Die Angst vor den Bären

Meine Unternehmensbeteiligungen sind meine Altersvorsorge. Somit sollte mich die kurzfristige Kursentwicklung nicht interessieren. Zumal ich fest davon überzeugt bin, dass die Aktienmärkte bis zu meinem Renteneintritt jährlich mehr als 6% zulegen werden.

Ich bin nahezu mit meinem gesamten Vermögen in Aktien investiert und das erst seit wenigen Monaten, d.h. ich habe bisher keinen Bärenmarkt aktiv miterlebt. Auch wenn mein Depot noch immer im Plus notiert: Nach dem Abverkauf der vergangenen beiden Wochen und den Prognosen vieler Experten wird mir Angst und Bange – vor allem wenn ich mir anschaue, wie stark die Kurse während der letzten 2 Bärenmärkte (2000-2002, 2007-2009) eingebrochen sind. Da kann man defensiv investieren und streuen wie man will – vor starken Kurseinbrüchen bleibt kein Buy&Hold Anleger verschont.

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Milliarden im Kampf gegen Krebs

Heute bin ich beim 1980 gegründeten, US-amerikanischen Unternehmen Amgen eingestiegen.

Es handelt sich um eines der größten Pharmaunternehmen der Welt. Die Zahlen sprechen für sich:

Mitarbeiter: 18.000
Marktkapitalisierung: > 100 Mrd. USD
Umsatz (2015): 22 Mrd. USD
Gewinn (EBIT, 2015
): 10 Mrd. USD
Free Cashflow: 8 Mrd. USD
Ausgaben für Forschung und Entwicklung (2015): > 4 Mrd. USD
Dividendenrendite: 2.5%
Eigenkapitalquote (2015): 40%
KGV: 15
[Werte für 2015 von Analysten geschätzt. Die Q4-Zahlen werden erst Ende Januar veröffentlicht.]

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Heute gekauft: VF Corporation

Vor wenigen Tagen stand in meinem Glückskeks: „Beste Chancen! Nutzen Sie jede Gelegenheit!“. Das habe ich heute getan.

Lee Jeans, Wrangler, Eastpak, Vans, The North Face, Timberland, JanSport – bis vor kurzem dachte ich, diese Marken würden zu 7 Unternehmen gehören. Aber nein! All diese Marken (und mehr) gehören zur 1899 gegründeten, US-amerikanischen VF Corporation.

Damit ist das Unternehmen eine der größten Bekleidungsfirmen der Welt und zugleich Marktführer bei Jeans, Rucksäcken und Arbeitsbekleidung.

VF Corp gehört zu den so genannten Dividendenaristokraten, denn man hat die Dividende seit 1973 in jedem einzelnen Jahr erhöht.

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Mein persönlicher Jahresausblick

Im November und Dezember kaufte ich keine Aktien. Das lag zum einen daran, dass meine Aktienquote recht hoch war, da ich zu den günstigen Kursen im August, September und Oktober voll eingestiegen war. Zum anderen standen einige außergewöhnliche Belastungen an wie die Verlängerung des Jahresabos der öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin, Geschenkkäufe sowie der Jahresbeitrag zur Autoversicherung, der ziemlich hoch ist, da mein Auto erst seit 2014 über mich selbst versichert ist.

Auch im ersten Halbjahr 2016 werde ich hier und da ein paar Taler mehr ausgeben, z.B. für einen Urlaub und für die Feier zu meinem 30. Geburtstag. Zudem gehe ich davon aus, dass sich das BAföG-Amt in naher Zukunft melden wird, denn ich habe noch Schulden zurückzuzahlen, die ich gern auf einen Schlag begleichen möchte.

Nichtsdestotrotz werde ich in den kommenden Monaten sicher einige Aktienkäufe tätigen. Ich habe gescreent wie verrückt. Übrig geblieben sind 13 Unternehmen, die für einen Kauf in 2016 infrage kommen. Darunter sind 11 US-amerikanische Werte, ein Deutscher und ein Britischer. Das ist allerdings eher dem Zufall geschuldet als der Tatsache, dass ich verstärkt in US-Unternehmen investieren will.

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