Mein Jahr 2017

Auch in diesem Jahr möchte ich euch mit einem persönlichen Jahresrückblick erfreuen, der weit über das eigentliche Thema meines Blogs (Vermögensaufbau) hinausgehen wird.

Meine Investition des Jahres

Gleich am 2. Januar 2017 wurde ich Miteigentümer des großartigen Disney-Konzerns. Mittlerweile kaufte ich sogar dreimal nach. In 2 Wochen werden wieder Disney-Dividenden auf mein Konto gespült. Vor wenigen Tagen bekam Kim Kardashian von ihrem Mann Kanye West übrigens Disney-Aktien zu Weihnachten geschenkt.

1.000 Dollar, Anfang 1990 in Disney investiert, wären heute mehr als 15.000 Dollar wert bei reinvestierten Dividenden. Meine aktuelle Analyse zum Maus-Konzern findet ihr hier.

Mein Leser Sebastian, der sein Geld seit einem Jahrzehnt in Produktivkapital in Form von Aktien anlegt, sagte mir gestern Abend beim Bierchen: „Könnte ich mein Vermögen in nur einer einzigen Aktie anlegen, wäre es Disney.“

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Was uns der Staat aus der Tasche zieht

Ich weiß noch, wie wütend ich war, als ich im Geschichtsunterricht hörte, wie vor einigen hundert Jahren die Bauern ein Zehntel ihrer Ernte an ihren Lehnsherren oder die Kirche abgeben mussten – und wie froh, als es darum ging, wie die Bauern all ihren Mut fassten, sich zusammenschlossen und dagegen demonstrierten (trotz Todesangst).

Heute nimmt uns Vater Staat nicht mehr nur 10% weg, sondern selbst bei Normalverdienern über 50%, doch kaum jemand zuckt mit der Wimper. Die Ikea-Generation klebt mit dem Hintern an der Couch.

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Mein Weihnachtsgeschenk: Disney-Aktien

Während hunderte Millionen Menschen in überfüllten Kaufhäusern nach Weihnachtsgeschenken stöbern, habe ich mir gestern mit ein paar Mausklicks ein ganz besonderes Geschenk gemacht: zusätzliche Disney-Aktien.

Ich habe den Maus-Konzern bereits vor meinem Erstkauf (Januar 2017) analysiert und eine ausführliche Analyse für euch veröffentlicht. Hier geht es zum Artikel. Die aktuelle Entwicklung bei Disney finde ich hochinteressant und somit gibt es nun eine Fortsetzung.

Um langfristig auf Kurs zu bleiben, werfe ich immer gern einen Blick auf die historische Entwicklung von Umsatz und Gewinn.

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Frau Merkel, der Winter naht!

Es ist November. Es wird kälter. Der Winter naht, auch im Kanzleramt.

Das Volk wendet sich immer mehr von seiner Königin ab. Sie erlitt jüngst die schlimmste Wahlniederlage seit 68 Jahren. Sie klammert sich an den Thron. Zu schön ist die Aussicht von dort oben im Roten Bergfried.

Königin Angela gilt als besonders gierige Herrscherin. Während die Adelshäuser vor einigen Hundert Jahren noch ein Zehntel der Ernte der Bauern verlangten, besteht Angela auf die Hälfte. Warum es seit Jahrzehnten keinen Bauernaufstand gab, ist eine Frage für die Gelehrten in der Zitadelle.

Erste Medien munkeln, sie wird bald gestürzt. Unbestätigten Berichten zufolge soll sie einem Vertrauten gesagt haben: „Lass sie reden. Sie sind so klein, dass ich sie nicht einmal sehe“. Außerdem: „Eine Löwin schert sich doch nicht um die Meinung ihrer Schafe“.

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Arbeitet, bis ihr ins Grab fallt!

In meinen bisherigen Beiträgen zur finanziellen Freiheit und zum Hamsterrad, in dem sich viele befinden, ging es mir darum, euch Anregungen zu geben. Ziel meines heutigen Beitrags soll es hingegen sein, eure Anregungen im Kommentar-Bereich einzusammeln zu einem Plan, den ich demnächst vielleicht umsetzen werde.

In dieser Woche hörte ich zum wiederholten Male am Mittagstisch, wie Kollegen sich darüber beklagten, dass sie bis zum 67. Lebensjahr oder vielleicht sogar noch darüber hinaus arbeiten müssten bis zum vollen Rentenanspruch.

Wie viele von euch beiße auch ich mir in solchen Situationen gern auf die Lippen und halte den Mund. Ich weiß inzwischen, was für Reaktionen kommen, wenn ich sage:

„Nur einer entscheidet, wann ich in Rente gehe – und das bin ich. In den nächsten Jahren werde ich einen Kapitalstock aufbauen, der es mir ermöglichen wird (sofern ich Lust darauf habe), schon in meinen 40ern oder frühen 50ern den Ruhestand zu beginnen. Die gesetzliche Rente, die dann irgendwann oben drauf kommt, ist für mich ein nice-to-have.“

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Todesstrafe für New York Attentäter?

Auch wenn es thematisch nicht in meinen Blog passt, so interessiert mich die Meinung meiner Community zu einer aktuellen Frage.

Bereits in der Schulzeit schrieb ich Aufsätze zum Thema Todesstrafe. Es fasziniert viele Menschen, wie man am Erfolg von Filmen wie „Dead Man Walking“, „The Life of David Gale“ oder „The Green Mile“ ablesen kann.

Der Islamist Sayfullo Saipov tötete vor zwei Tagen acht Menschen in New York. Sein Ziel war es, so viele wie möglich zu überfahren. Gerüchten zufolge zeigt er keine Reue. Man muss kein Prophet sein, zu glauben, er würde bei nächster Gelegenheit womöglich wieder töten.

Wie soll die Justiz mit ihm umgehen? Welches Urteil wäre gerecht?

Wäre es besser, die Todesstrafe zu verhängen, um die Allgemeinheit (inkl. anderer Gefängnisinsassen und Wärter) zu schützen und die Steuerzahler vor jahrzehntelangen Kosten zu bewahren? Seine Nutzung von Waffen-Attrappen nach der Tat deutet darauf hin, dass er selbst gern sterben würde.

Wäre die Todesstrafe also die beste Lösung für alle? Eure Meinung ist gefragt.