Die Deutschen sind Versager

… beim Vermögensaufbau.

Wir leben in einem der reichsten Länder der Welt. Doch wenn es darum geht, privat Vermögen aufzubauen, landen wir im internationalen Vergleich auf den hinteren Rängen – hinter Ländern wie Slowenien, Portugal und der Slowakei. (Quelle)

Die Deutschen lassen sich bei der Altersvorsorge gern bemuttern.

Demografischer Wandel? Firlefanz! „Mutti“ Merkel wird es schon richten. Wir schaffen das. Und zwar ohne die Renten zu kürzen, ohne die Rentenbeiträge der Arbeitnehmer zu erhöhen und ohne das Renteneintrittsalter nach hinten zu verschieben. Ist doch klar.

Bei der privaten Vorsorge geht es weiter. Riester? Was ist das? Oh, es gibt staatliche Zuschüsse. Her mit dem Kugelschreiber, ich unterschreibe! Auf den Seiten 12, 34 und 47? Alles klar.

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Interessantes aus dem Netz

In letzter Zeit stieß ich auf viele großartige Artikel. Hier eine kleine Auswahl.

 

  • Oliver über den Selbstbetrug bei der Dividenden-Strategie

http://frugalisten.de/die-dividenden-strategie-der-grosse-selbstbetrug/

 

  • Tim beschreibt, wie man mit Klopapier ein Vermögen aufbauen kann

http://timschaefermedia.com/mit-seife-cola-zahnpasta-klopapier-millionaer-werden/

 

  • Holger verrät, wie man Freunden erklärt, warum man in ETFs investiert

http://zendepot.de/so-erklaerst-du-deinen-freunden-warum-du-in-etfs-investierst/

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Literatur-Empfehlungen

Heute bin ich kurz angebunden, denn morgen geht es im Morgengrauen nach Neapel. Doch vorher möchte ich euch gern noch einige themenbezogene Bücher ans Herz legen. Die Übersicht ist noch recht überschaubar.

Jedes der Bücher hat mich weitergebracht, sodass ich jedem (potentiellen) Kleinanleger nur empfehlen kann: lies, lies, lies!

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Unterschätzt nicht die Gebühren

Ihr könnt nicht beeinflussen, wie sich eure Aktien und Indexfonds entwickeln. Doch an einer Schraube könnt ihr drehen: die Gebühren. Unterschätzt sie nicht.

Das gilt beispielweise

  • bei der Wahl der Bank bzw. des Brokers,
  • bei der Auswahl eines ETFs,
  • bei der Bestimmung des Ordervolumens,
  • bei der Frage, ob ihr eine Aktie / einen Aktienfonds verkauft,
  • bei der Bestimmung des Handelsplatzes und der Uhrzeit eines Kaufs (aufgrund des Spreads).

Manche Banken verlangen 8 Euro pro Order, andere 12.
Manche Anleger kaufen immer für 1000 Euro, andere warten bis sie 2500 Euro angespart haben.
Manche Anleger kaufen US-Aktien außerhalb der Öffnungszeiten der US-Börse und nehmen einen deutlich höheren Spread in Kauf.
Manche Anleger kaufen Aktien von Schweizer Unternehmen und holen sich die zu viel bezahlte Quellensteuer nicht von den Schweizer Behörden zurück.

Sagt nicht: „Die paar Euro machen den Kohl nicht fett!“. Wenn ihr Kosten akzeptiert, die höher sind als sie sein müssten, setzt ihr eine negative Zinseszinslawine in Gang, die euch langfristig viel Geld kosten kann.

Rechnen wir es durch.

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Rendite-Update Februar

Es ist höchste Zeit für mein Rendite-Update für den Februar.
Wie immer stelle ich die Rendite meines Depots kumuliert dar. Jeder Punkt in der Grafik gibt die Rendite des gesamten Zeitraumes bis zu diesem Tag wieder, und zwar anhand folgender Berechnung:

Rendite = (Depotwert + Verkaufserlöse – gesamtes investiertes Kapital) / gesamtes investiertes Kapital

Mein Benchmark ist mein Plan B: Würde ich nicht in Einzelwerte investieren, dann würde ich einen monatlichen Sparplan auf den folgenden ETF anlegen: db x-trackers MSCI World Index UCITS ETF 1C. Die Performance berechne ich anhand der in Euro gehandelten Kurse, ebenso bei meiner Depot-Rendite.

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Was wurde diesen Monat geschrieben?

Viele tolle Artikel wurden diesen Monat veröffentlicht.

Tim Schäfer fordert mehr Finanzbildung:
http://timschaefermedia.com/wir-brauchen-finanzbildung/

Nico macht seinen einjährigen Sohn zum Aktionär:
http://finanzglueck.de/wie-mein-einjaehriger-sohn-zum-aktionaer-wurde/

Ric weiß, welches Geschlecht erfolgreicher investiert:
http://www.frei-mit-42.de/warum-frauen-erfolgreicher-investieren-als-maenner/

Alexandra bleibt entspannt, wenn die Börsen beben:
http://sauerkrautundzaster.de/ich-glaub-es-crasht-und-nun

Der Finanzwesir schreibt über die einmalige Chance, die der Berufseinstieg mit sich bringt: http://www.finanzwesir.com/blog/vermoegen-finanziell-frei

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