Diese Woche schon was vor?

Es gibt tolle Themen, über die man bloggen kann. Reisen. Sport. Politik. Mein bester Kumpel bloggt seit über einem Jahr als „Papa Planlos“ über Vaterschaft, Hausbau und Ehe.

Doch in kaum einem anderen Bereich lernt man so viele Gleichgesinnte persönlich kennen wie über die Finanzblogs.

Zu den Bloggern, die ich bislang persönlich kennenlernen durfte, zählen Alexandra, Gisela, Jenny,  NataschaChristianFerhatJasperLarsMike, NicoTim und Tobi.

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Die Roten sind schuld!

Mal angenommen, ich würde euch Folgendes fragen:

Wie hoch sind die Zustimmungswerte von Donald Trump und Emmanuel Macron in deren jeweiliger Heimat?

A) Macrons sind 14 Prozentpunkte höher als Trumps.
B) Macrons sind 7 Prozentpunkte höher als Trumps.
C) Sie sind auf demselben Level.
D) Trumps sind 14 Prozentpunkte höher als Macrons.

Wie viele von euch würden wohl auf Antwort D tippen? Ich vermute: Niemand.

Antwort D ist allerdings korrekt. Trump kommt im Mittel von 5 Instituten auf eine Zustimmung von 44%. Macron kommt im Mittel von 7 Instituten auf eine Zustimmung von 30%.

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Heuschrecken, Bierdeckel und Fake-News

Vor fünf Wochen habe ich mir an dieser Stelle gewünscht, dass die CDU sich unter Mithilfe von Friedrich Merz wieder darauf besinnt, wofür sie zwischen 1949 und 2005 stand. Zwei von euch hatten sich ebenfalls für eine Merz-Rückkehr ausgesprochen.

Herr Merz liest offensichtlich meinen Blog, denn er ist nach 9 Jahren wieder da, wird sich am 8. Dezember zur Wahl zum CDU-Parteivorsitzenden stellen.

Interessant für die Mehrheit meiner Leser ist vor allem eine Aussage seiner heutigen, 20-minütigen Bundespressekonferenz. Soweit ich es überblicke, wird diese Aussage von keinem über Google auffindbaren Medium zitiert:

„Wir müssen grundsätzlich über die Frage reden, wie wir eine viel größere Zahl an privaten Haushalten an den Kapitalmärkten beteiligen. Deutschland hat eine viel zu kleine Zahl an Aktionären. Andere Länder sind da viel weiter als wir, und ich möchte auch dazu einen Beitrag leisten, dass wir da weiterkommen.“

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Warum ich 2018 glücklicher bin als jemals zuvor

Vor ca. acht Jahren sagte unser damaliger Dozent in einer Vorlesung, im Alter von 33 Jahren sind die Menschen am glücklichsten. In der Regel (!) …

  • hat man den Partner und die Freunde fürs Leben gefunden
  • sind die Eltern noch gesund und munter, man zofft sich längst nicht mehr mit ihnen
  • sind die Kinder in einem für Eltern angenehmen Alter (keine Babys mehr, aber auch noch nicht in der Pubertät)
  • ist man wohlhabender als im Studium bzw. der Ausbildung

Ich bin nun 32 Jahre jung und habe zuletzt immer wieder darüber nachgedacht, wo ich im Leben stehe. Bin ich zufriedener als vor vier, acht, zwölf Jahren?

Mein Fazit ist, es geht mir besser als je zuvor. Darüber möchte ich heute berichten.

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Don’t look back in anger

Vor zwei Jahren habe ich die Airbus-Aktie zum Kurs von knapp 53€ aus meinem Portfolio entfernt. Heute steht sie bei 98€. Ich habe eine Performance von 85% verpasst, zzgl. entgangener Dividenden.

Normalerweise sehe ich es wie die beiden Herren von Oasis. Don’t look back in anger. Heute war mir allerdings langweilig genug, dass ich mir die Performance der Aktien angesehen habe, die ich 2016 und 2017 verkauft habe.

7 der 9 aufgelösten Positionen haben den S&P 500 im jeweiligen Zeitraum (seit Verkauf) underperformt. Insgesamt liegt die Performance dieser 9 Unternehmen satte 16 Prozentpunkte unter der des S&P 500.

Die nackten Zahlen sprechen also für mich. Doch auch ohne diese Information war ich froh, die Beteiligungen an diesen Unternehmen, von deren Zukunft ich nicht mehr hinreichend überzeugt bin, mit mir herumzuschleppen. Kurzfristige Zahlenspielerei ist egal.

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Wo ist der deutsche Sebastian Kurz? – Analyse des politischen Spektrums in Deutschland

Ich versuche mich heute mal an einer Analyse des politischen Spektrums in Deutschland.

1949 bis 1983

Bei der ersten zehn Bundestagswahlen der BRD war das Leben für die Wähler noch einfach. Es gab mit der CDU/CSU eine Mitte-Rechts-Fraktion, die SPD als Mitte-Links-Partei und dazwischen eine (einigermaßen) liberale FDP.

In den ersten 20 Jahren stellte die CDU/CSU den Kanzler, dann 13 Jahre lang die SPD und schließlich übernahm Helmut Kohl.

Die FDP blieb der Punktelieferant, der meist zur Mehrheit verhelfen musste und der Regierung ein paar liberale Tupfer verlieh.

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