Es war einmal ein Farmer namens Joe. Joe hatte eine Vorliebe für Kühe mit besonders dicken Eutern. Danach suchte er sein Vieh aus. Je größer der Euter, desto glücklicher war Joe.
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Heute gekauft: Cerner Corporation
Heute kann ich meine 14. Unternehmensbeteiligung verkünden: die Cerner Corporation.
Meinen Selektionsprozess könnt ihr hier nachverfolgen: „In 5 Schritten zum Aktienkauf“.
Die 1979 gegründete Cerner Corporation ist ein Anbieter von Informationstechnologien für das Gesundheitswesen. Das US-amerikanische Unternehmen bietet Healthcare-IT-Lösungen, medizinische Geräte und Dienstleistungen an und gehört mit seinem Portfolio zu den führenden Anbietern der Branche.
Die unterschiedlichen Produkte und Serviceleistungen dienen der Verringerung von Fehlern, Varianzen und Abfällen. Zu den Kunden des Unternehmens gehören Arztpraxen, Gesundheitszentren, Rehakliniken, Krankenhäusern sowie Privatpersonen.
Das Portfolio des Konzerns umfasst Software zur Kontrolle und Steuerung von Organisationsprozessen, Managementsysteme, Informationssysteme und Integrationssysteme. Diese unter der Marke CareAware vertriebenen Integrationssysteme sollen Krankenhäusern eine reibungslose interne Vernetzung ermöglichen.
Cerners Informationssysteme verbinden Personen, Daten und Systeme in mehr als 18.000 Einrichtungen in über 30 Ländern.
Warum ich lieber Church & Dwight kaufe als Procter & Gamble
Gefühlt findet man Procter & Gamble im Depot jedes langfristig orientierten Privatanlegers, der sich in die Karten schauen lässt.
Im August vergangenen Jahres – als ich mich entschied, fortan zu investieren anstatt zu traden – war Procter & Gamble eines der ersten 2 Unternehmen, die mir in den Sinn kamen und die ich genauer unter die Lupe nahm. (das andere war Johnson & Johnson)
Meine Analyse endete nach wenigen Minuten. Ich entschied mich klar gegen einen Kauf. In den Konkurrenten Church & Dwight verliebte ich mich später hingegen sofort.
Schauen wir uns beide Konsumgüter-Hersteller genauer an.
0% Zinsen? Kein Problem!
Ich frage mich häufig, warum die Aktienkultur in Deutschland so schwach ausgeprägt ist, verglichen mit anderen Industrieländern. Konkrete Zahlen dazu findet ihr hier: „Über den Blog„.
Ich habe im Blog bereits mehrfach nach Erklärungen und Lösungen gesucht.
„Die Deutschen und die Aktien“
„So einfach ist das!“
„Die Geldanlage der Deutschen ist eine Katastrophe“
Wer etwas Zeit hat, dem empfehle ich diese Podiumsdiskussion von der Messe „Invest“ aus der vergangenen Woche: Video-Link
Sie schlägt alle deutschen Talkshows, die zuletzt zu diesem Thema abgehalten wurden (von „Anne Will“ über „Menschen bei Maischberger“ bis hin zu „Hart aber fair“) um Längen.
Den Deutschen Aktienindex DAX gibt es seit 1988. Seitdem hat er um unfassbare 8,8% pro Jahr zugelegt.
Wäre dieser Anstieg geradlinig verlaufen und nicht im Zick-Zack, dann wären wir alle Aktionäre. Ich denke, die Volatilität ist der Hauptgrund für viele, die Finger von Unternehmensbeteiligungen zu lassen.
Dividenden: Fluch oder Segen in der Ansparphase?
In diesem Monat erhalte ich von 6 Unternehmen Dividenden. Sie belohnen mich dafür, dass ich mich an ihnen beteiligt habe. Die Ausschüttung von Dividenden führt zur Ausschüttung von Dopamin im Körper des Anlegers. Zu Recht?
In letzter Zeit beobachte ich mehr und mehr bloggende Privatanleger, deren Hauptfokus bei der Aktienauswahl auf der aktuellen Dividendenrendite liegt. Ich sehe das äußerst kritisch.
Zunächst muss man unterscheiden zwischen Ansparphase und Verbrauchsphase bei langfristig orientierten Anlegern. In der Ansparphase wird investiert, investiert, investiert. Dividenden werden reinvestiert. Später in der Verbrauchsphase werden Ausschüttungen (ggf. auch Einnahmen aus Aktienverkäufen) für den Konsum verwendet.
Meine Kritik richtig sich allein auf den Fokus der Aktienauswahl in der Ansparphase.
Jeder Anleger sollte sich bewusst machen: Dividenden erhöhen das Vermögen nicht. Sie senken es. Der Kurs fällt in Höhe der Dividende. Auf die Ausschüttung zahlt der Aktionär Steuern. Außerdem fallen Gebühren bei der Reinvestition an und ggf. Kosten zur Wiederbeschaffung zu viel eingezogener ausländischer Quellensteuer (bspw. bei Unternehmen aus der Schweiz). Diese 3 Kostenarten sollte man keineswegs unterschätzen.
Es handelt sich dabei um einen negativen Zinseszinseffekt, der Vermögen vernichtet.
Ja, ist denn im März schon Weihnachten?
Im Januar und Februar hat die Kasse noch nicht geklingelt, doch ab März wird es dafür umso heftiger zur Sache gehen: Die Unternehmen belohnen mich dafür, dass ich ihnen mit meinen Beteiligungen die Treue gehalten habe. Mit anderen Worten: Es hagelt Dividenden.
Einer der vielen Vorteile von ETFs und von US-amerikanischen Aktien ist: Oftmals schütten sie ihre Dividenden quartalsweise aus. So werden mir ganze sechs US-Unternehmen im März ein paar Taler überweisen.
