Wieso die Normalisierung gelingen kann und muss

Die Entwicklung der Aktienmärkte wurde in den vergangenen 7 Jahren stark von der Politik der großen Notenbanken beeinflusst. Auch in Zukunft werden Wirtschaft und Kursentwicklung von deren Geldpolitik abhängen. Ich hatte zuletzt einen kurzen Beitrag dazu verfasst: „Wann werden die drogenabhängigen Märkte auf Entzug gesetzt?

Heute hat Clemens Schmale auf der Guidants-Plattform einen weiteren interessanten Beitrag dazu geliefert:

„In diesen Tagen steht viel auf dem Spiel. Es geht im Kern um nicht weniger als die Entscheidung, ob sich die globale Geldpolitik jemals wieder normalisieren kann.

Die Volatilität an den Märkten zu Beginn des Jahres hat viele aufgeschreckt. Nichts schien den Kursrutsch aufhalten zu können, doch dann kam ein Reigen an Zinsentscheidungen der Notenbanken. Innerhalb von zwei Wochen veröffentlichen die EZB, die US-Notenbank Fed und die Bank of Japan ihre Pläne für die zukünftige Geldpolitik.

Die EZB deutete weitere Lockerung an. Das stabilisierte den Markt. Die US-Notenbank war in ihrem Statement sehr vorsichtig. Für viele klang es so als würde die Fed von ihrem Plan abrücken die Zinsen in diesem Jahr 4 Mal anzuheben. Die Entscheidung der japanischen Notenbank brachte dann den entscheidenden Durchbruch. Sie senkte die Zinsen erstmalig in den negativen Bereich. Weltweit war der Jubel groß.

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Billiges Geld ohne Ende

Diesen Artikel sollten alle (potentiellen) Anleger lesen und sich die Risiken der Notenbankpolitik der letzten 7 Jahre ins Bewusstsein rufen. Es kann ein böses Ende nehmen.

http://finanzmarktwelt.de/apokalypse-oder-reset-was-erwartet-uns-2016-24669/