tesla!
Dies ist mein 219. Tagebucheintrag, der mich einmal daran erinnern wird, warum ich am Wochenende des 17. und 18. August 2019 den Entschluss fasste, mich von meiner zweitgrößten Aktienposition zu verabschieden.
Spaß
Aktionär von Nike oder Disney zu sein, bereitet mir jede Woche enorme Freude – und das ganz unabhängig davon ob die Aktie gerade 30% gestiegen oder 30% gefallen ist. Von Tesla kann ich das nicht behaupten.
Kapitalintensität
Im Automobilgeschäft werden gewaltige Mengen an Kapital benötigt. Der Free Cash Flow ist bei allen großen Herstellern entweder negativ oder nur ein paar Prozentpunkte über Null. Auto-Aktien waren fürchterliche Investments in den letzten 30 Jahren.
Neue Spieler wie Tesla, Rivian, Nio, Lucid Motors, Faraday Future oder Byton brauchen extrem lange, um ihre Produktionskapazitäten hochzufahren. Tesla ist in den letzten Jahren stark gewachsen und immer noch gibt es mehr als 25 Automarken mit höheren Stückzahlen. Man kann das Geschäft nicht so gut skalieren wie z.B. Booking Holdings.
In Shanghai wird in Q4 oder Q1 die Produktion langsam mit kleinen Stückzahlen gestartet. Für ein drittes Werk nach Fremont und Shanghai ist noch kein Baubeginn in Sicht. Es fehlt schlicht das Geld für eine dritte Fabrik oder auch für traditionelle Werbung. Zudem sind die Ausgaben für Forschung und Entwicklung von 18% auf 6% (vom Umsatz) gesunken seit 2015.
Wann wird Tesla profitabel?
Meine bisherigen fünf Beiträge zur Mobilität (hier eine Übersicht) führten bislang zu über 14.000 Aufrufen und 170 Kommentaren. In Diskussionen über Tesla geht es häufig darum, dass das Unternehmen noch nicht profitabel arbeitet. Auf diesen Punkt möchte ich heute eingehen.
Zunächst das, worüber alle sprechen: Der Jahresfehlbetrag geteilt durch den Umsatz (d.h. die Nettoumsatzrendite) von 2009 bis 2018 und zusätzlich TTM (trailing twelve months), also für den Zeitraum Juli 2018 bis Juni 2019, um noch näher an der aktuellen Entwicklung zu sein.
Vor drei Monaten nahm Tesla 2,4 Mrd. Dollar an Kapital auf, über die Ausgabe von Anleihen und neuen Aktien, sodass Teslas Cash Ende Juni den neuen Rekordwert von 5 Mrd. Dollar erreichte. (Quelle)
BMW – Wie ein Unternehmen seine Zukunft verspielt
Dies ist mein fünfter Beitrag zur Zukunft der Mobilität. Hier eine Übersicht der bisherigen Beiträge:
- Juni 2019 – „Verbrennungsmotoren – Mein Nachruf auf ein totes Pferd“ (3.900 Aufrufe)
- Mai 2019 – „Elon und die Dinosaurier“ (2.900 Aufrufe)
- April 2019 – „Warum ich in Tesla investiert habe“ (3.900 Aufrufe)
- Februar 2019 – „Autonomes Fahren: Vergangenheit, Gegenwart & Zukunft“ (900 Aufrufe)
Heute soll es um BMW gehen.
Soll ich in diesen Immobilien-ETF investieren?
Unter meinen 215 Blogbeiträgen werdet ihr keinen finden, in dem es um Gold, P2P, Optionsstrategien, Kryptowährungen, Staatsanleihen oder Eigentumswohnungen geht, denn ich schreibe nur über Themen, für die ich mich selbst begeistere.
So auch heute, denn ich denke darüber nach, mein Portfolio nach fünf Jahren um einen Immobilien-ETF zu erweitern.
Vor acht Monaten investierte ich erstmals in einen ETF, der inzwischen einen Portfolioanteil von 22% erreicht hat, jedoch nur einen geringen Immobilienanteil von 3% aufweist (als REIT geführte Unternehmen).
Nach einiger Recherche ist der Kandidat für meinen zweiten ETF der iShares Developed Markets Property Yield UCITS ETF. Der Fonds bildet den Index FTSE EPRA/NAREIT Developed Dividend+ ab.
