Ja, ist denn im März schon Weihnachten?

Im Januar und Februar hat die Kasse noch nicht geklingelt, doch ab März wird es dafür umso heftiger zur Sache gehen: Die Unternehmen belohnen mich dafür, dass ich ihnen mit meinen Beteiligungen die Treue gehalten habe. Mit anderen Worten: Es hagelt Dividenden.

Einer der vielen Vorteile von ETFs und von US-amerikanischen Aktien ist: Oftmals schütten sie ihre Dividenden quartalsweise aus. So werden mir ganze sechs US-Unternehmen im März ein paar Taler überweisen.

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Börsenweisheiten

Buy & Hold Anleger haben es oft nicht leicht. Viele Interessengruppen wollen nicht, dass wir unsere Aktien und ETFs über Jahre oder gar Jahrzehnte halten. Darauf bin ich bereits mehrfach eingegangen, u.a. in meinem Beitrag „Verschließt die Augen vor der Finanzpornographie“.

Ich und viele meiner Leser sind noch nicht lange am Aktienmarkt aktiv. Wir sind davon überzeugt, dass Buy & Hold die beste Strategie ist, doch es erfordert Disziplin, dies umzusetzen.

Es kann nicht schaden, sich anzuhören, was erfahrene Investoren sagen, die bereits einige Bärenmärkte miterlebt haben. Nachfolgend findet ihr eine Auswahl an Zitaten, mit denen ich übereinstimme und die man sich hin und wieder mal durchlesen kann, um diszipliniert zu bleiben und seine eigene Überzeugung durchzuhalten.

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Wieso die Normalisierung gelingen kann und muss

Die Entwicklung der Aktienmärkte wurde in den vergangenen 7 Jahren stark von der Politik der großen Notenbanken beeinflusst. Auch in Zukunft werden Wirtschaft und Kursentwicklung von deren Geldpolitik abhängen. Ich hatte zuletzt einen kurzen Beitrag dazu verfasst: „Wann werden die drogenabhängigen Märkte auf Entzug gesetzt?

Heute hat Clemens Schmale auf der Guidants-Plattform einen weiteren interessanten Beitrag dazu geliefert:

„In diesen Tagen steht viel auf dem Spiel. Es geht im Kern um nicht weniger als die Entscheidung, ob sich die globale Geldpolitik jemals wieder normalisieren kann.

Die Volatilität an den Märkten zu Beginn des Jahres hat viele aufgeschreckt. Nichts schien den Kursrutsch aufhalten zu können, doch dann kam ein Reigen an Zinsentscheidungen der Notenbanken. Innerhalb von zwei Wochen veröffentlichen die EZB, die US-Notenbank Fed und die Bank of Japan ihre Pläne für die zukünftige Geldpolitik.

Die EZB deutete weitere Lockerung an. Das stabilisierte den Markt. Die US-Notenbank war in ihrem Statement sehr vorsichtig. Für viele klang es so als würde die Fed von ihrem Plan abrücken die Zinsen in diesem Jahr 4 Mal anzuheben. Die Entscheidung der japanischen Notenbank brachte dann den entscheidenden Durchbruch. Sie senkte die Zinsen erstmalig in den negativen Bereich. Weltweit war der Jubel groß.

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DAX-Ziel: 400.000

Der DAX hat heute auf dem tiefsten Stand seit Oktober 2014 geschlossen: 8.979.
Die Marktteilnehmer warfen heute ihre Aktien auf den Markt, als gäbe es kein Morgen. Ich sage: Her damit! Das sind die besten Kaufgelegenheiten seit 16 Monaten!

Analysten streiten darüber, wie tief es gehen könnte. Am Häufigsten ist von 8.350 Punkten die Rede. Ich sage: Mein DAX-Kursziel liegt bei 400.000 Punkten (ausgeschrieben: vierhunderttausend).

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Sooo viel Zeug!

Vor kurzem half ich einer Freundin beim Umzug. Und wie bei jedem Umzug, fiel mir eines ganz besonders auf: die meisten Menschen haben sehr viel mehr Zeug als ich.

Da werden Dachböden, Keller, Abstellräume, Garagen und Schuppen vollgestopft. Ich schätze, in vielen Fällen wissen die Leute gar nicht, was sie alles besitzen. Und natürlich muss das alles immer mit in die neue Wohnung oder das neue Haus.

MessiDer Konsumwahnsinn kennt keine Grenzen. Man kauft etwas. Das muss man in diesem Moment unbedingt haben. Oft wird es nur ein paar Mal benutzt und wird dann irgendwo verstaut, wo man es bis zum nächsten Umzug nicht mehr wiedersieht.

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