Die Deutschen sind Versager

… beim Vermögensaufbau.

Wir leben in einem der reichsten Länder der Welt. Doch wenn es darum geht, privat Vermögen aufzubauen, landen wir im internationalen Vergleich auf den hinteren Rängen – hinter Ländern wie Slowenien, Portugal und der Slowakei. (Quelle)

Die Deutschen lassen sich bei der Altersvorsorge gern bemuttern.

Demografischer Wandel? Firlefanz! „Mutti“ Merkel wird es schon richten. Wir schaffen das. Und zwar ohne die Renten zu kürzen, ohne die Rentenbeiträge der Arbeitnehmer zu erhöhen und ohne das Renteneintrittsalter nach hinten zu verschieben. Ist doch klar.

Bei der privaten Vorsorge geht es weiter. Riester? Was ist das? Oh, es gibt staatliche Zuschüsse. Her mit dem Kugelschreiber, ich unterschreibe! Auf den Seiten 12, 34 und 47? Alles klar.

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Grafiken, die euer Leben verändern können

In den zwei Jahren, in denen ich mich umfassend über den Aktienmarkt informiert habe, bin ich auf einige atemberaubende Grafiken gestoßen.

Sie motivieren Menschen, die sich bisher nicht getraut haben, Unternehmensbeteiligungen als Baustein für Vermögensaufbau und Altersvorsorge zu nutzen. Ebenso motivieren sie diejenigen, die bereits dabei sind, zum Durchhalten.

Einige dieser Grafiken möchte ich euch heute zeigen.

Wer meine 110 bisherigen Beiträge gelesen hat, wird knapp die Hälfte der Grafiken wiedererkennen. Der Rest ist neu.

Und los geht’s!

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Herr Gabriel vergreift sich im Ton

Mein ehemaliger VWL-Professor hat im ersten Semester immer auf seiner letzten Folie den Klops der Woche präsentiert – eine aktuelle und besonders einfältige Aussage eines Politikers. Mein Klops der Woche geht heute an Vizekanzler Sigmar Gabriel.

Es könne nicht sein, dass „jemand, der auf dem Sofa liegt und Aktien hat, weniger Steuern zahlt als einer, der jeden Tag arbeiten geht“, wird Gabriel heute in der Printausgabe der Rheinischen Post zitiert. (Quelle)

Eine solche Aussage ausgerechnet von jemandem zu hören, der die Einführung von Abgeltungssteuer und Riester-Rente mitbestimmt hat, ist schon ziemlich schizophren.

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Raus aus dem Hamsterrad!

Einige von euch dachten heute vielleicht dasselbe wie ich: „Donnerstag frei! Wie geil ist das denn?! Wäre das doch jede Woche so!“.

Spätestens am nächsten Tag ist dieser Gedanke wieder verflogen und man ist zurück im Hamsterrad. Arbeiten, Geld ausgeben, arbeiten, Geld ausgeben. Bis man 67 Jahre alt ist und eine mickrige Rente bekommt.

Geht es vielleicht auch anders? Ja, aber nicht von allein.

Die ersten Schritte sind

1.)   Ziele definieren.
2.)   Beantwortung der Frage: Wie viel von meinem monatlichen Einkommen muss ich zur Seite legen, um diese Ziele zu erreichen?
3.)   Schulden tilgen.
4.)   Sparen.
5.)   Risikoprofil erstellen.

Lasst mich etwas zu den 5 Schritten schreiben und euch anschließend von der Geschichte um Sabine und Burkhard Koch berichten.

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Ich warte auf das 2. Marshmallow

In den Sechziger Jahren führte Walter Mischel ein Experiment durch, das als „Marshmallow-Test“ Bekanntheit erlangte.

Vierjährigen Kindern wurde ein Marshmallow vorgesetzt und sie wurden vor die Wahl gestellt, es entweder sofort zu essen oder zusätzlich ein zweites zu bekommen, wenn sie einige Minuten warten würden, ohne das erste Marshmallow zu essen.

Hier seht ihr eine spätere Durchführung dieses Experiments.

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Die Geldanlage der meisten Deutschen ist eine Katastrophe!

Darüber, wie die Deutschen ihr Geld anlegen, wollte ich schon seit längerem einen kritischen Artikel schreiben. Bislang fehlte mir die Muße für die aufwändige Recherche nach harten Zahlen und Fakten. Diese Aufgabe haben nun die Reporter des SPIEGEL für mich teilweise übernommen.

Die Titel-Story der aktuellen Print-Ausgabe wird betitelt mit: „Ohne Zins und Verstand – Warum die Deutschen ihr Geld falsch anlegen und wie sie es vermehren können“.

Ich freue mich, dass ein großes Magazin den Finger in die Wunde legt und versucht, die Leute wachzurütteln. Sparer, Banken und Politiker bekommen ihr Fett weg.

Auf 9 von 10 Seiten wird beschrieben, was die deutschen Sparer alles FALSCH machen. Verbesserungsvorschläge kommen leider zu kurz (das übernehme ich). Einige hochinteressante Fakten werden dennoch aufgetischt.

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