Unterschätzt nicht die Gebühren

Ihr könnt nicht beeinflussen, wie sich eure Aktien und Indexfonds entwickeln. Doch an einer Schraube könnt ihr drehen: die Gebühren. Unterschätzt sie nicht.

Das gilt beispielweise

  • bei der Wahl der Bank bzw. des Brokers,
  • bei der Auswahl eines ETFs,
  • bei der Bestimmung des Ordervolumens,
  • bei der Frage, ob ihr eine Aktie / einen Aktienfonds verkauft,
  • bei der Bestimmung des Handelsplatzes und der Uhrzeit eines Kaufs (aufgrund des Spreads).

Manche Banken verlangen 8 Euro pro Order, andere 12.
Manche Anleger kaufen immer für 1000 Euro, andere warten bis sie 2500 Euro angespart haben.
Manche Anleger kaufen US-Aktien außerhalb der Öffnungszeiten der US-Börse und nehmen einen deutlich höheren Spread in Kauf.
Manche Anleger kaufen Aktien von Schweizer Unternehmen und holen sich die zu viel bezahlte Quellensteuer nicht von den Schweizer Behörden zurück.

Sagt nicht: „Die paar Euro machen den Kohl nicht fett!“. Wenn ihr Kosten akzeptiert, die höher sind als sie sein müssten, setzt ihr eine negative Zinseszinslawine in Gang, die euch langfristig viel Geld kosten kann.

Rechnen wir es durch.

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0% Zinsen? Kein Problem!

Ich frage mich häufig, warum die Aktienkultur in Deutschland so schwach ausgeprägt ist, verglichen mit anderen Industrieländern. Konkrete Zahlen dazu findet ihr hier: „Über den Blog„.

Ich habe im Blog bereits mehrfach nach Erklärungen und Lösungen gesucht.
Die Deutschen und die Aktien
So einfach ist das!
Die Geldanlage der Deutschen ist eine Katastrophe

Wer etwas Zeit hat, dem empfehle ich diese Podiumsdiskussion von der Messe „Invest“ aus der vergangenen Woche: Video-Link
Sie schlägt alle deutschen Talkshows, die zuletzt zu diesem Thema abgehalten wurden (von „Anne Will“ über „Menschen bei Maischberger“ bis hin zu „Hart aber fair“) um Längen.

Den Deutschen Aktienindex DAX gibt es seit 1988. Seitdem hat er um unfassbare 8,8% pro Jahr zugelegt.

Wäre dieser Anstieg geradlinig verlaufen und nicht im Zick-Zack, dann wären wir alle Aktionäre. Ich denke, die Volatilität ist der Hauptgrund für viele, die Finger von Unternehmensbeteiligungen zu lassen.

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Mein Weg

Wenn ihr euch in meinem Blog ein wenig umgesehen habt, dann wisst ihr: Ich setze mich intensiv mit dem Thema auseinander. Ich verbringe viel Zeit mit meinem und anderen Blogs. Ich informiere mich umfassend über die Finanzmärkte. Meine Kaufentscheidungen sind analytisch durchdacht, wie mir immer wieder gesagt wird.

Für mich ist das keine verlorene Zeit. Es geht mir auch nicht nur darum, eine möglichst hohe Rendite zu erzielen. Mir macht das alles unheimlich viel Spaß.

Ex-Studentin Jenny veröffentlichte gestern einen tollen Artikel über ihren Weg:
https://exstudentin.wordpress.com/2016/03/26/ich-gebe-meine-finanzen-nicht-aus-der-hand/

Das regte mich dazu an, selbst darüber nachzudenken, wie ich zum Anleger wurde.

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Auf dem Weg zur finanziellen Freiheit

Derzeit schaffe ich es, etwa 45% meiner monatlichen Einkünfte zur Seite zu legen. Ich denke, das ist verdammt viel. Vor kurzem las ich, der Durchschnitt in Deutschland liegt bei 9%. Nahezu den gesamten Sparbetrag investiere ich in Qualitätsaktien.

Ich verzichte auf vieles, was Freunde und Verwandte sich leisten. Und mit meiner hohen Aktienquote gehe ich ein hohes Risiko bei der Geldanlage ein.

Was mich antreibt, ist die finanzielle Freiheit.

Moment mal. Finanzielle Freiheit? Was soll das denn sein?

Finanziell frei ist, wer kein Arbeitseinkommen und keine weiteren Rentenpunkte mehr benötigt, um die Ausgaben zu decken, die voraussichtlich bis zum Lebensende anfallen werden. Dieses Ziel versuche ich, möglichst früh zu erreichen.

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Aus Buy & Hold wird Hold

Nach 15-tägigem Blog-Sabbatical melde ich mich zurück: voller Tatendrang und bester Laune. Und das an einem Montag!

Wenn ich mir mein Depot ansehe, dann beginnen meine Augen zu leuchten. Mir gehört ein kleiner Teil von 12 wunderbaren Unternehmen, von denen ich in Zukunft viel erwarte.

Innerhalb weniger Monate habe ich ein Aktiendepot zusammengestellt, mit dessen Zusammensetzung ich hochzufrieden bin. Das zeigt allein der Fakt, dass – trotz unzähliger Unternehmensanalysen in den vergangenen Wochen – zwei meiner letzten drei Käufe Vergrößerungen bestehender Positionen waren.

Es ist gut möglich, dass ich Zukäufe nun eine ganze Weile aussetzen werde. Ich gehe davon aus, in den kommenden 4 bis 6 Wochen Post vom Bundesverwaltungsamt zu bekommen, das mich über die BAföG-Rückzahlung informieren wird.

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Ja, ist denn im März schon Weihnachten?

Im Januar und Februar hat die Kasse noch nicht geklingelt, doch ab März wird es dafür umso heftiger zur Sache gehen: Die Unternehmen belohnen mich dafür, dass ich ihnen mit meinen Beteiligungen die Treue gehalten habe. Mit anderen Worten: Es hagelt Dividenden.

Einer der vielen Vorteile von ETFs und von US-amerikanischen Aktien ist: Oftmals schütten sie ihre Dividenden quartalsweise aus. So werden mir ganze sechs US-Unternehmen im März ein paar Taler überweisen.

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