Warum ich gern in US-Unternehmen investiere

In letzter Zeit habe ich verstärkt auf US-Werte gesetzt. Fast alle Unternehmen, die mir als künftige Investments in den vergangenen Wochen besonders zugesagt haben, kommen aus den USA. Ist es Zufall oder steckt mehr dahinter?

Ich habe das Gefühl, die US-Amerikaner betreiben eine unternehmens- und aktionärsfreundliche Politik. Die Politik und das Wesen der Amerikaner ist der Grund dafür, dass dort mehr als die Hälfte der Menschen Aktien besitzt, während Deutschland lediglich auf 15% kommt.

Die Amis lieben ihre Unternehmen. Sie lieben Coca Cola, McDonald’s, Walmart, Walt Disney, Starbucks, Nike. Während des VW-Skandals sind in Deutschland zuletzt eher Häme und Scham zu spüren gewesen.

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Die Angst vor den Bären

Meine Unternehmensbeteiligungen sind meine Altersvorsorge. Somit sollte mich die kurzfristige Kursentwicklung nicht interessieren. Zumal ich fest davon überzeugt bin, dass die Aktienmärkte bis zu meinem Renteneintritt jährlich mehr als 6% zulegen werden.

Ich bin nahezu mit meinem gesamten Vermögen in Aktien investiert und das erst seit wenigen Monaten, d.h. ich habe bisher keinen Bärenmarkt aktiv miterlebt. Auch wenn mein Depot noch immer im Plus notiert: Nach dem Abverkauf der vergangenen beiden Wochen und den Prognosen vieler Experten wird mir Angst und Bange – vor allem wenn ich mir anschaue, wie stark die Kurse während der letzten 2 Bärenmärkte (2000-2002, 2007-2009) eingebrochen sind. Da kann man defensiv investieren und streuen wie man will – vor starken Kurseinbrüchen bleibt kein Buy&Hold Anleger verschont.

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Milliarden im Kampf gegen Krebs

Heute bin ich beim 1980 gegründeten, US-amerikanischen Unternehmen Amgen eingestiegen.

Es handelt sich um eines der größten Pharmaunternehmen der Welt. Die Zahlen sprechen für sich:

Mitarbeiter: 18.000
Marktkapitalisierung: > 100 Mrd. USD
Umsatz (2015): 22 Mrd. USD
Gewinn (EBIT, 2015
): 10 Mrd. USD
Free Cashflow: 8 Mrd. USD
Ausgaben für Forschung und Entwicklung (2015): > 4 Mrd. USD
Dividendenrendite: 2.5%
Eigenkapitalquote (2015): 40%
KGV: 15
[Werte für 2015 von Analysten geschätzt. Die Q4-Zahlen werden erst Ende Januar veröffentlicht.]

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Heute gekauft: VF Corporation

Vor wenigen Tagen stand in meinem Glückskeks: „Beste Chancen! Nutzen Sie jede Gelegenheit!“. Das habe ich heute getan.

Lee Jeans, Wrangler, Eastpak, Vans, The North Face, Timberland, JanSport – bis vor kurzem dachte ich, diese Marken würden zu 7 Unternehmen gehören. Aber nein! All diese Marken (und mehr) gehören zur 1899 gegründeten, US-amerikanischen VF Corporation.

Damit ist das Unternehmen eine der größten Bekleidungsfirmen der Welt und zugleich Marktführer bei Jeans, Rucksäcken und Arbeitsbekleidung.

VF Corp gehört zu den so genannten Dividendenaristokraten, denn man hat die Dividende seit 1973 in jedem einzelnen Jahr erhöht.

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Mein persönlicher Jahresausblick

Im November und Dezember kaufte ich keine Aktien. Das lag zum einen daran, dass meine Aktienquote recht hoch war, da ich zu den günstigen Kursen im August, September und Oktober voll eingestiegen war. Zum anderen standen einige außergewöhnliche Belastungen an wie die Verlängerung des Jahresabos der öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin, Geschenkkäufe sowie der Jahresbeitrag zur Autoversicherung, der ziemlich hoch ist, da mein Auto erst seit 2014 über mich selbst versichert ist.

Auch im ersten Halbjahr 2016 werde ich hier und da ein paar Taler mehr ausgeben, z.B. für einen Urlaub und für die Feier zu meinem 30. Geburtstag. Zudem gehe ich davon aus, dass sich das BAföG-Amt in naher Zukunft melden wird, denn ich habe noch Schulden zurückzuzahlen, die ich gern auf einen Schlag begleichen möchte.

Nichtsdestotrotz werde ich in den kommenden Monaten sicher einige Aktienkäufe tätigen. Ich habe gescreent wie verrückt. Übrig geblieben sind 13 Unternehmen, die für einen Kauf in 2016 infrage kommen. Darunter sind 11 US-amerikanische Werte, ein Deutscher und ein Britischer. Das ist allerdings eher dem Zufall geschuldet als der Tatsache, dass ich verstärkt in US-Unternehmen investieren will.

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Mein Blog feiert 2-monatiges Bestehen

2015 ist (fast) Geschichte. Mein Blog feiert sein 2-monatiges Bestehen. Zeit zurückzublicken, nach vorn zu schauen und den Traffic unter die Lupe zu nehmen.

Ich bedanke mich bei allen Followern, den Kommentatoren ohne die mir das Schreiben nur halb so viel Spaß machen würde sowie bei allen 586 Besuchern in 19 Ländern für 2.932 Aufrufe.

Das Schreiben bereitet mir viel Freude, was für jeden Blogger im Vordergrund stehen sollte. Meine eigenen Gedanken aufzuschreiben, hat mir schon immer geholfen. Euer positives Feedback zeigt mir, dass es auch euch einen Mehrwert bietet und unser Austausch in den Kommentaren macht Spaß!

Von Führungskräften wurde mir hin und wieder gesagt, ich solle versuchen, den Fachbereichen auf der Arbeit die Dinge weniger technisch/mathematisch zu erklären. Auch meine Blog-Beiträge könnte ich sicher noch ein wenig „leserfreundlicher“ gestalten. Ich denke, man merkt schon, dass sie von jemandem aus den Bereichen BWL und IT geschrieben wurden.

In den Feedbacks anderer Finanzblogs lese ich zuletzt, dass die persönliche Note positiv hervorgehoben wird. Auch in dieser Hinsicht werde ich versuchen, mehr zu tun.

Nun zu den Zahlen.

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