Performance-Update Dezember

Ab heute werde ich meine Rendite monatlich grafisch darstellen und veröffentlichen.

Als Start dient der 25.08.2015, denn an diesem Tag habe ich die ersten Aktien meines Langfristdepots gekauft. Am Ende jedes Monats wird ein Punkt eingetragen und verbunden. Beim Benchmark (blau dargestellt) entschied ich mich für den MSCI World Index, denn dort würde ich mein Geld investieren, falls ich nicht auf Einzelwerte setzen würde.

Berechnung:
Rendite = (Depotwert – investiertes Kapital) / investiertes Kapital

Die Werte sind kumuliert dargestellt. Die 22% (11% beim Benchmark) im Dezember beziehen sich also auf den gesamten Zeitraum (25.08. bis heute).

Nicht berücksichtigt werden Dividendeneinkünfte, Ordergebühren sowie Steuern. Auch mit diesen 3 Variablen komme ich auf 22%.

Bisher kann ich mit meiner Performance ganz zufrieden sein.

Anmerkung: Die fehlerhafte erste Version des Beitrags und der Grafik wurde am 01.01. überarbeitet. Siehe Kommentare.

Depot Performance Dezember 2015

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8 Gedanken zu „Performance-Update Dezember

  1. Hi Stefan,

    sehr ordentlich, muss ich sagen, Glückwunsch 🙂

    Hast Du denn Dein ganzes Geld aus einmal in Dein Depot gesteckt oder rechnest Du andere Käufe/Verkäufe da irgendwie raus?

    Das habe ich bei mir nämlichnicht hingekriegt, denn es kam ja immer irgendwas dazu, monatliche Einzahlungen, Käufe, Verkäufe, etc. Ich kann eigentlich nur sagen, was ich aktuell in Wertpapieren halte und was ich dafür gezahlt habe. Und da liege ich nur bei 1,1% im plus.

    Gibt es da vielleicht eine Methodik, die ich auch bei mir anwenden könnte?

    Grüße,
    Oz

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  2. Hi Oz,

    am Ende des Beitrags findest du jetzt ein Excel-Template. Schau mal rein.

    Möchte man die Performance so darstellen wie ich (gesamter Zeitraum statt monatlich), dann müssen Verkäufe weiter in die Berechnung einfließen, und zwar bewertet nach dem Verkaufspreis. Andernfalls könnte man seine Performance nach oben manipulieren, indem man schlecht laufende Positionen auflöst.

    Die Performance über den gesamten Zeitraum darf direkt nach einem Verkauf nicht besser oder schlechter ausfallen als eine Minute zuvor. Durch meine Art der Berechnung ist das sichergestellt. In dem Excel-Template wird klar, wie ich das mache.

    Sagt mir gern Bescheid, falls ihr einen Fehler findet.

    Gruß, Stefan

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  3. Hallo Stefan,
    habe den Aufruf bei Fräulein Zaster gesehen, mal Deine Berechnung zu überprüfen. Mir ist gleich mehreres merkwürdiges aufgefallen:

    0.) Was genau ist denn für Dich Performance (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Performance)? Der Begriff der Rendite ist halbwegs klar benannt – Performance ist ein Wischiwaschi-Begriff, sorry.

    1.) Du berechnest die Performance über die anteilig gewichteten Gewinne/Verluste der Einzelposten. Am Ende des ersten Monats führt das dazu, dass Dein Vermögen um keinen Euro gestiegen ist (=3600 Euro), Deine Performance ist allerdings leicht positiv (0,31%). Dies liegt an Deiner Vorgehensweise bei der Berechnung und ist keine Ungenauigkeit von Excel. Dein Rechenweg ist schlichtweg falsch.

    An einem Extrembeispiel wird der Denkfehler vielleicht klar:
    * Kauf 1: 10 Aktien A zum Preis von 100 Euro (=1000 Euro)
    * Kauf 2: 10 Aktien B zum Preis von 100 Euro (=1000 Euro)
    * Am Ende des ersten Monats verdoppelt sich Aktie A im Kurs (=200 Euro) und Aktie B wird wertlos (=0 Euro). Somit ist das Gesamtvermögen noch immer 2000 Euro, aber es ergibt sich in Deinem Depot folgende Übersicht:
    Aktie A: Anteil 100%, Gewinn 100%
    Aktie B: Anteil 0%, Gewinn 0%
    Nach Deiner Berechnungsvorschrift ergibt sich somit eine Performance von 100%*100%+0%*0% = 100%
    -> Deine Performance ist also trotz unverändertem Vermögen 100%. Coole Sache 😉

    2.) Du berücksichtigst den Nachkauf der VW-Aktien doppelt: Ende September hast Du nicht 20 + 15 Aktien in Deiner Berechnung, sondern 35 + 15 Aktien. Kein Wunder, dass Deine Rendite durch die Decke geht. Du weist Dir schlichtweg ein um 1800 Euro zu hohes Vermögen aus.

    Liebe Grüße
    Dummerchen

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  4. Hi Dummerchen,

    danke für dein Feedback!

    Der Begriff „Performance“ ist wenig aussagekräftig. Da gebe ich dir völlig Recht. Was ich darstellen möchte, ist der reine Kursverlauf (gewichtet nach den einzelnen Positionen), d.h. nicht berücksichtigt werden sollen Dividendeneinnahmen, Ordergebühren und Steuern.

    Die 35 in den Zellen E12 und F12 ist ein Flüchtigkeitsfehler. Dort muss natürlich 20 stehen.

    Doch auch ohne diesen Fehler gebe ich dir bei Punkt 1 Recht. Hast du einen Verbesserungsvorschlag?

    Die hochgeladene Tabelle lasse ich erst mal so, damit es nicht zu Verwirrung kommt.

    Viele Grüße, Stefan

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    • Hallo Stefan,

      „Was ich darstellen möchte, ist der reine Kursverlauf (gewichtet nach den einzelnen Positionen)“

      Was heißt „der reine Kursverlauf“? Soll der Gewinn bezogen auf das Gesamtvermögen dargestellt werden?
      Also:
      31.08.: Investiertes Kapital 3600 Euro, Depotwert: 3600 Euro, Gewinn 0 Euro -> „Performance“ = 0%
      30.09.: Investiertes Kapital 5250 Euro, Depotwert: 5500 Euro, Gewinn 250 Euro -> „Performance“ = 250/5250 = 4,8%
      31.10.: Investiertes Kapital 4050 Euro, Depotwert: 4550 Euro, Gewinn 500 Euro -> „Performance“ = 500/4050 = 12,3%

      Das widerspricht allerdings Deinem Wunsch „Die Performance über den gesamten Zeitraum darf direkt nach einem Verkauf nicht besser oder schlechter ausfallen als eine Minute zuvor.“

      Entscheidend ist halt die Frage: „Was willst Du berechnen?“ Falls es die jährliche Rendite ist, könnte der interne Zinsfuß sinnvoll sein.
      Der ist Ende August 0%, Ende September 46,9% und Ende Oktober 61,53%. Gerade bei so kurzen Zeiträumen sind Jahresrenditen natürlich wenig aussagekräftig und neigen dazu – wie hier – extrem große Werte anzunehmen.

      Vielleicht magst Du Dir auch mal Portfolio Performance (http://buchen.github.io/portfolio/) anschauen? Damit kannst Du auch den internen Zinsfuß für verschiedene Zeiträume bestimmen lassen.

      Lieben Gruß
      Dummerchen

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      • Ich möchte den Verlauf meine Rendite darstellen, und zwar immer über den gesamten Zeitraum vom 25.08.2015 bis zum Punkt X (wie im Beitrag dargestellt für 4 unterschiedlich lange Zeiträume). Dabei sollen realisierte Gewinne und Verluste genauso einfließen wie nicht-realisierte Gewinne und Verluste. Nur so wird sichergestellt, dass die Kennzahl nicht durch gezielte Verkäufe manipuliert werden kann. Ich möchte nicht die Möglichkeit haben, mir meine Statistik durch Verkäufe schlecht laufender Positionen „schön zu rechnen“. Das muss doch möglich sein.

        Danke für den Link. Nutzt du dieses Tool? Kann es das, was ich möchte?

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      • Hallo Stefan,
        ja, ich nutze dieses Tool, es liefert aber nicht unmittelbar in einem Diagramm den Verlauf so wie Du ihn möchtest. Man kann aber für jeden x-beliebigen Zeitraum (also z.B. vom 25.08.15 zu jedem Monatsletzten) die jährliche Rendite (interner Zinsfuß) ermitteln lassen. Trägt man diese Werte dann in ein Excelsheet ein, ließe sich exakt das von Dir gewünschte Diagramm erstellen. Auch sonst ist das Tool ganz „nett“.
        Lieben Gruß
        Dummerchen

        PS: Der Finanzrocker stellt das Tool hier vor: http://finanzrocker.net/mit-diesen-werkzeugen-vereinfachst-du-deine-geldanlage/. Er verwendet es auch für die Depotanalyse in seinem aktuellen Jahresabschluss-Podcast.

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  5. Super, danke dir! Ich werde die Tools in den nächsten Tagen mal ausprobieren.

    Übrigens komme ich bei meinem Depot auf 22% statt 25% Rendite, wenn ich so rechne wie du: (Depotwert-Investition)/Investition. Dabei habe ich den gestrigen Patrizia-Verkauf noch nicht berücksichtigt.

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