Unterschätzt nicht die Gebühren

Ihr könnt nicht beeinflussen, wie sich eure Aktien und Indexfonds entwickeln. Doch an einer Schraube könnt ihr drehen: die Gebühren. Unterschätzt sie nicht.

Das gilt beispielweise

  • bei der Wahl der Bank bzw. des Brokers,
  • bei der Auswahl eines ETFs,
  • bei der Bestimmung des Ordervolumens,
  • bei der Frage, ob ihr eine Aktie / einen Aktienfonds verkauft,
  • bei der Bestimmung des Handelsplatzes und der Uhrzeit eines Kaufs (aufgrund des Spreads).

Manche Banken verlangen 8 Euro pro Order, andere 12.
Manche Anleger kaufen immer für 1000 Euro, andere warten bis sie 2500 Euro angespart haben.
Manche Anleger kaufen US-Aktien außerhalb der Öffnungszeiten der US-Börse und nehmen einen deutlich höheren Spread in Kauf.
Manche Anleger kaufen Aktien von Schweizer Unternehmen und holen sich die zu viel bezahlte Quellensteuer nicht von den Schweizer Behörden zurück.

Sagt nicht: „Die paar Euro machen den Kohl nicht fett!“. Wenn ihr Kosten akzeptiert, die höher sind als sie sein müssten, setzt ihr eine negative Zinseszinslawine in Gang, die euch langfristig viel Geld kosten kann.

Rechnen wir es durch.

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Der Interne Zinsfuß als Königsweg der Rendite-Ermittlung

Eine Investition in Aktien führt zwangsläufig zu der Frage, wie erfolgreich man sich dabei anstellt, denn die Spanne zwischen Lieschen Müller und Warren Buffett ist enorm.

In drei Beiträgen hatte ich meine Rendite bisher dargestellt:
Rendite-Update Februar
Rendite-Update Januar
Rendite-Update Dezember

Von Monat zu Monat optimierte ich die Berechnungslogik, um im letzten Beitrag schließlich zu folgender Formel zu gelangen:

Rendite = (Depotwert + Nettodividenden + Verkaufserlöse – gesamtes investiertes Kapital) / gesamtes investiertes Kapital

Mittlerweile ist mir klar, dass das noch längst nicht die beste Art der Berechnung ist.

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In 5 Schritten zum Aktienkauf

Übermorgen ist es wieder soweit: Ich beteilige mich an einem Unternehmen. Wie immer werde ich anschließend einen Artikel darüber schreiben.

Übermorgen?! Wieso das denn?

Sowohl beim Giro-, als auch beim Depotkonto entschied ich mich für das beste Angebot. Leider dauert es bei diesen Banken 2 Tage, bis Geld vom Girokonto auf dem Depotkonto ankommt. Ärgerlich, doch die besseren Konditionen sind es mir wert.

Market Timing habe ich aufgegeben. Ich investiere, wenn Geld übrig ist. Also übermorgen.

Nach meinen letzten Käufen kamen im Blog Fragen auf, wie es zu dieser Entscheidung gekommen ist. Dazu möchte ich in diesem konkreten Fall etwas mehr schreiben.

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Grundlegendes

Den nächsten ausführlichen Beitrag wird es voraussichtlich erst am Wochenende geben. Zuvor einige grundlegende Empfehlungen:

  • Informiert euch gut, bevor ihr handelt. Ich werde in den nächsten Wochen einige interessante Links veröffentlichen.
  • Investiert nur Geld in Aktien, das ihr in den nächsten 3-4 Jahren nicht braucht. Langfristig steigen die Märkte, doch kurzfristig können starke Schwankungen auftreten.
  • Setzt nicht alles auf eine Karte. Streut euer Depot über verschiedene Branchen und verschiedene Länder („Länder“ nicht bezogen auf den Hauptsitz, sondern auf die Märkte, in denen die Unternehmen aktiv sind).
  • Kauft nicht für Kleckerbeträge. Lasst nicht zu, dass Gebühren eure Gewinne auffressen. Die Gebühren betragen 5-8 Euro je Order. Investiert ihr nur 50 Euro in ein Unternehmen, muss die Aktie mehr als 10% steigen, damit ihr in die Gewinnzone rutscht.
  • Behaltet die Nerven, wenn die Börsen beben – sowohl bei Gewinnen, als auch bei Verlusten.