Auswertung der Wahlprogramme zur Bundestagswahl 2017

Die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag rückt näher. Es sind noch 55 Tage.

Anne Will, Sandra Maischberger, Maybrit Illner und Frank Plasberg sind momentan in der Sommerpause – also übernehme ich.

Vor sechs Wochen deutete ich in meinem Beitrag „Wer hat die Lösungen?“ auf dringende Probleme hin, die zeitnah von der Spitzenpolitik gelöst werden müssen.

Zahlreiche Fragen blieben offen, denn die meisten Parteien feilten noch an ihrem Wahlprogramm. Das hat sich nun geändert.

Der Wahl-O-Mat ist eine tolle Entscheidungshilfe. Es wird jedoch noch mindestens 4 Wochen dauern, bis er uns zur Verfügung gestellt wird.

Das Deutsche Aktieninstutut – einer der großartigsten Verbände des Landes – hat vor drei Tagen ein 66-seitiges Positionspapier veröffentlicht.

Darin wird aus den Wahlprogrammen der CDU/CSU, SPD, Die Linke, Bündnis 90 / Die Grünen, FDP und AfD zitiert, und zwar zu den Themen, die für das große Thema meines Blogs – Vermögensaufbau – relevant sind. Dafür hat das Deutsche Aktieninstitut die Wahlprogramme kategorisiert in Finanzmärkte, Altersvorsorge, Steuern, Digitalisierung, Bürokratieabbau sowie 7 weitere Kategorien. Zusätzlich ist hinter jedem Zitat ein Kommentar des Deutschen Aktieninstituts zu finden.

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Wer hat die Lösungen?

Der Countdown läuft: Noch rund 100 Tage bis zur Wahl des 19. Deutschen Bundestags.

Meine letzten vier politischen Beiträge haben 35% mehr Kommentare hervorgerufen als meine letzten zehn nicht-politischen Beiträge. Das ist der eine Grund für diesen Beitrag, der möglicherweise Auftakt einer kleinen Beitragsreihe über die nächsten 100 Tage werden wird. Der zweite Grund ist, dass der Erfolgsgrad des Vermögensaufbaus auch von politischen Entscheidungen abhängt.

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Ryanair und die öffentlich-rechtlichen Medien

Gestern lief ein 60-minütiger Beitrag auf Phoenix, der mich sehr aufgeregt hat. Es ging um die Frage, wie Ryanair es schafft, seine Tickets so günstig anzubieten und trotzdem profitabel zu sein.

Ich hatte mich auf eine objektive Berichterstattung gefreut. Phoenix gehört zu den Öffentlich-Rechtlichen. Wie naiv war ich, einen objektiven Bericht zu erwarten.

Der Beitrag stand exemplarisch für die typische Argumentation der linksgrünen Medien, von der ich mich mehr und mehr abwende.

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Frau Nahles, es reicht!

Zunächst möchte ich klarstellen, dass ich allerhöchsten Respekt habe vor der Arbeit eines Bundeskanzlers oder eines Bundesministers. Ich würde sogar sagen: Diese Menschen sollten deutlich mehr verdienen als bisher, angesichts des öffentlichen Drucks und der hohen Verantwortung.

Ottmar Hitzfeld tat mir Leid in seinen letzten Monaten als Bayern-Trainer. Ihm war deutlich anzusehen, wie sehr ihm der Druck zusetzte. Bei Angela Merkel geht es mir ähnlich. Als Physikerin hätte sie ein entspannteres Leben führen können und sie hätte dabei auch nicht schlecht verdient. Doch sie entschied sich anders und strebt nun sogar eine vierte Amtszeit im wichtigsten deutschen Amt an.

Bevor es richtig losgeht mit dem heutigen Thema Rente, würde ich mich freuen, wenn ihr mir eure Meinung zu folgender Frage mitteilen würdet.

 

Mir fällt es wirklich schwer, über Frau Nahles und die Politik der Sozialdemokraten zu schreiben, ohne ausfallend zu werden, aber ich versuche es mal.

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Warum ich nicht in Indexfonds investiere

Vor 7 Monaten ging ich auf die Vorteile von Indexfonds ein:

Idee: Monatlicher ETF-Sparplan auf den MSCI World Index

Der Beitrag war sehr beliebt, liegt von der Anzahl der Aufrufe her auf Platz 6 meiner 97 Artikel.

Indexfonds (mit ETFs als Teilbereich) sind eine großartige Möglichkeit für Kleinanleger, sich mit geringem Zeitaufwand an den Aktienmarktrenditen zu beteiligen und gleichzeitig kostengünstig eine breite Streuung über viele Unternehmen zu erzielen.

Heute möchte ich darlegen, weshalb ich nicht in Indexfonds investiere.

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Der Interne Zinsfuß als Königsweg der Rendite-Ermittlung

Eine Investition in Aktien führt zwangsläufig zu der Frage, wie erfolgreich man sich dabei anstellt, denn die Spanne zwischen Lieschen Müller und Warren Buffett ist enorm.

In drei Beiträgen hatte ich meine Rendite bisher dargestellt:
Rendite-Update Februar
Rendite-Update Januar
Rendite-Update Dezember

Von Monat zu Monat optimierte ich die Berechnungslogik, um im letzten Beitrag schließlich zu folgender Formel zu gelangen:

Rendite = (Depotwert + Nettodividenden + Verkaufserlöse – gesamtes investiertes Kapital) / gesamtes investiertes Kapital

Mittlerweile ist mir klar, dass das noch längst nicht die beste Art der Berechnung ist.

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