Nike in der Krise

Warum notiert die Nike-Aktie 60 % unter Allzeithoch?

Nach 0 % Umsatzwachstum in dem am 31.05.2024 endenden Geschäftsjahr kam es in den 2 zuletzt gemeldeten Quartalen noch schlimmer. Zwischen 01.06.2024 und 30.11.2024 gingen Umsätze um 9 % zurück und die Gewinne sanken um 27 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Der Umsatzrückgang betraf alle Regionen: 9 % in Nordamerika, 10 % in EMEA (Europe, Middle East & Africa), 6 % in Greater China, 5 % in Asia Pacific & Latin America.

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NVIDIA: Weshalb ich nicht investiere

Fast hätte ich gestern einen größeren Betrag in NVIDIA angelegt.

Umsatzrendite, Kapitalrendite, Marktanteil und Wachstum sind wirklich beeindruckend.

Die Performance (von Geschäftszahlen und Aktie) war auch schon vor dem KI-Hype beeindruckend.

Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass die Aktie nicht völlig überbewertet ist.

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Starbucks : 12 Dinge die sich unter dem neuen CEO ändern

Gestern habe ich ausführlich über Starbucks berichtet. Daran anknüpfend möchte ich heute vorstellen, was sich bei Starbucks unter dem neuen CEO Brian Niccol ändern wird.

Warum muss sich überhaupt etwas ändern?

2014 bis 2024 konnte Starbucks seinen Umsatz um 8% pro Jahr steigern und die Aktie konnte den S&P 500 outperformen. Von 2023 auf 2024 konnte man nur noch knapp 1% wachsen. Organisch, also ohne Berücksichtigung neuer Stores, schrumpfte man 2% und im wichtigen chinesischen Markt ganze 8%. In Q4 verzeichnete Starbucks in China sogar 14% organischen Umsatzrückgang. [Das Geschäftsjahr von Starbucks geht von Oktober bis September.]

Die Aktie läuft seit 3-5 Jahren seitwärts, und damit deutlich schwächer als der S&P 500.

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Starbucks : Zeit zum Einstieg?

Die Deutschen sind keine Starbucks-Fans. Nur 0,4% der Starbucks Stores befinden sich hierzulande. Sogar in Las Vegas gibt es mehr. Gut dass man als Aktionär nicht auf deutsche Konsumenten angewiesen ist.

Die weltweite Anzahl an Stores ist auf 40.199 angewachsen. Davon werden 52% selbst betrieben und 48% sind lizenziert (Franchise-Geschäft).

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Drill baby drill? Vergangenheit und Zukunft von Texas Pacific Land.

Vor einigen Tagen stellte ich das Unternehmen Texas Pacific Land Corp. (TPL) vor, den zweitgrößten privaten Landbesitzer in Texas mit 3600 km² Land, dessen Kunden Öl und Gas fördern.

TPL ist schuldenfrei. Von 100 Dollar bleiben 65 Dollar Nettogewinn übrig. Der Umsatz stieg 30% pro Jahr in den letzten 10 Jahren.

Die Aktie hat sich verhundertfacht in den letzten 12 Jahren. Nicht schlecht für ein 136 Jahre altes Unternehmen mit 100 Mitarbeitern.

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Texas Pacific Land

Geschichte

1888 werden die ca. 14000 Quadratkilometer Land der bankrotten Texas and Pacific Railway in einen Trust überführt, um die Halter von Anleihen der insolventen Eisenbahngesellschaft zu entschädigen. Das sind umgerechnet 14 Milliarden Quadratmeter.

1920 wird Öl auf dem Land entdeckt.

1943/1944 investiert Warren Buffett (als Teenager) in den Trust.

In den 2010er Jahren entsteht ein neuer Öl- und Gas-Boom im West-Texas, v.a. durch Fracking.

2016 bekommt der Trust ein neues Management, nachdem das Land ca. 130 Jahre lang passiv verwaltet wurde.

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