Church & Dwight – Dividende seit 114 Jahren

Church & Dwight ist der nächste Zuwachs in meinem Altersvorsorge-Depot.

Moment mal. Church und wer??? In Deutschland ist das Unternehmen weitgehend unbekannt. Doch mit rund 4.000 Mitarbeitern mit einem Jahresumsatz von mehr als 3 Milliarden USD ist man weit davon entfernt, ein Tante-Emma-Laden zu sein.

1847 gegründet, dürften sich die Produkte heute in nahezu jedem US-Haushalt wiederfinden. Dort kennt jedes Kind das Traditionslogo mit Arm und Hammer. Außerhalb Nordamerikas ist man in Europa, Asien, Südamerika und Australien vertreten – zusammen mit einem Umsatzanteil von rund 20 Prozent. Das Unternehmen tritt also hauptsächlich in Nordamerika auf.

Zu den Produkten von Church & Dwight zählen u.a. Waschmittel, Zahnpasta, Katzenstreu, Fleckentferner, Deos, Shampoos, Kondome, Schwangerschaftstests und Vitaminpräparate. Man ist unabhängig von Konjunktur und Saisoneffekten.

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Verkäufe: Patrizia und Tesoro

Heute habe ich zwei meiner Positionen geschlossen: Patrizia Immobilien und Tesoro Corporation. Verkäufe widersprechen meiner Buy & Hold Strategie. Diese zwei Positionen hatte ich allerdings aus den falschen Gründen gekauft und zuletzt habe ich mich mit diesen Beteiligungen nicht mehr wohl gefühlt.

Unter Berücksichtigung von Ordergebühren, Steuern und Dividenden blieb ein kleiner Gewinn übrig nach 4-5 Monaten Haltedauer.

Das frei gewordene Geld wartet nun auf die nächsten Kaufgelegenheiten. Mit meinen übrigen 9 Beteiligungen bin ich hochzufrieden. Weitere Verkäufe in 2016 sind nicht geplant bzw. höchstens um den Steuerfreibetrag im Dezember auszuschöpfen.

Die beste Aktie der Welt (?)

Ich bin heute beim Unternehmen „Johnson & Johnson“ eingestiegen. Dort ist so ziemlich alles vereint, was Anleger sich wünschen.

1886 gegründet, ist das US-Unternehmen heute gemessen an der Marktkapitalisierung das fünftgrößte börsennotierte Unternehmen der Welt. Im vergangenen Jahr betrug der Umsatz gigantische 70 Mrd. USD. Der Gewinn (EBIT) war mit 19 Mrd. USD nicht weniger beeindruckend.

45 Prozent seiner Umsätze erzielt J&J mit Medikamenten, 35% mit medizinischen Geräten und 20% mit Konsumgütern.

Die bekanntesten Marken sind bebe, carefree, o.b., Penaten, Listerine und Neutrogena. Der Pharma-Bereich umfasst Medikamente zur Behandlung von HIV, Alzheimer, Schizophrenie, Epilepsie, Migräne, Psychosen sowie Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen. Zur Entwicklung von Krebs-Medikamenten laufen mehrere klinische Studien.

Johnson & Johnson verkauft seine Produkte in 175 Ländern.

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Zusammenstellung eines Depots (Teil 2)

Vor zwei Monaten veröffentlichte ich meinen Beitrag „Zusammenstellung eines Depots“. Er war sehr beliebt (der Beitrag mit den drittmeisten Klicks in meinem Blog). In den vergangenen zwei Monaten habe ich mein Stock Picking weiter optimiert. Davon möchte ich euch heute berichten.

Wie landet ein Unternehmen in meinem Depot?

Schritt 1 – Kennenlernen

Natürlich muss ich zunächst in Erfahrung bringen, dass dieses Unternehmen existiert und an der Börse notiert ist.

In den letzten Monaten fiel mir bspw. auf, dass gefühlt jeder zweite Berliner Mann mit einer Jacke von „The North Face“ herumläuft. Vor einem Jahr war mir diese Marke noch unbekannt. Als Investor setze ich mich dann natürlich genauer mit diesem Unternehmen auseinander.

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Warum ich 1000 Euro in Schokolade investieren werde

Die 1894 gegründete Hershey Company steht ganz oben auf meiner Watchlist. Es handelt sich um den größten börsennotierten Schokoladenhersteller der USA.
Mars (nicht börsennotiert) und Hershey’s teilten sich in 2014 zusammen rund 65% des US-Schokoladenmarktes, während Lindt und Nestlé jeweils nur auf etwa 5% kamen.

Auf den Geschmack der Amis ausgerichtet, ist in Hershey’s Schokolade weniger Kakao und dafür mehr Zucker als in europäischen Produkten.

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Milliarden im Kampf gegen Krebs

Heute bin ich beim 1980 gegründeten, US-amerikanischen Unternehmen Amgen eingestiegen.

Es handelt sich um eines der größten Pharmaunternehmen der Welt. Die Zahlen sprechen für sich:

Mitarbeiter: 18.000
Marktkapitalisierung: > 100 Mrd. USD
Umsatz (2015): 22 Mrd. USD
Gewinn (EBIT, 2015
): 10 Mrd. USD
Free Cashflow: 8 Mrd. USD
Ausgaben für Forschung und Entwicklung (2015): > 4 Mrd. USD
Dividendenrendite: 2.5%
Eigenkapitalquote (2015): 40%
KGV: 15
[Werte für 2015 von Analysten geschätzt. Die Q4-Zahlen werden erst Ende Januar veröffentlicht.]

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