Danke!

Nach 100 Beiträgen ist es Zeit für ein kurzes Zwischenfazit.

Zunächst die gute Nachricht: Ich habe heute die Seite „Basis“ für euch überarbeitet. Vorher war es lediglich eine Abstellkammer für ein paar Links. Nun findet ihr dort meine fünf zentralen Themenbereiche chronologisch geordnet und mit Links zu den wichtigsten Beiträgen versehen.

Vor neun Monaten haben mich vor allem zwei Ziele angetrieben, diesen Blog ins Leben zu rufen.

1.) Ich hatte viel Wissen angesammelt, an dem ich meine Freunde und Bekannten teilhaben lassen wollte. Die meisten von ihnen hielten Aktien – wie auch ich vor zwei Jahren – für Teufelszeug, von dem man die Finger lassen sollte. Viele hatten eine weniger gute oder gar keine Strategie für Vermögensaufbau und Altersvorsorge. Ich wollte möglichst vielen Freunden dabei helfen, die Angst vor Aktien zu überwinden, so wie ich es zuvor durch angesammeltes Wissen bei mir selbst geschafft hatte.

2.) Ich wollte meine Gedanken und Analysen aufschreiben, um sie selbst später noch einmal abrufen zu können.

Nie im Leben hätte ich damit gerechnet, dass der Blog so viele Leser anziehen und begeistern würde. Der zahlreiche Zuspruch in den Kommentaren und Mails hat mich überwältigt und hält mich bei der Stange, denn er zeigt mir, dass der Blog euch einen echten Mehrwert bietet.

Das Schreiben macht mir viel Spaß und ich habe im Austausch mit euch viel dazugelernt.

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei mehr als 10.000 Lesern in 60 Ländern für 400 Kommentare und 40.000 Aufrufe, die von Monat zu Monat ansteigen.

Aufrufe
Ebenfalls bedanke ich mich herzlich bei den zahlreichen Bloggern, die mich auf ihren Blogrolls aufgeführt haben und die meine Beiträge verlinkt haben in ihren Blogs, auf Twitter und Facebook.

Ich werde versuchen, den Blog immer weiter zu verbessern. Euch ist sicher aufgefallen, dass die Beiträge ausführlicher geworden sind und dass ich mehr persönliche Note reinbringe und immer weniger Quellenangaben vergesse. 😉

Doch auch abseits der Beiträge hat sich in den letzten Monaten einiges getan. So habe ich der Startseite eine Blogroll und weitere nützliche Links hinzugefügt sowie eine Kommentar-Leiste mit Foto. Im Bereich „Depot“ aktualisiere ich mittlerweile monatlich meinen Depotstand. Bei „Über mich“ seht ihr inzwischen auch ein Bild von mir. Die Seite „Über den Blog“ habe ich nochmal komplett überarbeitet und die Optimierung unter „Basis“ hatte ich ja eingangs angesprochen.

In etwa drei Wochen werde ich Buy & Hold ein erstes Jahr lang durchgezogen haben. Dann werde ich ausführlich auf meine Gesamtrendite anhand verschiedener Berechnungsmethoden, die Rendite meiner Benchmarks und meiner Einzelwerte eingehen und das Thema Überrendite diskutieren.

Anbei noch einige Statistiken aus dem Tracking.

Geografische Verteilung meiner Leser:

85 % – Deutschland
6% – Österreich
4 % – Schweiz
1% – USA
4% – übrige Länder

Fleißigste Kommentatoren

23 – Dummerchen
22 – Jenny (Ex-Studentin)
20 – Christopher (easydividend)
17 – Felix
16 – Sebastian (Freelancer)

Wo seid ihr hergekommen?

2.387 – Google
733 – Tim Schäfer Media
339 – Intelligent investieren
234 – Plutusandme
194 – WordPress Reader
174 – Facebook
169 – Armer Charlie
165 – Sauerkraut und Zaster
162 – Dividend Growth Center
[…]

Beliebteste Seiten und Beiträge

14.552 – Startseite / Archiv
2.495 – Depot
1.240 – Über mich
1.134 – Basis
722 – Die Geldanlage der meisten Deutschen ist eine Katastrophe!
630 – Über den Blog
564 – Die perfekte Portfolio-Struktur
562 – Von Kühen und Kleinanlegern
534 – Sparen
451 – Dummes deutsches Geld
444 – Warum ich lieber Church & Dwight kaufe als Procter & Gamble
429 – Idee: Monatlicher ETF-Sparplan auf den MSCI World
417 – Mein Weg
407 – Die beste Aktie der Welt (?)

Bester Tag: 23. Februar (635 Aufrufe)

Bester Wochentag: Dienstag (15 % der Aufrufe)

Beste Uhrzeit: 21 bis 22 Uhr (8 % der Aufrufe)

 

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10 Gedanken zu „Danke!

  1. 100 Beiträge… Du Verrückter. 😀 Wir haben ja zeitgleich angefangen und ich bin froh, dass wir beide noch aktiv sind. Die Basis-Seite ist ebenfalls eine gute Idee. Habe ich demnächst auch vor, weil es bei so vielen Beiträgen an Übersichtlichkeit verloren geht.

    Gefällt 1 Person

  2. Glückwunsch zum 100.! Ich würde niemals so viele Beiträge in so kurzer Zeit schreiben können! Wahnsinn!
    Und ich bin schon auf die Ergebnisse des Benchmark-Vergleichs gespannt – ich bin mir sicher, dass Du in diesem Jahr erfolgreicher warst. Möge es so weiter gehen! (Und natürlich werfe ich ein wachsames Auge auf Deine Renditeberechnung ;-)!

    Liebe Grüße
    Dummerchen

    Gefällt 1 Person

  3. Guter & informativer Blog – über den ich eher zufällig gestolpert bin.
    Ich finde es sehr gut dass nicht alles voll mit Werbung ist. Ich habe das Gefühl du willst wirklich Geld an der Börse machen und nicht nur darüber schreiben, und das Geld dann mit Werbung machen 🙂 Bei einigen Blogs hat man ja das Gefühl die schreiben nur über eine „Nische“ – haben „fiktive“ Musterdepots, und machen das Geld mit Werbung, Links zu Amazon, Kostenpflichtigen eBooks etc.
    Persönlich finde ich jedoch, dass die „motivation“ hinter „finanziell Frei“ vielleicht überdacht werden könnte. Bei fast jedem Blog ließt man das gleiche: „Ich will früh in Rente“ „Aufhören zu Arbeiten“, „Weniger Arbeiten“, …
    Ich für meinen Teil liebe meinen Job. Ich freue mich Montags auf das Büro, auf die Menschen, auf meinen Job. Ich bin Software Entwickler: Und wenn ich nicht im Büro Programmieren würde, würde ich es zuhause machen (Ohne dafür Geld zu bekommen!). Es ist mehr ein Hobby als ein Job. Und hier ist der Schlüssel: Ja, sehr Klischee behaftet das Zitat, aber:
    Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.
    Konfuzius
    Neben den Investitionen an der Börse sollte man nie die Investition in sich selber, in Bildung und Wissen vergessen!

    Gefällt mir

    • Hi Christoph,

      ich bin in einem ähnlichen Bereich tätig, aber eher in der IT-Beratung als Entwicklung. Mit meinen 30 Jahren hatte ich bisher drei Arbeitgeber. Bei allen hatte ich Montagmorgens auf dem Weg zur Arbeit ein Lächeln im Gesicht, denn ich hatte sehr coole Kollegen und einen Job der mir großen Spaß macht.

      Finanzielle Freiheit ist auch gar nicht mein Hauptantrieb. Das ergibt sich nur zufällig aus zwei anderen Dingen.

      Erstens: Meine Eltern haben mich zur Sparsamkeit erzogen und im BWL-Studium habe ich gelernt, knappe Güter wie Geld möglichst effizient einzusetzen und stets nutzenmaximierend zu denken. Ein Beispiel: Ich gehe in einen Supermarkt und sehe eine Tafel No-Name-Schokolade für 49 Cent und daneben die von Milka für 99 Cent. Ich frage mich: Rechtfertigt der etwas bessere Geschmack von Milka einen Preisaufschlag von einhundert Prozent? Mit diesem Denken bleiben bei mir etwa 50% meines Nettoeinkommen jeden Monat übrig.
      Das bedeutet nicht, dass ich mir nicht hin und wieder Luxus gönne, aber in 8 von 10 Fällen entscheide ich auf diese Weise

      Zweitens: Intelligentes Investieren. Auch unabhängig von Zielen wie finanzieller Freiheit oder vorzeitiger Rente denke ich mir: Warum sollte ich mein Geld in unflexiblen, teuren, renditeschwachen Versicherungsprodukten anlegen, wenn ich einen Weg kenne, es flexibel, kostengünstig und renditestark anzulegen?

      Aus diesen beiden Überlegungen ergibt sich für mich die Möglichkeit finanzieller Unabhängigkeit.

      Was ich damit anstellen würde, ist eine gute Frage. Ich denke, das Leben ist von zu großer Unsicherheit geprägt, um das in meinem Alter beantworten zu können. Werde ich in zehn Jahren Single sein oder eine Partnerin und Kinder haben?
      Bei meinem jetzigen Arbeitgeber hatte ich mich 2011, 2012 und 2014 beworben. Bei den ersten beiden Bewerbungen wurde ich nicht mal zum Vorstellungsgespräch eingeladen.
      Vor zwei Jahren konnte ich mir auch noch nicht vorstellen, auch nur 50 Euro in den Aktienmarkt zu investieren.

      Vielleicht entschließe ich mich in einigen Jahren, das Segeln zu lernen, ein Boot zu kaufen und die Welt zu umsegeln. Vielleicht bringe ich auch Kindern bei, Fußball und Tennis zu spielen, ohne mich dafür bezahlen zu lassen. Möglicherweise schreibe ich ein Buch oder werde Vermögensberater. Vielleicht arbeite ich auch mit 60 Jahren noch im jetzigen Job. Das beeinflusst meine Spar- und Investitionsentscheidungen nicht.

      Und ich gebe dir Recht: Die wichtigste Investition ist die Investiton in Bildung/Wissen.

      Viele Grüße, Stefan

      Gefällt mir

  4. Einen super Blog hast du hier aufgezogen Stefan!
    Vor allem deine nüchterne Art und deine sehr ausgiebig-detaillierten Analysen stechen heraus.
    Schön, dass Stock-Picker die Fahne hochhalten. Mach weiter so!

    Wir sehen uns bald, Sebastian

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