Ein neuer Stern am Finanzblog-Himmel

Der Zusammenhalt unter (Finanz-)Bloggern ist wirklich beeindruckend. Man sieht andere Blogs nicht als Konkurrenten um Leser und mögliche Werbeeinnahmen. Es ist eine große Gemeinschaft.

Man hilft sich gegenseitig bei komplexen Sachverhalten, diskutiert fleißig untereinander, verteidigt die Kollegen bei Angriffen von Lesern unter der Gürtellinie, verlinkt andere Blogs und fährt sogar durch ganz Deutschland für privat organisierte Blogger-Treffen. Toll!

Besonders gefällt mir, dass nahezu alle Finanzblogger – anders als viele Bankberater – von den Strategien berichten, die sie auch mit ihrem eigenen Privatvermögen umsetzen und von denen sie absolut überzeugt sind.

Und so ist es mir eine Freude, euch heute einen 4 Monate jungen Blog vorzustellen, den ich gestern entdeckt habe und der bei vielen von euch eine ähnliche Begeisterung auslösen wird wie bei mir. Ich denke, dieser Blog bekommt noch längst nicht die Aufmerksamkeit, die er verdient.

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Ein gutes Jahr (Teil 1)

Meine Geburtsstunde als Investor war der Vormittag des 25. August 2015. Ich nutzte den weltweiten Marktcrash, um meine ersten Positionen zu eröffnen – mit dem Ziel, langfristig an diesen Unternehmen beteiligt zu bleiben.

Seitdem ist ein Jahr vergangen – ein guter Zeitpunkt, um zurückzublicken und meine Rendite für das erste Jahr zu ermitteln. Doch eines nach dem anderen.

Die Vorgeschichte

Im ersten Halbjahr 2014 fühlte ich mich wohl damit, mein Vermögen auf dem Girokonto herumliegen zu haben. Ich hatte kein Depotkonto und noch nicht mal ein Tagesgeld- oder Festgeldkonto. Über Vermögensaufbau machte ich mir keine Gedanken. Und für den Beginn der Altersvorsorge hätte ich noch ein paar Jahre Zeit, dachte ich mir. Wenn ich heute an diese Zeit zurückdenke, wird mir schwindelig. Wer war dieser Typ, der sein Vermögen zinslos vergammeln ließ?

Den Aktienmarkt hielt ich für eine Spielwiese reicher Schnösel und gieriger Spekulanten. Börse war für mich Gordon Gekko.

Gordon Gekko
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Danke!

Nach 100 Beiträgen ist es Zeit für ein kurzes Zwischenfazit.

Zunächst die gute Nachricht: Ich habe heute die Seite „Basis“ für euch überarbeitet. Vorher war es lediglich eine Abstellkammer für ein paar Links. Nun findet ihr dort meine fünf zentralen Themenbereiche chronologisch geordnet und mit Links zu den wichtigsten Beiträgen versehen.

Vor neun Monaten haben mich vor allem zwei Ziele angetrieben, diesen Blog ins Leben zu rufen.

1.) Ich hatte viel Wissen angesammelt, an dem ich meine Freunde und Bekannten teilhaben lassen wollte. Die meisten von ihnen hielten Aktien – wie auch ich vor zwei Jahren – für Teufelszeug, von dem man die Finger lassen sollte. Viele hatten eine weniger gute oder gar keine Strategie für Vermögensaufbau und Altersvorsorge. Ich wollte möglichst vielen Freunden dabei helfen, die Angst vor Aktien zu überwinden, so wie ich es zuvor durch angesammeltes Wissen bei mir selbst geschafft hatte.

2.) Ich wollte meine Gedanken und Analysen aufschreiben, um sie selbst später noch einmal abrufen zu können.

Nie im Leben hätte ich damit gerechnet, dass der Blog so viele Leser anziehen und begeistern würde. Der zahlreiche Zuspruch in den Kommentaren und Mails hat mich überwältigt und hält mich bei der Stange, denn er zeigt mir, dass der Blog euch einen echten Mehrwert bietet.

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Interessantes aus dem Netz

In letzter Zeit stieß ich auf viele großartige Artikel. Hier eine kleine Auswahl.

 

  • Oliver über den Selbstbetrug bei der Dividenden-Strategie

http://frugalisten.de/die-dividenden-strategie-der-grosse-selbstbetrug/

 

  • Tim beschreibt, wie man mit Klopapier ein Vermögen aufbauen kann

http://timschaefermedia.com/mit-seife-cola-zahnpasta-klopapier-millionaer-werden/

 

  • Holger verrät, wie man Freunden erklärt, warum man in ETFs investiert

http://zendepot.de/so-erklaerst-du-deinen-freunden-warum-du-in-etfs-investierst/

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Dummes deutsches Geld

15 oder 16 Jahre ist es her, dass ich zum ersten Mal ein Moped fuhr. Doch ich erinnere mich so gut, als wäre es gestern gewesen.

Hinter dem Haus, in dem meine Großeltern damals lebten, befindet sich ein Weg, auf dem täglich nur eine Hand voll Fahrzeuge unterwegs sind. Dort passierte es. Ich schnappte mir meine saphirblaue Schwalbe, die etwa doppelt so alt war wie ich, und fuhr los.

Die Strecke führte weit genug geradeaus, um auf der Hälfte der Strecke in den 3. Gang hochzuschalten. Doch ich hatte so viel mit diesem neuen Fahrerlebnis zu tun, dass ich mich nicht traute. Und so fuhr ich einige Zeit mit Vollgas im 2. Gang.

Genauso investieren die meisten Deutschen ihr Geld: hohe Gebühren (Benzinkosten), lausige Verzinsung (Geschwindigkeit). Sie setzen auf Sicherheit statt auf Rendite. Die Medien tragen leider einen erheblichen Teil dazu bei, dass die Leute schlecht informiert und ängstlich sind. Mir ging es vor 2 Jahren genauso.

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Warum ich nicht in Indexfonds investiere

Vor 7 Monaten ging ich auf die Vorteile von Indexfonds ein:

Idee: Monatlicher ETF-Sparplan auf den MSCI World Index

Der Beitrag war sehr beliebt, liegt von der Anzahl der Aufrufe her auf Platz 6 meiner 97 Artikel.

Indexfonds (mit ETFs als Teilbereich) sind eine großartige Möglichkeit für Kleinanleger, sich mit geringem Zeitaufwand an den Aktienmarktrenditen zu beteiligen und gleichzeitig kostengünstig eine breite Streuung über viele Unternehmen zu erzielen.

Heute möchte ich darlegen, weshalb ich nicht in Indexfonds investiere.

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