Die besten Börsensprüche

Warren Buffett

Investiere nur in eine Aktie, deren Geschäft du auch verstehst.

Man sollte nur in Firmen investieren, die auch ein absoluter Vollidiot leiten kann, denn eines Tages wird genau das passieren.

Es ist bei weitem besser, ein herausragendes Unternehmen zu einem anständigen Preis zu kaufen, als ein anständiges Unternehmen zu einem herausragenden Preis.

Die meisten Leute interessieren sich für Aktien, wenn alle es tun. Die beste Zeit ist aber, wenn sich niemand für Aktien interessiert.

Seien Sie ängstlich, wenn die Welt gierig ist und seien Sie gierig, wenn die Welt ängstlich ist.

Erfolgreiches Investieren benötigt Zeit, Disziplin und Geduld. Unabhängig davon, wie groß dein Talent oder deine Anstrengungen sind – einige Dinge brauchen einfach Zeit: Man kann kein Kind in einem Monat bekommen, indem man 9 Frauen schwängert.

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Vorschau

In den kommenden 5 Beiträgen geht es um

  • die Frage, ob man Angst vor dem nächsten Crash haben sollte,
  • mögliche Strategien bei der Auswahl von Unternehmen,
  • die „game changer“ von morgen,
  • Chancen und Risiken einer Investition in Gilead Sciences,
  • eine Sammlung von Zitaten der Börsengurus.

Die Reihenfolge ist noch offen. Falls sich zwischendurch interessante Dinge am Markt abspielen oder ein Leser einen Themenwunsch äußert, werde ich natürlich darauf eingehen.

Grundlegendes

Den nächsten ausführlichen Beitrag wird es voraussichtlich erst am Wochenende geben. Zuvor einige grundlegende Empfehlungen:

  • Informiert euch gut, bevor ihr handelt. Ich werde in den nächsten Wochen einige interessante Links veröffentlichen.
  • Investiert nur Geld in Aktien, das ihr in den nächsten 3-4 Jahren nicht braucht. Langfristig steigen die Märkte, doch kurzfristig können starke Schwankungen auftreten.
  • Setzt nicht alles auf eine Karte. Streut euer Depot über verschiedene Branchen und verschiedene Länder („Länder“ nicht bezogen auf den Hauptsitz, sondern auf die Märkte, in denen die Unternehmen aktiv sind).
  • Kauft nicht für Kleckerbeträge. Lasst nicht zu, dass Gebühren eure Gewinne auffressen. Die Gebühren betragen 5-8 Euro je Order. Investiert ihr nur 50 Euro in ein Unternehmen, muss die Aktie mehr als 10% steigen, damit ihr in die Gewinnzone rutscht.
  • Behaltet die Nerven, wenn die Börsen beben – sowohl bei Gewinnen, als auch bei Verlusten.

Update

Hi Leute,

mein Blog ist ab sofort unter der neuen Adresse https://stefansboersenblog.com/ verfügbar. Wer die alte Adresse https://stefansboersenblog.wordpress.com/ eingibt, wird auf die Neue weitergeleitet.

Die Themen der kommenden 5 Beiträge stehen bereits fest. Mindestens einen davon werde ich noch in dieser Woche veröffentlichen.

Gestern – am ersten Tag – wurde die Seite von 23 interessierten Lesern 84x aufgerufen. Das freut mich sehr!

Was würde Norbert Blüm tun?

Meine erste Begegnung mit dem Thema Politik war ein Gespräch mit meiner Mutter. Ich war damals noch sehr klein. Wenn ich mich recht erinnere, mochte sie Norbert Blüm und versuchte mir seine politischen Ansichten zu erklären.

„Denn eins ist sicher: Die Rente“ – so stand es in meinem Geburtsjahr 1986 auf 15.000 großen Plakaten. 28 Jahre später sagte Blüm:

„Wenn das Rentenniveau weiter so sinkt wie in den letzten Jahren, dann kommt man in die Nähe der Sozialhilfe, was die Rentenversicherung nicht nur um ihren guten Ruf bringt, sondern auch um ihre soziale Sicherungsfunktion.“

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Wozu das alles?

In meinem letzten Beitrag „Aktien – die beste Geldanlage der Welt“ hatte ich aufgezeigt, wie hoch das Vermögen nach einigen Jahrzehnten des Aktiensparens werden kann.

Nehmen wir an, die Rechnung geht auf. Mein Vermögen wird eines Tages im 7-stelligen Bereich liegen. Und dann? Ist es wirklich erstrebenswert, der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein? Warum gebe ich mein Geld nicht schon heute aus – für Reisen, eine größere Wohnung, ein schickes Auto? Würde es mir Freude bereiten, als 70-Jähriger im Ferrari herumzufahren, im Handschuhfach eine Packung Viagra?

Ich möchte mir vor allem eines kaufen: Zeit.
Ich erkaufe mir die Option, irgendwann nur noch halbtags arbeiten zu müssen und früher in Rente gehen zu können, um mehr Zeit mit meiner Familie zu verbringen.

Ich möchte nicht jahrzehntelang in Angst leben, weil meine gesetzliche Rente vielleicht nur 50% meines durchschnittlichen Nettogehalts betragen wird und weil ich das Kleingedruckte im Riester-Vertrag nicht verstehe.

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