Mein erster ETF-Kauf nach 4 Jahren als Aktionär

Gestern, vier Tage nachdem Konsumenten rund um den Globus den „Cyber Monday“ zu Amazons umsatzstärkstem Tag der Firmengeschichte machten, habe ich mir ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk gemacht.

Jenny hat es schon. Nico auch. Und Oliver, Holger, Albert, um nur einige zu nennen.

Die Rede ist vom exchange-traded fund.

Nun ist ein ETF-Kauf eines Finanzbloggers nichts Besonderes. Wenn man allerdings in seinen bisherigen 4 Jahren als Aktionär der ETF-Versuchung widerstehen konnte, dann ist das einen Blogbeitrag wert.

Dabei möchte ich drei Fragen beantworten: woher der Sinneswandel; für welchen Index habe ich mich entschieden und warum; und welcher ETF auf diesen Index ist es geworden und aus welchen Gründen.

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Am Ende hat man einen Zoo

Nachdem es hier im Blog zuletzt um zottelige Bären, dickhäutige Elefanten und fette Enten ging, wird es auch heute wieder tierisch zur Sache gehen. Ich möchte mich (aber vor allem euch!) mit der Frage beschäftigen: Diversifikation oder Konzentration?

Dieser Frage kann man sich auf verschiedenen Wegen nähern.

a) Diversifikation zwischen Anlageklassen
b) Einzelaktien vs. ETFs
c) Einzelaktien: wenige vs. viele

Im Folgenden soll es um C gehen. Dieser Punkt ist bereits komplex genug für einen ausführlichen Beitrag.

Was hat das mit Tieren zu tun?

Warren Buffett sagte einst: „Ich kann mich nicht mit 50 oder 75 Dingen beschäftigen. Das ist Arche-Noah-Investing – am Ende hat man einen Zoo. Ich stecke gern beträchtliche Summen in wenige Dinge.“

Arche Noah

Wenn mich nicht alles täuscht, stammt dieses Zitat aus den Fünfziger oder Sechziger Jahren, als Buffett seine Investment-Entscheidungen noch weitgehend allein traf, und zwar noch nicht bei Berkshire Hathaway, sondern bei Buffett Partnership.

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