Sooo viel Zeug!

Vor kurzem half ich einer Freundin beim Umzug. Und wie bei jedem Umzug, fiel mir eines ganz besonders auf: die meisten Menschen haben sehr viel mehr Zeug als ich.

Da werden Dachböden, Keller, Abstellräume, Garagen und Schuppen vollgestopft. Ich schätze, in vielen Fällen wissen die Leute gar nicht, was sie alles besitzen. Und natürlich muss das alles immer mit in die neue Wohnung oder das neue Haus.

MessiDer Konsumwahnsinn kennt keine Grenzen. Man kauft etwas. Das muss man in diesem Moment unbedingt haben. Oft wird es nur ein paar Mal benutzt und wird dann irgendwo verstaut, wo man es bis zum nächsten Umzug nicht mehr wiedersieht.

Weiterlesen

Wann werden die drogenabhängigen Märkte auf Entzug gesetzt?

Markus Fugmann von finanzmarktwelt.de vergleicht die Aktienmärkte gern mit Drogensüchtigen – ein sehr treffender Vergleich, wie ich finde.

Die Dealer sind die großen Notenbanken: allen voran die Federal Reserve (FED), daneben die Europäische Zentralbank (EZB), die Bank of Japan sowie die People’s Bank of China.

Wie man es in den letzten Jahren von ihnen gewohnt war, haben alle 4 den Märkten in den vergangenen zwei Wochen einen weiteren Schuss gesetzt und damit die Stimmung aufgehellt.

DrogenZig Billionen US-Dollar, Euro, Yen und Yuan werden in die Märkte gepumpt. Die Zinsen werden immer weiter gesenkt. Vielerorts sind die Zinsen bereits im negativen Bereich (z.B. Eurozone, Japan, Schweiz, Dänemark)!

Weiterlesen

Wie langweilig!

In den letzten Wochen habe ich speziell nach „langweiligen“ Unternehmen Ausschau gehalten, an denen ich mich beteiligen könnte. Doch warum? Lasst mich dazu etwas weiter ausholen.

Viele Kleinanleger meinen, sie sind dazu in der Lage, diejenigen Small Caps herauszupicken, die in Zukunft unsere Welt verändern werden. Sie kaufen Pennystocks. Geheimtipps, die ihnen jemand zugeflüstert hat. Sie versuchen, den technologischen Wandel vorherzusagen. Sie fragen sich: Welches Unternehmen wird beim Mobile Payment die Nase vorn haben? Wer wird uns in 20 Jahren mit Energie versorgen? Wer wird die Drohnen produzieren, die die Postboten ersetzen werden und die Roboter, die uns im Haushalt unterstützen sollen? Welcher Autobauer wird die höchsten Marktanteile bei Elektrofahrzeugen und selbstfahrenden Autos haben?

Sie stellen die falschen Fragen. Sie halten die Börse für ein Casino und fallen böse auf die Nase.

Warren Buffett, der mit Aktien zum reichsten Menschen der Welt wurde, hat sich schon immer von Technologiewerten fern gehalten. So werde ich es weitestgehend auch machen. Ich weiß nicht, welche Firma in 5 Jahren die meisten Smartphones verkaufen wird. Ich habe auf die oben gestellten Fragen keine Antworten.

Weiterlesen

Warum ich gern in US-Unternehmen investiere

In letzter Zeit habe ich verstärkt auf US-Werte gesetzt. Fast alle Unternehmen, die mir als künftige Investments in den vergangenen Wochen besonders zugesagt haben, kommen aus den USA. Ist es Zufall oder steckt mehr dahinter?

Ich habe das Gefühl, die US-Amerikaner betreiben eine unternehmens- und aktionärsfreundliche Politik. Die Politik und das Wesen der Amerikaner ist der Grund dafür, dass dort mehr als die Hälfte der Menschen Aktien besitzt, während Deutschland lediglich auf 15% kommt.

Die Amis lieben ihre Unternehmen. Sie lieben Coca Cola, McDonald’s, Walmart, Walt Disney, Starbucks, Nike. Während des VW-Skandals sind in Deutschland zuletzt eher Häme und Scham zu spüren gewesen.

Weiterlesen

Die Angst vor den Bären

Meine Unternehmensbeteiligungen sind meine Altersvorsorge. Somit sollte mich die kurzfristige Kursentwicklung nicht interessieren. Zumal ich fest davon überzeugt bin, dass die Aktienmärkte bis zu meinem Renteneintritt jährlich mehr als 6% zulegen werden.

Ich bin nahezu mit meinem gesamten Vermögen in Aktien investiert und das erst seit wenigen Monaten, d.h. ich habe bisher keinen Bärenmarkt aktiv miterlebt. Auch wenn mein Depot noch immer im Plus notiert: Nach dem Abverkauf der vergangenen beiden Wochen und den Prognosen vieler Experten wird mir Angst und Bange – vor allem wenn ich mir anschaue, wie stark die Kurse während der letzten 2 Bärenmärkte (2000-2002, 2007-2009) eingebrochen sind. Da kann man defensiv investieren und streuen wie man will – vor starken Kurseinbrüchen bleibt kein Buy&Hold Anleger verschont.

Weiterlesen

Mein persönlicher Jahresausblick

Im November und Dezember kaufte ich keine Aktien. Das lag zum einen daran, dass meine Aktienquote recht hoch war, da ich zu den günstigen Kursen im August, September und Oktober voll eingestiegen war. Zum anderen standen einige außergewöhnliche Belastungen an wie die Verlängerung des Jahresabos der öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin, Geschenkkäufe sowie der Jahresbeitrag zur Autoversicherung, der ziemlich hoch ist, da mein Auto erst seit 2014 über mich selbst versichert ist.

Auch im ersten Halbjahr 2016 werde ich hier und da ein paar Taler mehr ausgeben, z.B. für einen Urlaub und für die Feier zu meinem 30. Geburtstag. Zudem gehe ich davon aus, dass sich das BAföG-Amt in naher Zukunft melden wird, denn ich habe noch Schulden zurückzuzahlen, die ich gern auf einen Schlag begleichen möchte.

Nichtsdestotrotz werde ich in den kommenden Monaten sicher einige Aktienkäufe tätigen. Ich habe gescreent wie verrückt. Übrig geblieben sind 13 Unternehmen, die für einen Kauf in 2016 infrage kommen. Darunter sind 11 US-amerikanische Werte, ein Deutscher und ein Britischer. Das ist allerdings eher dem Zufall geschuldet als der Tatsache, dass ich verstärkt in US-Unternehmen investieren will.

Weiterlesen