Todesstrafe für New York Attentäter?

Auch wenn es thematisch nicht in meinen Blog passt, so interessiert mich die Meinung meiner Community zu einer aktuellen Frage.

Bereits in der Schulzeit schrieb ich Aufsätze zum Thema Todesstrafe. Es fasziniert viele Menschen, wie man am Erfolg von Filmen wie „Dead Man Walking“, „The Life of David Gale“ oder „The Green Mile“ ablesen kann.

Der Islamist Sayfullo Saipov tötete vor zwei Tagen acht Menschen in New York. Sein Ziel war es, so viele wie möglich zu überfahren. Gerüchten zufolge zeigt er keine Reue. Man muss kein Prophet sein, zu glauben, er würde bei nächster Gelegenheit womöglich wieder töten.

Wie soll die Justiz mit ihm umgehen? Welches Urteil wäre gerecht?

Wäre es besser, die Todesstrafe zu verhängen, um die Allgemeinheit (inkl. anderer Gefängnisinsassen und Wärter) zu schützen und die Steuerzahler vor jahrzehntelangen Kosten zu bewahren? Seine Nutzung von Waffen-Attrappen nach der Tat deutet darauf hin, dass er selbst gern sterben würde.

Wäre die Todesstrafe also die beste Lösung für alle? Eure Meinung ist gefragt.

 

 

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Die Wahl des Brokers

Die Auswahl des Brokers ist zwar längst nicht so wichtig wie die Investitionssumme, Asset Allokation oder Produktauswahl innerhalb einer Anlageklasse, doch die falsche Brokerwahl kann langfristig eine Menge Geld und Nerven kosten.

Freunde, Kollegen  und Leser fragten mich zuletzt häufig, bei welchem Broker ich bin, wie man zu einer Entscheidung gelangen könnte und welche Erfahrungen ich gesammelt habe. Da keiner meiner 170 Artikel dieses Thema ausführlich behandelte, wird es höchste Zeit.

Vor etwas mehr als 3 Jahren musste ich mich erstmals für einen Broker entscheiden. Mein Arbeitgeber kündigte damals ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm an.

Ich hatte wenig Ahnung und somit auch nicht viele Auswahlkriterien. Es sollte einfach eine bekannte (Direkt-)Bank ohne schlechten Ruf sein, die Aktienkäufe zu niedrigen Gebühren anbietet. Meine Wahl fiel schnell auf die DAB, die später in die Consorsbank integriert wurde. Bis heute habe ich die Entscheidung nicht bereut.

Eine schöne Übersicht mit allen wichtigen Infos zur Consorsbank als Onlinebroker bietet Thomas hier an.

Auf seiner Startseite findet ihr auch eine tolle zweiseitige Tabelle mit den Konditionen der wichtigsten Anbieter.

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Game, Set & Match: Stefan

Boris Becker ist zweifellos eine der größten deutschen Sportlegenden. Gleich viermal wurde er als Deutschlands Sportler des Jahres geehrt. Als Profi gewann er 49 Turniere im Einzelwettbewerb, darunter 6 Grand-Slams, sowie 15 Titel im Doppel – mit der Olympischen Goldmedaille als Höhepunkt. Becker war 12 Wochen lang die Nummer Eins der Welt.

Ich spiele seit zweieinhalb Jahren wieder regelmäßig Tennis. Olivia, meine Tennispartnerin, sieht einige Fortschritte. Für einen Wimbledonsieg wird es jedoch vermutlich nicht mehr reichen.

Dafür bin ich dem guten Boris in einer Disziplin meilenweit voraus: Finanzen. Während ich mein Netto-Vermögen in den letzten 3 Jahren verzehnfachte, lief es für Herrn Becker finanziell gar nicht gut.

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Warum ich überwiegend in den USA investiere – Eine Geschichte über Patriotismus, braunes Zuckerwasser und meine Oma

90% meines Aktienportfolios hat seinen Hauptsitz in den Vereinigten Staaten von Amerika. Lediglich 3 von 17 Unternehmen sind in Europa beheimatet, deren Portfolioanteil 10% beträgt.

Da ich gern in Global Player investiere, sieht es bei der Umsatzverteilung schon anders aus. Hier kommt mein Portfolio auf 55% US-Anteil. Das ist immer noch viel, wenn man bedenkt, dass das US-Bruttoinlandsprodukt „nur“ 26% des Welt-BIP ausmacht. Dennoch fühle ich mich mit meiner geografischen Diversifikation pudelwohl.

Wie kommt der hohe US-Anteil in meinem Depot zustande? Habe ich ein Faible für US-Unternehmen? Werfen wir einen Blick auf meine Auswahlkriterien beim Investieren, die ich hier im Blog zuletzt am 20. August genannt hatte. Weiterlesen

Was sich das Staatsfernsehen (ARD/ZDF) nicht zu sagen traut

Heute möchte ich mich kritisch mit den 4 Bundestagsparteien auseinandersetzen. Außerdem werde ich am Ende eine Kleinpartei als Wahl-Alternative vorstellen, von der mindestens 80% von euch noch nie etwas gehört haben und mit der ich laut Wahl-O-Mat zu 85% übereinstimme. Da ich einiges zu sagen habe, geht es ohne lange Einleitung los.

Bündnis 90 / Die Grünen

Als die westdeutsche Partei „Die Grünen“ 1980 gegründet wurde, saßen lediglich 3 Parteien im Bundestag in Bonn. Bundeskanzler Helmut Schmidt führte die Koalition aus SPD und FDP an – mit der CDU/CSU als Opposition.

Die Partei wurde als Alternative für jene gegründet, denen Umweltschutz und Nachhaltigkeit wichtiger waren als den etablierten Parteien. Wirtschaftspolitisch starteten die Grünen links von der SPD.

Das sind ehrbare Ziele, die zweifellos einen Platz im politischen Spektrum verdienen. Dennoch halte ich – vorsichtig ausgedrückt – sehr wenig von der Aufstellung der Grünen im Jahr 2017.

Dass die niedersächsischen Grünen kürzlich vorgeschlagen haben, das Onlineshopping am Sonntag zu verbieten, ist dabei nur die Spitze des Eisbergs.

Die Grünen sind zu einer Verbotspartei mutiert, die nun darum bangen muss, auch nach dem 24. September Teil des Deutschen Bundestags bleiben zu dürfen.

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Auswertung meiner Blogparade „Wir machen uns alle nackig“

Am 18.08. rief ich zur Blogparade auf. Zwei Tage später schrieb ich über meine Strategie und Erfolgsbilanz. 12 Teilnehmer folgten meinem Aufruf – darunter 8 Blogger und 4 Leser. Darüber habe ich mich riesig gefreut! Nun steht die Auswertung an, die ich folgendermaßen gliedern werde.

(1) Sinn und Zweck
(2) Erfolgsbilanz der Anlegergruppen
(3) Links zu den Beiträgen der Blogger
(4) Strategien und Renditen meiner Leser

Sinn und Zweck

Meine Blogparade war für mich gleich aus dreifacher Hinsicht ein voller Erfolg.

Die deutschsprachigen Finanzblogger und ihre Leser sind eine große Gemeinschaft. Nie habe ich so stark gefühlt „Ich gehöre dazu!“ wie in den vergangenen zwei Wochen seit meinem Aufruf. Nie wurde auf meinem Blog so viel kommentiert. Nie bekam ich so viele Mails von euch. Obwohl ich bereits vor meinem Aufruf mehr als 10 von euch persönlich kennengelernt habe, sah ich mich nie so sehr als geschätzten Teil der Gemeinschaft wie heute.

Wer einen solchen Aufruf startet, der lernt viel über die Gemeinschaft. Wer sagt seine Teilnahme sofort zu, obwohl seine Rendite vielleicht nicht so überragend ist wie bei anderen? Wer beantwortet meine (Rund-)Mail mit einer höflichen Absage, weil er privat und/oder beruflich derzeit viel um die Ohren hat? Und wer hält es nicht für nötig, meine Mail zu beantworten? Gibt es hier möglicherweise einen Zusammenhang mit dem (Miss-)Erfolg?

Mein zweiter Punkt ist, dass viele von euch nun „Blut geleckt“ haben, was den internen Zinsfuß als eine Möglichkeit zur Erfolgsmessung angeht. Einige haben mich angeschrieben und waren hellauf begeistert vom internen Zinsfuß, haben diesen erstmals genutzt und werden ihn auch weiterhin zur persönlichen Erfolgskontrolle nutzen. Das freut nicht nur mich, sondern ganz bestimmt auch Dummerchen 🙂

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