I don’t mess with Mrs. Clinton

With a heavy heart, I have to tell you that I have sold all my Gilead Sciences shares today. What’s the reason behind this?

See what Hillary Diane Rodham Clinton, former First Lady and Secretary of State, nominee of the Democratic Party for President of the United States, told a crowd last week in Cleveland, Ohio:

„Your tax dollars helped support the research that is used to create those drugs in the first place. Your tax dollars support the Food and Drug Administration that tests those drugs to determine whether or not they are safe and effective to be able to go to market. And then we end up in America paying the highest price for those drugs that we have helped to create. We have got to take this on.“

What’s the background?

Biotech company Gilead Sciences has made a mint of money on selling their HCV drugs for $1,000 per pill – no secret that it’s much cheaper in other countries around the world.

Over the last year, Mrs. Clinton didn’t grow tired of telling her potential voters that she’s not delighted.

Hillary Clinton Gilead Sciences

At the beginning of 2015, India rejected the patent application for Gilead’s blockbuster drug Harvoni, so now all companies can sell generic medications with the same (!) ingredient for much cheaper price.

She’s not yet President. She would need majority in Congress. PhRMA and the rest of the pharmaceutical lobby are very powerful in the United States, as I have told you in a former article about Gilead. Gilead has a P/E ratio of 7.

I don’t know what is going to happen, but I don’t want to take that risk, as there are hundreds of other great companies to buy. With Clinton getting President of the United States, I just don’t feel well being the owner of a company that takes $1,000 for one pill.

See the costs of standard 12-week Harvoni treatment in the US, Canada, Europe, India, Egypt and Australia.

Harvoni prices

It’s time to say goodbye after 364 days being an owner of Gilead. I don’t want to mess with Mrs. Clinton.

Don’t worry. I will reinvest the cash.

PS: I also sold Amgen today for the same reason.

Of course I won’t stop investing in the health care market, as I am sure it will continue being one of the best performing sectors over decades. At the moment, I feel well positioned with Johnson & Johnson, Cerner and Stericycle (33% of my portfolio).

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12 Gedanken zu „I don’t mess with Mrs. Clinton

  1. Hi, ich hoffe für dich, dass der Aktienkurs von Gilead 2017 kein großes Comeback feiert. Die Aktie ist mit einem KGV von unter 10 im Moment sehr günstig bewertet. Und nur weil ein Politiker im Wahlkampf etwas anprangert bekommst du Angst? Die Lobby dieser Industrie ist sehr groß und es wäre das erste „Wahlversprechen“ das auch tatsächlich umgesetzt wird. Das ist doch nur Populismus von Clinton.
    Von daher- bevor die Pharma branche tatsächlich unter solchen beschlüssen leiden würde- schneit es morgen eher. Dazu müsste mit Gesetzen in die Preisbildung des freien Marktes eingegriffen werden. In den USA ist zwar vieles verrückt, aber das ist juristisch schwer zu erreichen.
    LG

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  2. sagt man nicht „politische Börsen haben kurze Beine“? noch ist ja Clinton nicht Präsidentin, und auf der ihr Geschwätz würd ich nicht so viel geben, aber ich bin sicher Du findest einen guten Ersatz.

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    • Danke, Beatrix!

      Googelt man z.B. „Clinton Gilead“, so wird mein Artikel auf der ersten Seite angezeigt. In den USA wird das vermutlich anders sein. Na jedenfalls war auch ein Grund, den Artikel auf Englisch zu schreiben, im Tracking zu sehen wie viele englischsprachige Leser auf meinen Blog kommen.

      Ich experimentiere gern mal ein wenig herum. Stolz bin ich darauf, bei der Google-Suche nach „Vermögensaufbau Blog“ an 6. Stelle gelistet zu werden oder bei „Portfolio Struktur“ an 2. Stelle oder bei „Sparplan MSCI World“ an 7. Stelle oder bei „Schäuble Bonds“ an 4. Stelle. Lustig finde ich z.B. dass ich bei „Finanzpornographie“ an 2. Stelle komme oder bei „Deutsches Geld“ an 5. Stelle.

      Viele Grüße, Stefan

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  3. Ich sehe jetzt unabhängig von Clinton bei Gilead gewisse Parallelen zu Apple. Beide gehören zu den profitabelsten Unternehmen, die es an der Börse zu kaufen gibt. Bei beiden hängt der Umsatz im Wesentlichen an einem enorm erfolgreichen Produkt.
    Die KGVs von beiden sind so niedrig im Vergleich zu Konkurrenz, dass ich bei beiden nachkaufe und nicht verkaufe.

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    • Hallo Theresa,

      in der ersten Jahreshälfte 2015 habe ich mir täglich die Chartanalysen von Rocco Gräfe angesehen. Dann habe ich den Schalter umgelegt von kurzfristigem Trading auf langfristige Investition, von Chartanalyse auf Fundamentalanalyse.

      Viele Grüße, Stefan

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