Sooo viel Zeug!

Vor kurzem half ich einer Freundin beim Umzug. Und wie bei jedem Umzug, fiel mir eines ganz besonders auf: die meisten Menschen haben sehr viel mehr Zeug als ich.

Da werden Dachböden, Keller, Abstellräume, Garagen und Schuppen vollgestopft. Ich schätze, in vielen Fällen wissen die Leute gar nicht, was sie alles besitzen. Und natürlich muss das alles immer mit in die neue Wohnung oder das neue Haus.

MessiDer Konsumwahnsinn kennt keine Grenzen. Man kauft etwas. Das muss man in diesem Moment unbedingt haben. Oft wird es nur ein paar Mal benutzt und wird dann irgendwo verstaut, wo man es bis zum nächsten Umzug nicht mehr wiedersieht.

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Wann werden die drogenabhängigen Märkte auf Entzug gesetzt?

Markus Fugmann von finanzmarktwelt.de vergleicht die Aktienmärkte gern mit Drogensüchtigen – ein sehr treffender Vergleich, wie ich finde.

Die Dealer sind die großen Notenbanken: allen voran die Federal Reserve (FED), daneben die Europäische Zentralbank (EZB), die Bank of Japan sowie die People’s Bank of China.

Wie man es in den letzten Jahren von ihnen gewohnt war, haben alle 4 den Märkten in den vergangenen zwei Wochen einen weiteren Schuss gesetzt und damit die Stimmung aufgehellt.

DrogenZig Billionen US-Dollar, Euro, Yen und Yuan werden in die Märkte gepumpt. Die Zinsen werden immer weiter gesenkt. Vielerorts sind die Zinsen bereits im negativen Bereich (z.B. Eurozone, Japan, Schweiz, Dänemark)!

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Nestlé – Ein Leckerbissen fürs Depot

Nestlé ist einer der beliebtesten Werte für Buy & Hold Anleger. Gestern landete die Aktie auch in meinem Depot.

1866 gegründet, ist Nestlé heute der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern und zugleich das größte Industrieunternehmen der Schweiz. Über 330.000 Mitarbeiter erwirtschaften einen Jahresumsatz von mehr als 80 Mrd. €.

Nestlé ist in 197 Ländern aktiv mit Getränken, Milchprodukten, Eiscreme (Weltmarktführer), Tiefkühlpizzen (Weltmarktführer) und weiteren Fertiggerichten, Süßwaren, Kaffee, Frühstücksflocken, Säuglingsnahrung (Weltmarktführer) und Tiernahrung (Weltmarktführer bei Futter für Hunde und Katzen).

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Church & Dwight – Dividende seit 114 Jahren

Church & Dwight ist der nächste Zuwachs in meinem Altersvorsorge-Depot.

Moment mal. Church und wer??? In Deutschland ist das Unternehmen weitgehend unbekannt. Doch mit rund 4.000 Mitarbeitern mit einem Jahresumsatz von mehr als 3 Milliarden USD ist man weit davon entfernt, ein Tante-Emma-Laden zu sein.

1847 gegründet, dürften sich die Produkte heute in nahezu jedem US-Haushalt wiederfinden. Dort kennt jedes Kind das Traditionslogo mit Arm und Hammer. Außerhalb Nordamerikas ist man in Europa, Asien, Südamerika und Australien vertreten – zusammen mit einem Umsatzanteil von rund 20 Prozent. Das Unternehmen tritt also hauptsächlich in Nordamerika auf.

Zu den Produkten von Church & Dwight zählen u.a. Waschmittel, Zahnpasta, Katzenstreu, Fleckentferner, Deos, Shampoos, Kondome, Schwangerschaftstests und Vitaminpräparate. Man ist unabhängig von Konjunktur und Saisoneffekten.

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Verkäufe: Patrizia und Tesoro

Heute habe ich zwei meiner Positionen geschlossen: Patrizia Immobilien und Tesoro Corporation. Verkäufe widersprechen meiner Buy & Hold Strategie. Diese zwei Positionen hatte ich allerdings aus den falschen Gründen gekauft und zuletzt habe ich mich mit diesen Beteiligungen nicht mehr wohl gefühlt.

Unter Berücksichtigung von Ordergebühren, Steuern und Dividenden blieb ein kleiner Gewinn übrig nach 4-5 Monaten Haltedauer.

Das frei gewordene Geld wartet nun auf die nächsten Kaufgelegenheiten. Mit meinen übrigen 9 Beteiligungen bin ich hochzufrieden. Weitere Verkäufe in 2016 sind nicht geplant bzw. höchstens um den Steuerfreibetrag im Dezember auszuschöpfen.

Wie langweilig!

In den letzten Wochen habe ich speziell nach „langweiligen“ Unternehmen Ausschau gehalten, an denen ich mich beteiligen könnte. Doch warum? Lasst mich dazu etwas weiter ausholen.

Viele Kleinanleger meinen, sie sind dazu in der Lage, diejenigen Small Caps herauszupicken, die in Zukunft unsere Welt verändern werden. Sie kaufen Pennystocks. Geheimtipps, die ihnen jemand zugeflüstert hat. Sie versuchen, den technologischen Wandel vorherzusagen. Sie fragen sich: Welches Unternehmen wird beim Mobile Payment die Nase vorn haben? Wer wird uns in 20 Jahren mit Energie versorgen? Wer wird die Drohnen produzieren, die die Postboten ersetzen werden und die Roboter, die uns im Haushalt unterstützen sollen? Welcher Autobauer wird die höchsten Marktanteile bei Elektrofahrzeugen und selbstfahrenden Autos haben?

Sie stellen die falschen Fragen. Sie halten die Börse für ein Casino und fallen böse auf die Nase.

Warren Buffett, der mit Aktien zum reichsten Menschen der Welt wurde, hat sich schon immer von Technologiewerten fern gehalten. So werde ich es weitestgehend auch machen. Ich weiß nicht, welche Firma in 5 Jahren die meisten Smartphones verkaufen wird. Ich habe auf die oben gestellten Fragen keine Antworten.

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