Nestlé – Ein Leckerbissen fürs Depot

Nestlé ist einer der beliebtesten Werte für Buy & Hold Anleger. Gestern landete die Aktie auch in meinem Depot.

1866 gegründet, ist Nestlé heute der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern und zugleich das größte Industrieunternehmen der Schweiz. Über 330.000 Mitarbeiter erwirtschaften einen Jahresumsatz von mehr als 80 Mrd. €.

Nestlé ist in 197 Ländern aktiv mit Getränken, Milchprodukten, Eiscreme (Weltmarktführer), Tiefkühlpizzen (Weltmarktführer) und weiteren Fertiggerichten, Süßwaren, Kaffee, Frühstücksflocken, Säuglingsnahrung (Weltmarktführer) und Tiernahrung (Weltmarktführer bei Futter für Hunde und Katzen).

Zudem in man mit 23.3% am größeren Kosmetikhersteller der Welt beteiligt: L’Oréal.

Eigenkapitalquote (53%) und EBIT-Marge (16%) sehen gut aus. Ein Cashflow-Berg in Höhe von 14 Mrd. € wartet darauf, sinnvoll investiert zu werden. Um die Höhe zu verdeutlichen: Dieser Betrag würde ausreichen, um die Mehrheit zu übernehmen bei Unternehmen wie der Deutschen Post, Commerzbank, Deutsche Bank, Adidas, RWE oder Lufthansa.

Was macht die Aktie? Sie läuft und läuft und läuft. Meist nach oben. Die Kurssteigerung von Ende 2007 bis Ende 2015 betrug 11% pro Jahr. Mit einem Betafaktor von 0.68 schwankte die Nestlé-Aktie weniger stark als ihr Index.

Nestlé-ChartKursverlauf, 14 Jahre

Der maximale Kursverlust vom Hoch zum Tief der letzten Finanzkrise betrug nur -37% (zum Vergleich: -55% beim breit gestreuten MSCI World Index). Das aktuelle KGV liegt mit 21 leicht über dem 5-Jahres-Schnitt von 20.

Für Dividendeninvestoren ist die Nestlé-Aktie eine wahre Freude. Die Rendite beträgt starke 3.2%. Zuletzt gab es Dividendenerhöhungen in 29 aufeinanderfolgenden Jahren. Damit darf sich Nestlé zum edlen Kreis der Dividendenaristokraten zählen.

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10 Gedanken zu „Nestlé – Ein Leckerbissen fürs Depot

      • Tja ja …. die Quellensteuern. Leider ist das mit Frankreich (habe LÓreal und LVMH im Depot) ein Ding der Unmöglichkeit. Überlege daher schon, die Aktien zu verkaufen, denn über die Jahrzehnte läppert sich das.

        Mit Norwegen stehe ich gerade „in Verhandlungen“ – auch das ist nervig. Da lobe ich mir die Amis. Mit der Schweiz wirst du wohl ähnliche Probleme haben.

        Leider habe ich die Bedeutung der Thematik zu spät erkannt. Auch das sollte man VOR dem Kauf ausländischer Aktien bedenken.

        Wenn du googlest, bekommst du Infos zur Rückerstattung.

        Viel Erfolg!

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        • Ich habe vor 3 Tagen meine Steuererklärung gemacht. Für mich sieht es so aus, als würde ich nicht mal die abgezogene 15% Quellensteuer auf die US-Dividenden zurückbekommen, ohne mich selbst bei den Amis zu melden. (Ich bin mit allen Kapitalerträgen unter dem Sparer-Pauschbetrag geblieben.)

          Die US-Quellensteuer wird doch in voller Höhe auf die dt. Abgeltungssteuer angerechnet. Dann erwarte ich doch auch, sie zurückerstattet zu bekommen, selbst wenn ich unter dem Pauschbetrag geblieben bin.

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          • Doch! Du müsstest von deinem Broker eine Erträgnisaufstellung / Steueraufstellung bekommen haben.

            Dort findest du dann die zeile „Summe der anrechenbaren noch nicht angerechneten ausländischen Steuer“ .

            Diese Summe trägst du in Zeile 51 Anlage KAP ein.

            Das wird dir vom Finanzamt als bereits gezahlte Steuer angerechnet.

            Bei mir läuft das sonst so, dass nach Verbrauch des Freistellungsauftrags (mmhhh die Dividenden) ein Topf mit diesen Quellensteuern von der DiBa gegen die Abgeltungssteuer gegengerechnet wird.

            Bei der Gelegenheit wollte ich dich fragen, ob du mir mal eine mail zukommen lassen könntest, Stefan.
            Habe da eine (nicht öffentliche) Frage an dich.

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  3. Hier muss man das Umsatzwachstum und Gewinnwachstum in letzten 13 Jahren in “Aktien Analyse“ betrachten und die liegen nicht weit von 0% jährlich. Wir brauchen für die ewige Haltung von Aktien Umsatzwachstum und Gewinnwachstum 7% bis 10% jährlich. Und so ist die Nestle Aktie keine gute Entscheidung.

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