Aktien bewerten – ein schwieriges Unterfangen

Bei der Aktienauswahl schaue ich vor allem auf die folgenden Kriterien:

  • Hauptsitz (im Hinblick auf politische Stabilität sowie unternehmensfreundliche Politik)
  • Geschäftsmodell und Größe
  • Langfristige Aussichten für diesen Markt
  • Stetige Steigerung von Gewinn und Umsatz
  • Marktanteile
  • Markteintrittsbarrieren
  • Regionale Verteilung der Umsätze
  • Eigenkapitalquote
  • Umsatzrendite
  • Höhe des freien Cash Flow
  • Kursentwicklung (langjähriges Mittel, maximaler Verlust)
  • Unabhängigkeit von einzelnen Produkten, Kunden und Lieferanten
  • Kundenzufriedenheit
  • Besitzverhältnisse (Familienunternehmen? Anteile der Geschäftsführung?)
  • Attraktivität als Arbeitgeber

Nach jedem dieser Punkte kann das Unternehmen von meiner Watchlist verschwinden. Hat es jedoch sämtliche Prüfungen überstanden, ist nur noch eine Frage zu klären: Wie hoch ist der Preis, den der Markt verlangt?

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Stericycle Inc. – Der Fels in der Brandung

Leser Sebastian machte mich gestern auf ein Unternehmen namens Stericycle aufmerksam, an dem ich mich heute beteiligt habe als 13. Unternehmen in meinem Portfolio.

Da ich meine Aktienquote nicht erhöhen wollte, habe ich entschieden, mich dafür von einigen Tyson Foods Aktien zu trennen. Tyson ist zuletzt wahnsinnig gut gelaufen und hatte dadurch den höchsten Anteil in meinem Depot (15%), den ich nun etwas senken konnte.

Solche Umschichtungen nehme ich nur ungern vor, da sie gegen mein Prinzip verstoßen, Gebühren und Steuern möglichst niedrig zu halten. Ich hatte jedoch die Befürchtung, mir könne die Stericycle-Aktie in den kommenden Monaten zu teuer werden. So wie die Fielmann-Aktie, die ich wahnsinnig gern im Depot hätte, die mir aber viel zu hoch bewertet ist.

Nun zum Unternehmen. Ich bezweifle, dass mehr als 2% meiner Stammleser schon mal von dieser Firma gehört haben. In den Weiten des deutschsprachigen Webs ist fast nichts über das Unternehmen zu finden. Grund genug für mich, euch Stericycle vorzustellen in dem vielleicht ausführlichsten deutschsprachigen Artikel.

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Jungheinrich – mein Top-Pick im Maschinenbau

Im Jahr 2014 begann ich, mich intensiv mit Aktien zu beschäftigen. Jungheinrich hatte ich schon früh auf dem Zettel. Im Sommer 2015 erzielte ich damit Trading-Gewinne, bevor die Aktie dann im August eine der Ersten in meinem Langfrist-Depot wurde. Bis heute habe ich keinen Tag daran gezweifelt, dass diese Entscheidung richtig war.

Jungheinrich ist einer von nur 3 deutschen Werten in meinem Depot, das mittlerweile 12 Einzelwerte umfasst. Dabei habe ich unzählige deutsche Unternehmen analysiert. Was fasziniert mich so am Maschinenbauer aus Hamburg?

Ich besitze Vorzugsaktien des Unternehmens. In der Regel erhält man für Vorzugsaktien eine höhere Dividende, muss jedoch auf sein Stimmrecht verzichten, das denn Inhabern von Stammaktien vorbehalten ist. Die Jungheinrich-Stammaktien gehören zu 100% den Familien der beiden Töchter von Friedrich Jungheinrich, der das Unternehmen im Jahr 1953 gründete.

Als langfristig orientierter Anleger muss man Familienunternehmen einfach lieben, denn die Entscheidungsträger dieser Firmen sind ebenso am langfristigen Erfolg interessiert wie wir.

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Es war Liebe auf den ersten Blick

Wenn ich ein Unternehmen unter die Lupe nehme, vergeht normalerweise eine Menge Zeit bis zum Kauf der Aktie. Ganz anders war es heute.

Ich sitze nun schon den dritten Tag krank zu Hause, langweile mich. Gegen 15 Uhr las ich Kommentare in einem der besten deutschen Finanzblogs: Tim Schäfer Media. Leser Christoph erwähnte ein Unternehmen namens Skyworks Solutions. Ich hatte noch nie davon gehört, doch bereits 2 Stunden später wurde es Teil meines Depots.

„Und was machen die so?“, fragt ihr euch. Nun ja.. die machen so einiges.

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Tolle Unternehmen – und warum ich ihre Aktien (noch) nicht kaufe

Wie meine Stammleser mittlerweile wissen, nehme ich Unternehmen sehr genau unter die Lupe, bevor ich die Entscheidung treffe, ob ich mich an ihnen beteilige. Es gibt eine ganze Reihe großartiger Unternehmen, die es beinahe in mein Depot geschafft hätten. Heute möchte ich die Gründe diskutieren, warum sie es (noch) nicht geschafft haben.

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Nestlé – Ein Leckerbissen fürs Depot

Nestlé ist einer der beliebtesten Werte für Buy & Hold Anleger. Gestern landete die Aktie auch in meinem Depot.

1866 gegründet, ist Nestlé heute der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern und zugleich das größte Industrieunternehmen der Schweiz. Über 330.000 Mitarbeiter erwirtschaften einen Jahresumsatz von mehr als 80 Mrd. €.

Nestlé ist in 197 Ländern aktiv mit Getränken, Milchprodukten, Eiscreme (Weltmarktführer), Tiefkühlpizzen (Weltmarktführer) und weiteren Fertiggerichten, Süßwaren, Kaffee, Frühstücksflocken, Säuglingsnahrung (Weltmarktführer) und Tiernahrung (Weltmarktführer bei Futter für Hunde und Katzen).

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