Wird HIMS & HERS Kleinanleger zu Millionären machen?

Tim Schäfer wurde Millionär, weil er über 2 Jahrzehnte auf seinen Netflix und Eventim Aktien sitzen geblieben ist. Kursrückgänge von 82% hat er ausgesessen. Er hat an das Narrativ und die Ausführung durch das Management geglaubt.

Meine ersten 7 Handelstage als Aktionär von Hims and Hers waren schon ein ziemlich wilder Ritt. Währenddessen habe ich mich 15-20 Stunden mit dem Unternehmen beschäftigt innerhalb von 10 Tagen.

Als Amazon ausschließlich Bücher verkauft hat, haben sich die Wall Street Analysten bei der Ermittlung ihrer Ziele für Umsatz, Gewinn und Aktienkurs vor allem mit Fragen beschäftigt wie: „Bietet Amazon das neue Harry Potter Buch bereits in diesem Quartal oder erst im nächsten Quartal an?“. Wer den Aktionärsbrief von Jeff Bezos aus dem Jahr 1997 gelesen hat, der wusste, dass es langfristig auf ganz andere Fragen ankommt, und was der Masterplan ist.

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Warum ich in HIMS & HERS investiert habe

Ich weiß schon, was ihr bei dieser Überschrift denkt: „Jetzt dreht er völlig durch und versenkt sein Geld in Hype/Meme Stocks mit der Volatilität von Garagen-Startups.“

Oder: „Telehealth? Nichts für mich.“

Heute möchte ich erklären, weshalb ich Hims & Hers Health für eine solche Perle halte, dass ich sie gestern zu meiner 3. Einzelaktien-Position gemacht habe.

Wir reden über ein Unternehmen, welches gerade 73% Umsatzwachstum gemeldet hat und in dieser frühen Wachstumsphase bereits profitabel ist.

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Dino Polska – demnächst meine 3. Einzelaktie?

Stell dir vor, dein Heimatland entkommt dem Sozialismus wenn du 15 bist. Mit 25 gründest du ein Unternehmen. Mit 36 wirst du vom CEO zum Aufsichtsratschef. Mit 44 wirst du Euro-Milliardär und mit 47 zum zweitreichsten Menschen deines Landes. Du bist heute 51, und es existiert kein öffentliches Foto von dir, seit du als 34-Jähriger deinen Ferrari F430 zu Schrott gefahren hast.

So etwas kann sich nur Hollywood ausdenken? Weit gefehlt. Es ist die Geschichte von Tomasz Biernacki, dem 51% der viertgrößten Supermarktkette Polens gehören: Dino Polska.

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Warum ich 34.000€ in Novo Nordisk investierte

Die Entwicklung eines einzigen Medikaments kostet durchschnittlich 2,3 Milliarden US-Dollar (Deloitte, 2023). Ein Pharmaunternehmen muss sich gut überlegen, in welchen Bereichen es forscht und entwickelt.

Von den 1920er bis zu den 1980er Jahren war Diabetes-Behandlung nicht gerade ein Geschäft, welches Anlegerherzen höher schlagen lassen hat.

In den 1980er, noch bevor Novo und Nordisk fusionierten, begann der adressierbare Markt zu explodierten. Durch immer ungesündere Ernährung und immer weniger Bewegung wurde die Behandlung von Typ-2-Diabetes interessanter für Pharma als der angeborene Typ 1.

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Novo Nordisk: Größter Crash seit 1987 – was nun?

In Novo Nordisk habe ich in den letzten 6 Monaten mehr Geld investiert als in jedes andere Unternehmen in meinen 11 Jahren als Aktionär.

Gestern verlor die bereits angeschlagene Novo Nordisk Aktie weitere 19,9% (zwischenzeitlich waren es 27,7%) und heute erneut 7,3% bis jetzt. Der gestrige Crash markierte den höchsten Tagesverlust seit dem berühmten „Schwarzen Montag“ am 19. Oktober 1987. Damals trug ich noch Windeln.

Was ist passiert?

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Novo Nordisk und die Sony PlayStation

Stellt euch vor, ihr hättet im Jahr 2000, als Sony die PS2 vorgestellt hat, bereits gewusst, wann PS3 und PS4 rauskommen und welche Spezifikationen diese haben. Was für Augen hätten wir gemacht!

Dieses Gefühl habe ich bei meinem großen Novo Nordisk Investment, und bei den GLP-1-Rezeptor-Agonisten: dem heißesten Scheiß, den Big Pharma derzeit zu bieten hat. Jeder und seine Mutti wollen das haben.

Wirksamkeit, Nebenwirkungsprofil und Anwendung verbessern sich von Generation zu Generation. Bei der Anwendung sieht man bspw. folgende Verbesserung:

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