Stericycle – Vom Fels ist nicht mehr viel übrig

Warren Buffett rät, in Unternehmen zu investieren, die ein Idiot führen kann, da „dies jederzeit passieren kann“.

In den vergangenen Monaten musste ich schmerzlich erfahren, dass Stericycle nicht zu diesen Unternehmen gehört. Seit 1993 wurden mehr als 400 kleine Firmen übernommen. Alles was aufmuckte wurde aufgekauft. Doch die Auswahl der Akquisitionen hat sich in den letzten Jahren erheblich verschlechtert.

Vor zwei Stunden wurde der Geschäftsbericht veröffentlicht – erneut eine Enttäuschung. Das Management scheint eine miese Entscheidung nach der anderen zu treffen.

Ich schreibe diesen Artikel auch, weil nach den letzten Quartalsberichten viele Besucher meinen alten Stericycle-Artikel aufgerufen hatten.

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Church & Dwight – Mein Defensiv-Champion auf dem Prüfstand

Hersteller von Haushaltswaren wie Waschmittel und Zahnpasta haben sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten als hervorragende Investments für Langfristanleger herausgestellt.

Das leuchtet ein. Jeder kauft diese Produkte – egal ob Millionär, Student, Rentner oder Arbeitsloser. Und zwar unabhängig von der Lage der Wirtschaft. Außerdem bleiben die Kunden in der Regel ihren Marken treu.

Wer sich nicht (oder nur wenig) mit dem Aktienmarkt beschäftigt, erwartet hier langweilige, langsam wachsende Unternehmen mit einem geringeren Shareholder Value als beispielsweise Automobilhersteller. Doch genau das Gegenteil ist der Fall.

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Hermès International: Veredelung meines Depots

Morgen wird in meiner Heimatstadt Berlin gewählt. Selbstverständlich werde auch ich meine Stimme abgeben und falls du in Berlin wahlberechtigt bist, hoffe ich, dass du das ebenfalls tun wirst.

Die Linkspartei forderte – wie in jedem Wahlkampf – die Anhebung des Spitzensteuersatzes und die Wiedereinführung der Vermögenssteuer. Stichwort: Umverteilung.

Für mich wird die Umverteilung am Montag beginnen. Das Vermögen der reichsten Menschen der Welt wird ab dann in meine Tasche fließen.

„Wie bitte? Hat Stefan jetzt völlig den Verstand verloren?“

Nein. Ich werde Miteigentümer eines der ältesten, profitabelsten und berühmtesten Luxusgüter-Herstellers: Hermès International mit Sitz in Paris.

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Altersvorsorge mit Nike-Aktien? Just do it!

Heute verkünde ich – stolz wie Bolle – Miteigentümer von Nike geworden zu sein.

Nike begeisterte mich bereits als kleiner Junge. Die nächsten Sneaker Turnschuhe? Wieder von Nike – keine Frage! Rucksack, T-Shirt, Pulli, Socken? Nike!

Ich erinnere mich noch gut an einen Nike-Werbespot aus dem Jahr 1995, in dem die Tennis-Legenden Pete Sampras und Andre Agassi auf den Straßen New Yorks ein Netz spannen und Tennis spielen. Einfach unvergesslich. Die heutigen Spots sind nicht weniger beeindruckend:

Heute ist Nike nach wie vor die Nummer Eins in der Branche. Vor kurzem las ich, dass 27% der Teenager der oberen Einkommensklasse Nike als ihre Lieblingsbekleidungsmarke angeben – im Vergleich zu 22% im Vorjahr. Keine andere Marke hat es hier in den zweistelligen Bereich geschafft. Nikes Führungsrolle im Bereich Schuhe ist sogar noch stärker und liegt in der gleichen Gruppe bei 50% im Vergleich zu 43 % im Vorjahr. Das ist die erste Marke, die das je geschafft hat. (Quelle)

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Das Haar in der Suppe

Mehr als sechs Monate sind vergangen seit der Veröffentlichung meines Artikels: Tolle Unternehmen – und warum ich ihre Aktien (noch) nicht kaufe.

Ihr würdet nicht glauben, wie viele Unternehmen ich seitdem analysiert habe. Das läuft mittlerweile  ganz automatisch: Ich sehe ein Produkt – egal ob auf der Straße, im Büro, im Supermarkt oder in der Glotze – und stelle mir zwei Fragen: 1.) Welches Unternehmen? 2.) Könnte eine Beteiligung an diesem Unternehmen eine gute Investition sein? Dann beginnt die eigentliche Analyse.

Und so habe ich inzwischen genug Material für einen zweiten Teil des eingangs erwähnten Beitrags, der sich großer Beliebtheit erfreute.

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I don’t mess with Mrs. Clinton

With a heavy heart, I have to tell you that I have sold all my Gilead Sciences shares today. What’s the reason behind this?

See what Hillary Diane Rodham Clinton, former First Lady and Secretary of State, nominee of the Democratic Party for President of the United States, told a crowd last week in Cleveland, Ohio:

„Your tax dollars helped support the research that is used to create those drugs in the first place. Your tax dollars support the Food and Drug Administration that tests those drugs to determine whether or not they are safe and effective to be able to go to market. And then we end up in America paying the highest price for those drugs that we have helped to create. We have got to take this on.“

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